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	<title>Nachrichtenmagazin XlargE</title>
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	<description>~&#62; Das investigative Hochglanzmagazin für Österreich &#60;~</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Jul 2010 12:26:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Namen, die reizen.</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Emmerich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog: Fritz Emmerich]]></category>
		<category><![CDATA[Arigona Zogaj]]></category>
		<category><![CDATA[Natascha Kampusch]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Namen sind für die Bevölkerung zum Reizwort geworden. Keiner will sie mehr hören, keiner will die Namensträger sehen. Natascha Kampusch ist der eine. Niemand will aufklären oder zugeben, was wirklich mit ihr passierte. War Natascha Kampusch Opfer? Dann sollte sie vergessen lernen, ein neues Leben beginnen. Weit gefehlt. Durch mediengeile Berater angestachelt, bringt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Namen sind für die Bevölkerung zum Reizwort geworden. Keiner will sie mehr hören, keiner will die Namensträger sehen.</p>
<p>Natascha Kampusch ist der eine. Niemand will aufklären oder zugeben, was wirklich mit ihr passierte. War Natascha Kampusch Opfer? Dann sollte sie vergessen lernen, ein neues Leben beginnen. Weit gefehlt. Durch mediengeile Berater angestachelt, bringt sie sich penetrant in Erinnerung, spendet vorlaute Meinungen zu den unpassendsten Themen, gebärdet sich als Star, der alles weiß und sich in Szene setzt. Der Effekt ist unvermeidlich peinlich.</p>
<p>Übertroffen wird der Name Kampusch vom Namen Zogaj. Dort blieb keine Unklarheit offen. Eine Familie ließ sich um teures Geld nach Österreich schleppen, einige Familienmitglieder mehrmals, weil sie hier unter dem Schutz finanzkräftiger Gönner besser leben konnten. Flüchtlinge? Waren sie nie. Asylwerber? Nur auf dem Papier, Anspruch auf Asyl bestand keiner. Der Fall war von A bis Z als Testfall geplant, wie weit Gesetze umgangen werden können. Meldung, Arbeit, Schulbesuch, alles passierte in einem rechtsfreien Raum.</p>
<p>Wird ein Abschiebebescheid erlassen, stellt die Polizei den Bescheid zu und nimmt den Abzuschiebenden mit. Nicht so bei Zogajs. Sie brauchten nur ein bisschen drohen, schon zog sich die Behörde zurück, behielt die Bescheide in der Schublade. Die Präsidentin des Nationalrats nützte ihre Position zur fragwürdigen Deklaration, die arme Arigona sei doch im Herzen Österreicherin. Kein Asylgrund, Frau Präsident. Millionen Menschen aus hundert Staaten hingen während der letzten Weltmeisterschaft im Herzen dem einen oder anderen Staat an. Diese Herzensangelegenheit als Aufenthaltsgrund zu deuten, würde sich jeder Staat ungefragt verbitten.</p>
<p>Das politische Pseudo-Drama scheint nun vorerst zu Ende. Die Zogajs sind endlich daheim! Wirklich daheim, in ihrer Heimat! Nicht ohne auch der letzten behördlichen Aufforderung zum Trotz die Ausreise erneut verschoben zu haben. Am besten gefällt hier der Satz im Gesetz: “Ausweisungen nach Abs. 1 bleiben binnen 18 Monaten ab einer Ausreise des Fremden aufrecht.” Hoffen wir also, dass die Familie Zogaj diese eineinhalb Jahre nützt, auf eigenen Füßen stehen zu lernen, ohne Klingelbeutel, Volkshilfe-Konto und Selbstmord-Drohungen. Dass die Zogajs in Zukunft weit weg von diesen gut organisierten Schlepperbanden bleiben, die mit einem System von Rechtsbrüchen dienen können. Dass uns der Name Zogaj die nächsten 18 Monate erspart bleiben möge, hoffentlich auch noch die nächsten 18 Jahre.</p>
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		<title>Aufgedeckt: Seltsame Praktiken im Weinviertel</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 11:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Ehrenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Wohlmuth]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhartsthal]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksgericht Laa an der Thaya]]></category>
		<category><![CDATA[Carla Bausback]]></category>
		<category><![CDATA[Delogierung Gerichtsvollzieher]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Brabenetz]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienberater Felix Preyer-Bayer]]></category>
		<category><![CDATA[Justizbehörden]]></category>
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		<category><![CDATA[Korruptionsstaatsanwaltschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[Landesgericht Korneuburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Räumungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[Versteigerungsedikt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 2. Juli, an der tschechischen Grenze kündigt sich ein heißer Tag an. Frau Nora B. *) und ihre fünf Kinder warten ängstlich. Um Punkt acht Uhr fährt der Gerichtsvollzieher vor, in Begleitung mehrerer Polizisten und anderer Personen. Es gab keinen Aufschub, Nora B. und die Kinder müssen ihr Wohnhaus verlassen, sie werden zwangsweise delogiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2010/07/Preyer-Bayer.jpg"><img class="left" title="Preyer-Bayer" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2010/07/Preyer-Bayer.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a>Freitag, 2. Juli, an der tschechischen Grenze kündigt sich ein heißer Tag an. Frau Nora B. *) und ihre fünf Kinder warten ängstlich. Um Punkt acht Uhr fährt der Gerichtsvollzieher vor, in Begleitung mehrerer Polizisten und anderer Personen. Es gab keinen Aufschub, Nora B. und die Kinder müssen ihr Wohnhaus verlassen, sie werden zwangsweise delogiert.</p>
