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Kategorie Archive: Society

Pooth Skandal – Razzia bei SOS Kinderdorf Botschafterin

Einst streuten Verona Pooth niedliche kleine blonde Mädchen aus dem SOS Kinderdorf Hinterbrühl den Gang zum Traualtar mit Blumen. Heute steht die Werbe Ikone vor dem Fiasko ihrer Karriere, denn Staatsanwaltschaft und Steuerfander stellten heute Donnerstag die Familienvilla in Düsseldorf auf den Kopf.

Astrid G.* erinnert sich noch genau daran als ihre beiden Töchter ohne ihre Zustimmung zur Hochzeit nach Wien reisen sollten. Seit fünf Jahren befinden sich die Mädchen (6 und 9 Jahre alt) im SOS Kinderdorf. Der Vorwurf von Kindesmisshandlung durch die Mutter konnte bis dato von keinem Gericht bestätigt werden. Dennoch hält SOS Kinderdorf am Verbleib ihrer Töchter bei der Kinderdorf Familie Eva U.* fest und schließt jede Rückführung aus.

Jetzt ist die junge Alleinerzieherin entsetzt »Diese Menschen wissen gar nicht was sie einem antun. Sie haben ja alles, viel viel Geld, Ruhm und Reichtum. Die wissen ja gar nicht was es heißt den ganzen Tag als einfacher Mensch für andere den Boden putzen zu müssen. Meine Kinder haben sie ohne meine Zustimmung zur Hochzeit dieser Frau gebracht. Nur damit die Kameras etwas zum Abfilmen haben.«

Astrid G. ist nach wie vor obsorgeberechtigt und heißt es in einem internen Papier von SOS Kinderdorf »Bilder von Minderjährigen dürfen nicht veröffentlicht werden, wenn dadurch berechtigte Interessen der Minderjährigen (oder auch Angehöriger in direkter Linie) verletzt würden. Mündige Minderjährige selbst bzw die Erziehungsberechtigen bei jüngeren Kindern müssen der Veröffentlichung zustimmen«

Nun fragen sich alle ihre Nachbarn, weshalb die Töchter von Astrid G. plötzlich im Fernsehen zu sehen waren. Da Frau G. in einem kleinen Dorf lebte, zwischenzeitlich aus diesem Vorfall heraus sogar umzog, war die gepeinigte Kindesmutter schnell zum Ortsgespräch mutiert.

Franjo Pooth kämpft unterdessen mit Korruptionsvorwürfen, der Pleite seines Unternehmens und nicht zuletzt mit seinem eigenen Ansehen. Deshalb ergreift wieder einmal Gattin Verona das Wort, um in der Talk Show von Johannes B. Kerner kampfeslustig zu strotzen, um ihre Version der Geschichte zu verbreiten.

Einen Tag später filzen Staatsanwaltschaft und Polizei das Anwesen der Pooths und nicht nur das, denn auch Geschäftsräumlichkeiten in anderen Städten, Banken und Geschäftspartner bleiben von den Strafermittlungsbehörden keineswegs verschont. Ganz im Gegenteil, es werden Karton weise Unterlagen aus den verschiedensten Räumlichkeiten getragen und in Polizeifahrzeugen verstaut.

Immer wieder geraten Prominente in die Mühlen der Justiz. So auch Entertainer Peter Raab, der sich lange Zeit mit einem Schuldenberg auseinandersetzen musste. Aber auch Reinhard Fendrich und seine Koks Affäre zeigen auf, wie es die High Society faust dick hinter den Ohren hat, während sie für wohltätige Zwecke gute Miene macht.

Jüngst kämpft BZÖ Front Figur Peter Westenthaler um sein Image. Er soll vor Gericht in Zusammenhang mit der Prügelaffäre um seinen Ex-Leibwächter eine falsche Zeugenaussage getätigt haben, weshalb die Staatsanwaltschaft rechtliche Schritte prüft. »Sein letzter Entlastungszeuge wäre am Klo gewesen und kann nicht wissen was in jener Wahlnacht 2006 passiert sei« titelt die Tageszeitung Österreich.

Während der »Pooth Skandal« die deutschen Schlagzeilen dominiert, lehnt SOS Kinderdorf Sprecher Viktor Trager jede Stellungnahme ab »Dazu werden wir nichts sagen« Einem ehemaligen Mitarbeiter von SOS Kinderdorf, der anonym bleiben möchte, sind die Praktiken hingegen sehr wohl bekannt »Zwischen den prominenten Paten bzw. Botschaftern und SOS Kinderdorf werden Verträge geschlossen. Da kommt es nicht selten vor, dass man auch Minderjährige aus den SOS Kinderdörfern sozusagen für private Projekte der Prominenten Spender verleast. Schließlich macht es sich gut, wenn große Kinderaugen in die Kamera blinzeln«

Astrig G. ist schlichtweg am Boden zerstört, will aber ihren Kampf vor Gericht nicht aufgeben »Als Hilfskraft verdiene ich keine Millionen, dennoch werde ich um meine Kinder kämpfen, so lange ich die Kraft dazu habe. SOS Kinderdorf hat nicht das Recht über meine Kinder zu bestimmen«

 

* Name von der Redaktion geändert

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