<h3>Wie konnte es dazu kommen?</h3>
<p>Herr Kurt V. *) hatte 1996 im Ort Bernhartsthal, im nördlichen Weinviertel, ein Haus und Grund für seine damalige Partnerin und die gemeinsamen Kinder gekauft. Seine Familie sollte eine eigene Wohnung haben, vor allem die Kinder, ein unbefristetes und kostenfreies Wohnrecht wurde zugesichert, Kurt V. trug alle Kosten. Beging allerdings den Fehler, dieses Wohnrecht nicht absichern zu lassen; in dem Glauben, es genüge, wenn alle davon wüßten. Jahre später passierte Unerwartetes. Kurt V. verlor ein wichtiges Geschäft, mußte Konkurs anmelden. Seine Bank bestand auf Versteigerung des Hauses. Nun öffnete sich die Weinviertler Trickkiste.</p>
<p>Der ehemalige Stadtbaudirektor von Hollabrunn, Erwin Brabenetz, überraschte Nora B., die von der Versteigerung nichts gewußt hatte, er habe ein Gutachten zu erstellen. In seinem Schätzgutachten behauptete er freizügig, Nora B. hätte ihm gesagt, sie wohne dort zur Miete und würde monatlich 800 Euro bezahlen. Die zuständigen Richterinnen des Versteigerungsverfahrens, Karin Praxl und später Alexandra Wohlmuth, wußten aber aus dem Verfahren, daß kein Mietvertrag bestanden hatte und nie Miete bezahlt worden war. Ein „Immobilienberater“ namens Felix Preyer-Bayer trat auf den Plan und ersteigerte im März 2007 das Haus. Er verlangte von Nora B. die Nachzahlung von Mietbeträgen an ihn, was Nora B. entrüstet abwies, schließlich war ihr ein kostenfreies Wohnrecht eingeräumt worden.</p>
<p>Nora B. beantragte beim Bezirksgericht Laa an der Thaya die Feststellung ihres Wohnrechts. Preyer-Bayer antwortete mit einer Kündigungsklage, wegen Nichtzahlung der Miete. Eine Kündigung setzt den Nachweis eines Mietvertrags voraus, den Preyer-Bayer natürlich nicht erbringen konnte. Anstatt die Kündigungsklage daher zurückzuweisen, wurde dieses Verfahren aber vom Gericht vorrangig behandelt. Die Zuständigkeit übernahm Richterin Alexandra Wohlmuth, obwohl sie gleichzeitig das Versteigerungsverfahren führte und schon wußte, daß kein Mietverhältnis bestand. Die voraussehbaren Probleme wurden elegant gelöst.</p>
<p>Der „Immobilienberater“ Felix Preyer-Bayer sagte vor Gericht aus, das Haus wäre ihm so günstig vorgekommen, darum hätte er es für den eigenen Bedarf erstehen wollen. Preyer-Bayer zeigte sich als echter Immobilien-Profi, indem er aussagte, es sei seine erste Ersteigerung gewesen, er habe sich das Haus vor der Versteigerung nicht angesehen, sich nur auf das Brabenetz-Gutachten verlassen, in dem zur Errechnung des Schätzwerts ein Mietvertrag angenommen worden war. Diese Aussagen waren falsch, wie sich herausstellte.</p>
<p>Erwin Brabenetz hätte vor Gericht bestätigen müssen, daß sein Gutachten fehlerhaft gewesen war. kein Mietvertrag bestanden hatte. Das wäre aber peinlich für das angestrebte Ergebnis gewesen. Richterin Wohlmuth blockierte zunächst die Vernehmung des Gutachters. Gerichtsvorsteherin Monika Lehr-Hauser, ihrer Erklärung nach mit Erwin Brabenetz gut befreundet, zeigte sich entrüstet, daß man diesen nicht in Ruhe lasse. Ihre Kollegin Carla Bausback vom Hollabrunner Gericht erfüllte ihr diesen Wunsch. Sie bog eine Feststellungsklage gegen Erwin Brabenetz ab und ließ ihn dann, nach einem Schlaganfall, besachwaltern. Alexandra Wohlmuth verzichtete daraufhin großzügig auf die Vernehmung des Zeugen.</p>
<p>Damit hatte die Richterin freies Spiel. Sie ließ zunächst durch einen anderen Gutachter die erfundene Miethöhe von 800 Euro etwas herabsetzen, damit der überhöhte Betrag weniger auffalle, wies die Feststellung des Wohnrechts ab und sprach dem Felix Preyer-Bayer die gewünschte Räumung zu. Recht? Nein, Rechtsprechung. Das Landesgericht Korneuburg, bekannt für seine allzeit schützende Hand über die eigenen Richter, nahm einfach nicht zur Kenntnis, daß Richterin Wohlmuth in jeder Hinsicht falsch und gegen eigenes besseres Wissen gehandelt hatte und mehrere Verfahren unvereinbar nebeneinander führte; es schmetterte die Berufung gegen das Urteil mit skurrilen Behauptungen ab. Nora B. wagte sich an eine Revision, diese blieb liegen, statt dessen bewilligte Alexandra Wohlmuth sehr rasch die Exekution und Räumung des Hauses</p>
<p>Besondere Pikantheit: Die Räumung wurde just auf den letzten Schultag festgesetzt. Die Kinder der Nora B. waren am Verfahren nicht beteiligt gewesen. Sie hatten vom Vater ein eigenes Wohnrecht erhalten, hätten nicht delogiert werden dürfen. Die Kinder legten Widerspruch gegen die Räumung ein und beantragten deren Aufschub. Das kratzte Richterin Wohlmuth nicht, unbequeme Eingaben werden ignoriert, würden sie doch Arbeit verursachen und den Erfolg der Räumung gefährden. Damit handelte sich Alexandra Wohlmuth zwangsläufig eine Anzeige ein. Hier erlebte Nora B. die nächste Überraschung. Diese Anzeige zog der Korneuburger Staatsanwalt Wolfgang Wohlmuth an sich, Ehemann der Richterin. Der Leitende Staatsanwalt fand nichts daran auszusetzen. Womit er nicht ganz abwegig liegt. Denn die Versippung der österreichischen Richter und Staatsanwälte untereinander hat längst ein Ausmaß angenommen, das jeden Anspruch auf völlige Unvoreingenommenheit schon nahe an die Grenze der Unerfüllbarkeit führt.</p>
<p>Das fehlende Bindeglied tat sich nun ebenfalls auf. Wenige Häuser von der Familie B. entfernt wohnt die Familie Kohlhammer *). Die Kinder der Familie Kohlhammer spielten früher regelmäßig mit den Kindern der Nora B. Selbstverständlich wußten Kohlhammers genau, daß Nora B. und ihre Kinder in dem Haus kostenfreies Wohnrecht hatten und kein Mietvertrag bestand. Kohlhammers hatten schon lange ein Auge auf das Haus geworfen, waren sofort angesprungen, als es versteigert werden mußte. Die Tochter der Familie Kohlhammer ist seit Jahren mit dem Bruder von Felix Preyer-Bayer befreundet, wie sich nun zeigte, ist jetzt mit ihm verheiratet. Beide waren auch zur Räumung anwesend, um sich „ihr“ Haus anzusehen. Damit fielen letztendlich die gesamten Aussagen und Lügengebäude des „Immobilienberaters“ Preyer-Bayer wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wußte er doch seit langem Bescheid über die tatsächlichen Verhältnisse. Richterin Alexandra Wohlmuth mag es nun langsam dämmern, wie sehr sie sich, auf ihren Mann vertrauend, in die Tinte setzte.</p>
<p>Der unvermeidliche  schwärzeste Punkt zum Schluß. Zwei der Kinder der Nora B. sind noch minderjährig. In einem solchen Fall hätte das Pflegschaftsgericht (Monika Lehr-Hauser, dieselbe) von Amts wegen gegen die Räumung der Kinder einschreiten müssen. Kein Ton war hingegen von der Richterin zu vernehmen gewesen. Auch das Jugendamt hätte beigezogen werden müssen, geht es doch um das berühmte Kindeswohl, greifen Jugendämter doch gern beim geringsten Vorwand ein. Auch hier kein Laut, Amtsleiter Schimmer von der BH Mistelbach meinte, das Gericht hätte ihn ja nicht gefragt. Hofrat Reinfried Gänger vom Amt der Landesregierung wird wenig Freude haben, wenn seine Behörden in einigen Fällen gesetzwidrig Kinder entführen und Mißhandlungen zulassen, sich auf ihre Allmacht berufend, in anderen Fällen dagegen durch Lethargie glänzen.</p>
<p>Die Sache um das Immobilien-Schnäppchen von Bernhardsthal ist noch nicht ausgestanden, zu viele Unregelmäßigkeiten sind passiert, zu viele „Linke“ wurden gedreht. Die Justizbehörden handelten sich jedenfalls Mehrarbeit ein, über die später noch berichtet werden wird.</p>
<p>*) Name von der Redaktion geändert.</p>
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		<title>Praktiken der Jugendwohlfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Pfeifhofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog: Stephan Pfeifhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Amica Jugendbetreuung GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[August Aichhorn Haus]]></category>
		<category><![CDATA[August Aichhorn Heim]]></category>
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		<category><![CDATA[Presseanfrage Verleumdung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Desaster nimmt seinen Lauf! Nicht erst seit den aktuellen Enthüllungen um das August-Aichhorn-Heim in Wien, beschäftigen die sogenannten &#8220;Freien Träger der Jugendwohlfahrt&#8221; Medien und Staatsanwalt gleichermaßen. Auf den ersten Blick mögen die &#8220;Kinderschützer&#8221; von eigenen Gnaden viel Gutes tun. Sie retten kleine Kinder aus den Fänger unbelehrbarer Eltern. Viele Kinder aber stürzten die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Desaster nimmt seinen Lauf! Nicht erst seit den aktuellen Enthüllungen um das August-Aichhorn-Heim in Wien, beschäftigen die sogenannten &#8220;Freien Träger der Jugendwohlfahrt&#8221; Medien und Staatsanwalt gleichermaßen.</p>
<p>Auf den ersten Blick mögen die &#8220;Kinderschützer&#8221; von eigenen Gnaden viel Gutes tun. Sie retten kleine Kinder aus den Fänger unbelehrbarer Eltern. Viele Kinder aber stürzten die in Personalnot befindlichen Sozialarbeiterinnen in ein Desaster mit schwerwiegenden Folgen.</p>
<p>Auch wenn Betreiber-Persönlichkeiten, allen voran Brigitte O. aus Moosburg, mit Anzeigen nach § 297 StGB (Verleumdung) versuchen Medien bzw. unabhängigen Journalismus zu kriminalisieren, stehen sie jetzt selbst im Licht der Strafverfolgungsbehörden.</p>
<p>Den betroffenen Kindern hilft die jüngste Bereitschaftswelle der Kritiker wenig. Dem System aber könnten neue Strukturen zumindest nachhaltig helfen. Solange die Lohnempfänger auf sich schauen und ihre Auftraggeber weder politisch noch inhaltlich umdenken, wird sich jedenfalls nichts ändern.</p>
<p>Die momentanen Praktiken der Jugendwohlfahrt jedenfalls sind keine plausible Entschuldigung für das Leid der betreuenden Kinder. Wir Medienmacher werden uns nötigenfalls vor Gericht gegen Kriminalisierung erwehren, die betroffenen Kinder hingegen bleiben selbst dort wehrlos.</p>
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		<title>SKANDAL KINDERHEIM AUFGEDECKT! 100.000 Euro pro Monat ohne Kontrolle aus öffentlicher Hand</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Fluck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zahl von Kindesabnahmen steigt in Österreich seit Jahren rasant an. Jüngsten Statistiken zu Folge verbringen über 12000 Minderjährige Jahr für Jahr nicht im Elternhaus. Ihre Versorgung sollen Heime, Wohngruppen, Kinderdörfer und Pflegefamilien sicherstellen. Immer öfter stehen die staatlichen Pflegestellen den häuslichen Verhältnissen nichts nach, oder weisen mitunter weitaus mehr Mängel auf, als bisher angenommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2010/06/amica_big.jpg"><img class="left" title="amica_big" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2010/06/amica_big.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Die Zahl von Kindesabnahmen steigt in Österreich seit Jahren rasant an. Jüngsten Statistiken zu Folge verbringen über 12000 Minderjährige Jahr für Jahr nicht im Elternhaus. Ihre Versorgung sollen Heime, Wohngruppen, Kinderdörfer und Pflegefamilien sicherstellen. Immer öfter stehen die staatlichen Pflegestellen den häuslichen Verhältnissen nichts nach, oder weisen mitunter weitaus mehr Mängel auf, als bisher angenommen.</p>
<p>Einblicke gewähren die von öffentlicher Hand bedienten sogenannten „Freien Träger der Jugendwohlfahrt“ niemandem, nicht einmal den eigenen Auftraggebern – der Jugendwohlfahrt. Auf Beanstandungen der leiblichen Eltern reagieren derlei Einrichtungen gleichermaßen aggressiv, wie ihre Auftraggeber – die öffentliche Jugendwohlfahrt. Diese Erfahrung machte unter anderem Daniela S. (Schicksalsstory siehe Kasten links) aus dem Bezirk Mürzzuschlag (Steiermark). Ihr werfen die Sozialarbeiterinnen Michaela Bannhofer-Baronyay (SPÖ-Amtsmandatarin) und Claudia Haider der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag vor, sie könne ihre Tochter nicht ausreichend vor dem Ex-Mann schützen, der schon längst nicht mehr im Haushalt der Kindesmutter lebt.</p>
<p>Daniela S. (31), selbst bei Pflegeeltern aufgewachsen, versteht seit zwei Jahren die Welt nicht mehr. Ihre Tochter Verena darf sie unter strengen Auflagen in einem Innenhof – bei zwölf Stunden Fahrt – für vier Stunden im Monat sehen, aber keinesfalls gegenüber dem Kind ein Wort über das Skandal-Kinder-Heim in Kärnten verlieren, wo die zehnjährige seit August 2008 des vergangenen Jahres einsitzt. Vor rund einem halben Jahr informierte die Kindesmutter über ihren Vertreter das zuständige Gericht in Mürzzuschlag von den unhaltbaren Missständen, denen Tochter Verena ausgesetzt ist.<span id="more-1683"></span></p>
<p>So habe man der heute Zehnjährigen gleich mehrere Paar Schuhe Größe 33 verpasst, den Bekleidungsbedarf aus einem ausrangierten „Spendensackerl“ abgedeckt – siehe Bildstrecke, für Inline Skater den wöchentlichen Taschengeldbedarf von Euro 1,50 gepfändet, und als das Kind nach einem verheerenden Sturz am „Skater-Platz“ ihre Mutter verständigen wollte, sei der Schülerin sofort das Handy abgenommen worden. Die dem Nachrichtenmagazin XlargE exklusiv vorliegende Sachverhaltsmitteilung lässt keinen Zweifel offen, spricht der Vertreter von Daniela S. im Klartext von „Verletzung der Aufsichtspflicht“ und „Gefährdung des Kindeswohls“. Renate M. Aus Klagenfurt kennt die Umtriebe der Betreiberin Brigitte O. nur zu gut. Anstelle die beherbergten Mädchen ausreichend zu versorgen, müssen die leiblichen Eltern mit Unterwäsche, Schuhwerk udgl. einspringen.</p>
<p>Dem nicht genug spart der seit über 20 Jahren im Familienrecht befasste Vertreter der Kindesmutter nicht mit Kritik. Den Ausführungen an das Gericht zu Folge, stehe für die Beaufsichtigung der Kinder im Kärntner Skandalheim teilweise ausschließlich eine Köchin zur Verfügung, die aber keinesfalls sozialpädagogische Qualitäten vorweisen könne, heißt es im Papier an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt.</p>
<p>Keine Zugangsbeschränkungen gibt es nach Ansicht des Vertreters für Außenstehende, die jederzeit ohne gerichtliche Entscheidung die Tochter von Daniela S. im Skandal-Kinderheim besuchen wollen, während der Mutter nur spärliche Kontakte zugestanden werden. Sogar der einstiege Stiefvater Norbert S., er selbst gestand im Februar 2008 vor dem Landesgericht Leoben den Besitz von Kinderpornografie, dürfe mit Unterstütztung der Sozialarbeiter vom Jugendamt Mürzzuschlag uneingeschränkt Umgang mit seinem Opfer pflegen. Einem ganz besonderen Einfluss ausgesetzt sei die Volksschülerin aber den Schilderungen ihrer Leidensgenossinnen, die tatsächlich wegen sexuellen Missbrauch im Heim von Brigitte O. ihr Dasein fristen.</p>
<p>Mit drakonischen Mitteln versucht das Personal ihr minderjähriges Klientel im Zaum zu halten. Reagieren die Heimkinder beispielsweise mit Respektlosigkeit auf die Schikane im Heim, kommt nicht selten als pädagogisch wertvolle Maßnahme der Entzug von Spielzeug in Frage. Ihren Fortgang finden die drangsalierenden Maßnahmen am Wochenende, wenn mehrheitlich alle Kinder Heimurlaub genießen, und die im Skandal-Heim verbleibenden Mädchen – unter ihnen Verena &#8211; mit Tiefkühlkost oder ein paar Kartoffeln am Teller ihr Auslangen finden müssen. Verständlich, dass die Mutter von Verena, mit einem wesentlich geringeren Einkommen – das Heim kassiert rund 5.000,- Euro pro Monat an Steuergelder – ihr Kind über acht Jahre hinweg ausreichend versorgte, teils selbst auf Mahlzeiten zu Gunsten ihres Kindes sich zu entbehren wusste.</p>
<p>Für das zuständige Bezirksgericht Mürzzuschlag kein Grund zum Einschreiten. Stattdessen bemühen die Sozialarbeiterinnen Bannhofer-Baronyay und Haider eilig die zuständige SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch mit einem formellen Prüfgesuch. Schnellstmöglich will man den mutmaßlichen Missständen Herr werden, lässt sich korrektes Schuhwerk persönlich vorzeigen, inspiziert das Dienst- und Taschengeldbuch des Hauses, kann aber trotz mehrmaliger Anfragen von  XlargE keine der Vorwürfe mit einem entsprechenden Protokoll der Aufsichtsbehörde entkräften. Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Klagenfurt auch wegen Amtsmissbrauch.</p>
<p>Vorgänge die Manfred K. (Name vor der Redaktion geändert) zu Genüge kennt. Seine Tochter Mia (Name von der Redaktion geändert) befindet sich seit drei Jahren in den Fängen vom Wölfnitzer Skandal Kinderheim. Seine heute18-jährige Tochter Petra (Name von der Redaktion geändert) ist mit den Vorgängen am Stadtrand von Klagenfurt bestens betraut. Mehrmals schon will der Teenager heiße Partys zwischen männlichen Verehrern, Drogen &amp; Sex verfolgt haben. Ohne jede Beaufsichtigung sollen je nach Stimmung nicht unerhebliche Mengen Alkohol fließen, wenn am Wochenende nur eine Erzieherin Dienst versieht. „Der Freund eines Mädchens ist sogar an einer Überdosis Drogen gestorben. Das haben die Erzieherinnen dann auch den kleinen Mädchen in Wölfnitz beim Mittagessen erzählt“, sagt Petra exklusiv gegenüber XlargE beispielhaft für die nahtlose Desasterserie im Mädchenwohnheim.</p>
<p>Die Vorgänge im Skandal Kinderheim nehmen schlussendlich dramatische Formen an, als Mia nach einem zu Unrecht bezichtigten Diebstahl vor allen Mädchen von Brigitte O. geohrfeigt wird, und Manfred K. die Heimleiterin telefonisch zur Rede stellen will. „Meine Tochter war kurz zu Besuch und erzählte mir von den körperlichen Übergriffen. Ich bestand darauf dass Mia mit zu meinem Anwalt kommt. Noch im Foyer der Kanzlei wollte ich Frau O. telefonisch zur Rede stellen. Die hat natürlich alles geleugnet und gleich die Polizei verständigt. Kaum war ich zu Hause, wurde ich wegen angeblicher Morddrohungen verhaftet und in U-Haft verbracht. Der Sekretärin meines Anwalts, die zum Glück Zeuge meiner Worte an Frau O. war, verdanke ich die sofortige Enthaftung“, berichtet Manfred K. von den nachhaltigen Erfahrungen mit der Heimfurie, die bis Ende 2005 als Sozialarbeiterin im Landeskrankenhaus Klagenfurt tätig war.</p>
<p>Der Initiative Sorgentreff von Patricia Göller ist das Skandal Kinderheim längst bekannt „Wir haben umgehend einen Privatdetektiv beauftragt die Vorwürfe zu prüfen. Der Anwalt einer betroffenen Mutter erstattete kurze Zeit später Anzeige. Meines Wissen hat sich sogar das Fernmeldeamt für Steiermark und Kärnten an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt gewandt, als in Erfahrung gebracht werden konnte, dass die Telefonate zwischen Kindern und Eltern rechtswidrig abgehört und aufgezeichnet werden“.</p>
<p>Ihren vorerst letzten großen Höhepunkt erreichen die Vorfälle während einer Sommerparty der Einrichtung. Nicht nur, dass die Einrichtung auf ihren Einladungen den Biergroßhändler „Villacher“ anführt, geraten die anwesenden Kinder leichtfertig in den Genuss von Alkoholika. Besonders schmerzhaft für Daniela S., die zu diesem Zeitpunkt aufgrund des fünf Monate andauernden Umgangsboykott, wie sie heute weiß, ihre Tochter nicht sehen durfte. Nicht einmal den am gleichen Tag zustehenden Telefonkontakt zu ihrem Kind durfte die 31jährige wahrnehmen.</p>
<p>Die rechtswidrigen Verhaltensweisen kennt Patricia Göller, selbst einst betroffene Mutter, nur zu gut „Eigentlich gibt es ja Menschenrechte, die jedem Kind und ihren Eltern dieses wichtige Recht auf Kontakt zusprechen. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Jugendämter bevorzugt gegen diese Rechte verstoßen. Große Organisationen – zum Beispiel SOS Kinderdorf – versenden vorgefertigte Schreiben ihrer Rechtsabteilung.“</p>
<p>Auf wenig Gegenliebe stoßen die staatlichen Schikane bei Martin Maier der European Education Group, einer privaten Organisation abseits der staatlichen Erziehungsindustrie „Eltern und Kinder können nur dann einen neuen gemeinsamen Start wagen, wenn die Weichen dafür gestellt sind. Ohne Migration der Eltern in diesen Rehabilitationsprozess funktioniert die beste Fremdpflege nicht. Bedauerlicherweise stellen wir vermehrt die eigentlichen Beweggründe – finanzielle Aspekte, als verantwortliche Ursache unzähliger unberechtigter Kindesabnahmen fest. Vielen Eltern die erst hilfesuchend das Jugendamt konsultiert haben, landen am Ende bei uns. Mitunter sind die Schäden in der Familie bereits soweit gediehen, dass unsere Arbeit mit Hochdruck gefragt ist.“</p>
<p>Nicht verstehen kann Maier die unterschiedlichen Entfremdungsmaßnahmen zwischen Eltern und Kinder „Jedes Kind braucht seine Eltern, egal ob das Kind nun negative Erlebnisse in der Familie machen musste oder nicht. In unserer hier und jetzt Gesellschaft vergessen wir oftmals auf die vermehrt abfallenden Strukturen – vorzugsweise durch Verwandte, die nötigenfalls ermahnend in das Familienkonstrukt eingreifen. Sozialarbeiterinnen aber, die ohne entsprechende Qualifikation im Übereifer und voreingenommen Schulen und Kindergärten infiltrieren, sind absolut der falsche Weg. Das hat nichts mehr mit dem Schutz von Kindeswohl gemein“</p>
<p>Wenig erfreut zeigt sich Daniela S. auch mit der ärztlichen Versorgung im Skandalheim. Demzufolge soll ihre Tochter mit gerade einmal 27kg an deutlichem Untergewicht leiden, wie eine Kinderärztin aus Wien in ihrem Befund bestätigt. Bei Besuchen fielen der umsichtigen Mutter aber auch gelbe Flecke an den Zähnen ihrer Tochter, als Anzeichen für mangelnde Mundhygiene, auf. Nicht nur das, ist Verena seit der Heimunterbringung auffällig oft krank „Als Verena im Februar wieder einmal erhöhte Temperatur hatte, musste sie dennoch mit zum Faschingsumzug. Machen das die Eltern zu Hause, dann kommt aber sofort das Jugendamt!“, spart die von Behördenschikane sichtlich gezeichnete Steirerin nicht mit Kritik.</p>
<p>Dass Eltern in ihrem Schicksal in der Regel oft alleine bleiben, ist hingegen für Patricia Göller von Sorgentreff der Kritikpunkt schlecht hin „Eigentlich sollte die Jugendwohlfahrt an jeder erdenklich möglichen Rückführung arbeiten. Stattdessen lässt man die Eltern in ihrem Kummer allein. Ein Hauptgrund warum viele Eltern den Weg zu uns finden – sie fühlen sich schlicht und ergreifend alleine gelassen, können nicht verarbeiten und müssen erst begreifen lernen.“</p>
<p>Für den ambitionierten Kinder- und Jugendpsychologen Rolph Wegensheit bedeutet das Entreißen von Kindern aus ihrem sozialen Gefüge auch eine Form der Traumatisierung „Je nach Alter versteht das Kind den Vollzug der Maßnahme oft nicht, bzw. realisiert erst viel zu spät die Tragweite der Fremdpflege, das wiederum in eine tiefe Traumatisierung münden kann. Entgegen den Behauptungen vieler Jugendämter, die Kinder wären im Heim ausreichend mit Therapieangeboten versorgt, sieht die Praxis erdrückend düster aus. Vermeintliche sozialpädagogisch-therapeutische Einrichtungen entpuppen sich so als imaginärer Leistungserbringer“.</p>
<p>Das bestätigen kann selbst Daniela S., deren Tochter Verena erst nach rund acht Monaten, und intensiven Druck ihres Vertreters, einer externen Therapeutin zugeführt wurde. Trotz Klassifizierung als „sozialpädagogisch-therapeutische“ Mädchenwohngemeinschaft kann Brigitte O. keine eigenen Therapeuten aufbieten. Im Gegenteil, entpuppte sich erst unlängst in einem Strafverfahren ein von Brigitte O. als Soziologe bezeichneter Mitarbeiter in Wirklichkeit als angelernter Jugendbetreuer.</p>
<p>Besonders prekär aber bleiben die Vorkommnisse in dem von Gaby Schaunig (SPÖ), der früheren Soziallandesrätin von Kärnten, realisierten Partei-Projekt, das nach Ansicht von Experten mehr als 300.000,00 Euro Steuergelder verschlag. „Ich zucke schon wieder zusammen, wenn meine Tochter am Telefon von neuen Vorkommnissen erzählt“, sagt Daniela S. in Erinnerung an einen Vorfall im Sommer, als eine Mitbewohnerin ihres Kindes mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Vorwürfe gegen das eigene ich, das Gefühl bei all den Gefahren im Heim nicht eingreifen zu können, die Liste der vielen Gedanken von Daniela S. scheint schier unendlich zu sein. In allen Fällen hoffen die zu Unrecht deklassierten Eltern auf eine Wende – sie wollen ihre Kinder zurück.</p>
<p>Bei Sorgentreff rät man besorgten Eltern an, sämtliche Auffälligkeiten sofort der zuständigen Heimaufsicht zu melden, nötigenfalls Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten. „Einschüchtern darf man sich auf keinen Fall lassen, denn genau das erwarten diese Heimbetreiber, die natürlich mit allen erdenklichen Tricks um ihren angeblich guten Ruf kämpfen“, gibt Patricia Göller von Sorgentreff kämpferisch zu verstehen.</p>
<p>Weder das BZÖ, noch die für Kärnten zuständige Fachaufsicht um SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch waren gegenüber XlargE in der Lage die Vorfälle von Wölfnitz und Moosburg zu entkräften. Wie aus dem Büro von Soziallandesrat Ragger dennoch signalisiert wurde, will man noch im Oktober bei Amica Nachschau halten. Besorgt zeigen sich, wie von XlargE in Erfahrung gebracht werden konnte, hingegen Landtagsabgeordnete der Grünen. Demzufolge könnten die Vorgänge im Amica-Heim bald Grund einer Anfrage im Landtag von Kärnten sein.</p>
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		<title>Womit die Frage bleibt . . .</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 12:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Emmerich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den USA wurde Faisal Shahzad nach seinem Attentatsversuch, bei dem er eine Autobombe mitten auf New York‘s Time Square zünden wollte, verhaftet und angeklagt. Der aus Pakistan stammende Verdächtige gestand die beabsichtigte Tat mittlerweile. Faisal Shahzad erhielt letztes Jahr die US-Staatsbürgerschaft. Diese wird bekanntlich nicht leichtfertig und nicht vorschnell verliehen. Doch wie erhielt Shahzad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA wurde Faisal Shahzad nach seinem Attentatsversuch, bei dem er eine Autobombe mitten auf New York‘s Time Square zünden wollte, verhaftet und angeklagt. Der aus Pakistan stammende Verdächtige gestand die beabsichtigte Tat mittlerweile.</p>
<p>Faisal Shahzad erhielt letztes Jahr die US-Staatsbürgerschaft. Diese wird bekanntlich nicht leichtfertig und nicht vorschnell verliehen. Doch wie erhielt Shahzad sie? Er wohnte drei Jahre lang in Shelton, Connecticut, sprach nur gebrochen Englisch, obwohl er davor jahrelang in den USA studiert hatte. Seine gesamte Familie lebt in Pakistan, dorthin übersiedelten vor einem Jahr auch seine Frau und Kinder. Shahzad war damit typischer Migrant, mit Lebensmittelpunkt in seinem Heimatland Pakistan. Kurz nach Verleihung der US-Staatsbürgerschaft reiste er zurück nach Pakistan, wo er eine intensive Ausbildung in der Handhabung von Sprengmitteln genoss. Nach seiner Rückkehr in die USA, die ihm durch den US-Reisepass erleichtert wurde, begann er mit der Vorbereitung des Anschlags, führte dabei regelmäßig eine geladene Schusswaffe mit sich.</p>
<p>Womit die Frage bleibt: Wurde Faisal Shahzad jemals überprüft, bevor er die Staatsbürgerschaft erhielt? Wäre eine solche Überprüfung nicht angebracht gewesen, da er aus einer sicherheitsmäßig kritischen Region stammte? Wie gehen die USA mit der wahrscheinlich hohen Zahl sogenannter Schläfer um, die sich gemächlich eine zivile Existenz aufbauen, um dann in aller Ruhe ihren eigentlichen Zweck verfolgen zu können?</p>
<p>Nicht nur Obamas Quotenfrau für den Heimatschutz, Janet Napolitano, wird bei diesen Gedanken schlecht schlafen. Hoffen wir, dass auch heimische Politiker der Sicherheit ihres Landes mehr Aufmerksamkeit schenken.</p>
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		<title>XLARGE: Gegendarstellung zu dubiosem &#8220;Österreich&#8221;-Artikel</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 10:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Gasser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das von Wolfgang Fellner immer wieder in den Schlagzeilen befindliche Medium &#8220;Österreich&#8221; gerät erneut an die Grenzen zulässigen Journalismus. Am 22. April 2010 versuchte eine Reporter vom Prozess rund um Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer aus dem Landesgericht Klagenfurt zu berichten &#8211; engagiert von einem Ex-Knacki aus Steyr, der aufgrund mehrerer Medienberichte gegen ihn jetzt auf Rache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/11/lgklagenfurt_stpf_gross.jpg"><img class="left" title="lgklagenfurt_stpf_gross" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/11/lgklagenfurt_stpf_gross.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a>Das von Wolfgang Fellner immer wieder in den Schlagzeilen befindliche Medium &#8220;Österreich&#8221; gerät erneut an die Grenzen zulässigen Journalismus. Am 22. April 2010 versuchte eine Reporter vom Prozess rund um Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer aus dem Landesgericht Klagenfurt zu berichten &#8211; engagiert von einem Ex-Knacki aus Steyr, der aufgrund mehrerer Medienberichte gegen ihn jetzt auf Rache sehnt.</p>
<p>Prompt verwies Richter Manfred Herrnhofer, bekannt als Vizepräsident der Österreichischen Richtervereinigung und Mediensprecher am Landesgericht Klagenfurt, den eifrigen Reporter des Gerichtssaales.</p>
<p>Ohne Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht berichtet die Tageszeitung Österreich nunmehr vom &#8220;Monsterprozess gegen einen Serien-Betrüger&#8221;. Wir veröffentlichen im Sinne des öffentlichen Interesses und der journalistischen Ausgewogenheit die Gegendarstellung von Journalist Stephan Pfeifhofer.</p>
<p><strong>Stephan Pfeifhofer begehrt den Abdruck nachstehender Gegendarstellung:</strong></p>
<p><strong>Sie schreiben in der Kärnten-Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“ vom 23.04.2010 unter der Headline: „Monsterprozess gegen Serien-Betrüger“, mit der Überschrift: „Landesgericht Klagenfurt verurteilte falschen Sozialarbeiter und Journalisten“, einschließlich Beisatz zum Bildnis von Stephan Pfeifhofer: „Stephan P. brachten seine wichtigen Beweise wenig“, dass Stephan Pfeifhofer Psychologe, Sozialpädagoge, Sozialarbeiter sei, und bei mehreren Medien als professioneller Journalist in Erscheinung trat. Weiters schreiben Sie: „Nicht nur das: Nebst so mancher selbsternannter Berufsqualifikation hat der pfundige gebürtige Tiroler noch eine Menge anderer Vergehen auf dem Kerbholz.“</strong></p>
<p><strong>Das ist in dieser Darstellungsweise unwahr.  Wahr ist vielmehr, dass Stephan Pfeifhofer vor dem Landesgericht Klagenfurt nicht als „falscher Journalist“, „Psychologe“, „Sozialpäda-goge“ oder „Sozialarbeiter“ verurteilt wurde. Das Auftreten von Stephan Pfeifhofer, als Mit-glied journalistischer Berufsverbände, in seiner beruflichen Tätigkeit als Journalist gegen-über mehreren Medien, erfolgt(e) stets rechtmäßig – auch gegenüber der Mediengruppe „Ös-terreich“ GmbH mit Honorarnote vom 16. September 2008. Das Auftreten als „Psychologe“, „Sozialpädagoge“ oder „Sozialarbeiter“ erfolgte ausschließlich im Rahmen investigativer Journalismusarbeit. Richtig ist ferner, dass Stephan Pfeifhofer vor dem Landesgericht Kla-genfurt am 22.04.2010 keine Beweise hinsichtlich mehrerer SMS an Mitarbeiter der Jugend-wohlfahrt, zweier Betrugsdelikte in Summe von ca. Euro 500,00 und dem Erstellen eines fal-schen Dienstausweises vorbrachte, und ausschließlich ein Geständnis vom 17.01.2007 – ge-genüber Beamten des LKA Kärnten &#8211; aufrecht hielt. Die von Stephan Pfeifhofer recherchier-ten Beweise in Zusammenhang mit gesetzeswidrig handelnden Behördenmitarbeitern und Polizisten, liegen seit Oktober 2009 bei verschiedenen Strafverfolgungsbehörden auf.</strong></p>
<p>Wie gegenüber Xlarge zu erfahren war, behält sich der heute 33-jährige Tiroler eine Beschwerde beim Medienrat und ein Medienstrafverfahren gegen die Mediengruppe &#8220;Österreich&#8221; GmbH von Wolfgang Fellner vor.</p>
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		<title>AUFGEDECKT: Initiative muss nach richterlicher Anordnung Textpassagen entfernen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 12:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Gasser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine in Westösterreich ansässige Initiative, die sich mit binationalen Ehen und daraus resultierenden Sorgerechtstreitigkeiten befasst, musste sich jetzt vor Gericht verantworten. Auf der Homepage denunzierte eine verwitwete Mitinitiatorin den ehemaligen Mitarbeiter und Journalisten Stefan P. Angeblich seien gegen ihn etliche Gerichtverfahren anhängig, nachdem er sich als jemand anderer ausgab und nach Ansicht der Initiative die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2008/07/justizschlag.png"><img class="left" title="justizschlag" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2008/07/justizschlag.png" alt="" /></a>Eine in Westösterreich ansässige Initiative, die sich mit binationalen Ehen und daraus resultierenden Sorgerechtstreitigkeiten befasst, musste sich jetzt vor Gericht verantworten. Auf der Homepage denunzierte eine verwitwete Mitinitiatorin den ehemaligen Mitarbeiter und Journalisten Stefan P. Angeblich seien gegen ihn etliche Gerichtverfahren anhängig, nachdem er sich als jemand anderer ausgab und nach Ansicht der Initiative die gesammelten Newsletter Adressaten missbrauchte.</p>
<p>Ein Gericht stellte nun gegenteiliges fest und bot sogar von sich aus umfassende Recherchen im österreichischen Gerichtsregister an, nachdem der betroffene Journalist geklagt hatte. Darauf verzichtete die Initiative und verglich sind mit dem Kläger.</p>
<p>Zuletzt war die Initiative immer wieder Grund für mediale Berichterstattung, nachdem ein selbsternannter Rechtsanwalt aus Oberösterreich großspurig Rechtsberatung den Initiatoren und ihren Mitstreitern anbot.</p>
<p>Ironischerweise wollte ein weiterer Mitinitiator vor Gericht den Herrn aber nicht kennen, obwohl er in seinem Auftrag Vertretungshandlungen vollzog. Jetzt ermitteln die Behörden, ob überhaupt Vollmacht erteilt wurde oder Prozessbetrug als Straftatbestand vorliegt.</p>
<h3>Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE</h3>
<h3>Ausgabe Januar 2010</h3>
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		<title>Aus für Phantastenclub: Vereinsreferat löst dubiose Rechtsschutzgruppe behördlich auf</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 12:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siegfried Gasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[behördliche Vereinsauflösung]]></category>
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		<category><![CDATA[Martin Bugelmüller]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreichische Rechtsanwaltskammer]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutzgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Nachrichtenmagazin XlargE und der Bundespolizeidirektion Steyr ist ein Schlag gegen selbsternannte Rechtsanwälte gelungen, die seit Jahren im Visier der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer stehen. Sogar ein Urteil aus dem Jahre 2005 untersagt dem Brüderpaar die Ausübung von Tätigkeiten, die eigentlich Rechtsanwälten vorbehalten sind. Das Brüderpaar Michael und Erich Müller (Name von der Redaktion geändert) brüstet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/12/juridiajustice.jpg"><img class="left" title="Juridia Justice" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/12/juridiajustice.jpg" alt="Juridicum Rechtschutzgruppe" /></a>Dem Nachrichtenmagazin XlargE und der Bundespolizeidirektion Steyr ist ein Schlag gegen selbsternannte Rechtsanwälte gelungen, die seit Jahren im Visier der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer stehen. Sogar ein Urteil aus dem Jahre 2005 untersagt dem Brüderpaar die Ausübung von Tätigkeiten, die eigentlich Rechtsanwälten vorbehalten sind.</p>
<p>Das Brüderpaar Michael und Erich Müller (Name von der Redaktion geändert) brüstet sich regelmäßig mit Entscheidungen der Unabhängigen Verwaltungssenate, oder wenn kriminelle Asylwerber, die bevorzugt als Drogendealer auftreten, von ihnen aus der Schubhaft geholt werden.</p>
<p>Michael (30) musste bis Mitte dieses Jahres aber selbst eine mehrjährige Haftstrafe wegen schweren gewerbsmäßigen Betrug und Geldwuchers verbüßen. Sein Bruder, wie er selbst mittellos, führte unterdessen die Geschäfte weiter. Als die gelernten Anstreicher mit ihrem Malerbetrieb pleite waren, kam dem Brüderpaar die glorreiche Idee maroden Unternehmen unter die Arme zu greifen. So gründete man unzählige Limited Gesellschaften in England und schmückte sich gar mit einem Doktortitel, bis die Kripo den Verwaltungssitz in Steyr stürmte und ein Betrugsschaden von rund 100.000,00 Euro zu verzeichnen war.</p>
<p>Selbst in Inseraten gab sich das Duo vollmundig und versprach Pleitefirmen den letzten Anker in der Not. Nach einem aufwendigen Prozess am Landesgericht Steyr stellte sich heraus, dass nicht einmal die Werbeartikel von den Konkursanten bezahlt werden konnten.</p>
<p>Nachdem sämtliche Briefkastenfirmen der Liquidation zum Opfer fielen, gründete man fluchs einen Justice-Verein, der nunmehr &#8211; trotz eines aufwendigen und lange andauernden Verfahrens - am 23. September 2009 behördlich aufgelöst werden konnte.</p>
<p>Ob der von Michael und Erich Müller in Wels gegründete Verein Bestand haben wird, dürfte sich noch zeigen. Jedenfalls kündigte die Bundespolizeidirektion Steyr gegenüber XlargE schon jetzt an, dass sie ihren Kollegen uneingeschränkt Amtshilfe leisten werden.</p>
<p>Unterdessen ermittelt das Landeskriminalamt Oberösterreich gegen das Brüderpaar wegen versuchten schweren gewerbsmäßigen Betruges. Auf der Homepage finden sich frohlockende Servicepakete, die nach Expertenmeinung ihr Geld nicht wert sind. Dennoch, Michael Müller bleibt dabei &#8211; seine Rechtsschutzgruppe sei die Nummer 1 in Österreich. Wie der gelernte Anstreicher profunde Rechtsberatung leisten kann, konnte er aber bis heute nicht erklären.</p>
<h3>Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE<br />
Ausgabe Januar 2010</h3>
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		<title>Polterpost: Politanklage</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Polterer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog: Simon Polterer]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch im Sommer wollte Manfred Herrnhofer &#8220;sein Gericht&#8221; zur politfreien Zone erklären. Das gelang ihm nicht einmal vor 12 Jahren im Prozess um den SPÖ-Fälschungsskandal. Niemand anderer als Manfred Herrnhofer wagte damals den Thron des Vorsitzenden Richters zu besteigen. Zum Unmut der FPÖ, die sofort zu kontern versuchte. Aber genau genommen hat Manfred Herrnhofer damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch im Sommer wollte Manfred Herrnhofer &#8220;sein Gericht&#8221; zur politfreien Zone erklären. Das gelang ihm nicht einmal vor 12 Jahren im Prozess um den SPÖ-Fälschungsskandal. Niemand anderer als Manfred Herrnhofer wagte damals den Thron des Vorsitzenden Richters zu besteigen. Zum Unmut der FPÖ, die sofort zu kontern versuchte.</p>
<p>Aber genau genommen hat Manfred Herrnhofer damit recht, wenn er meint die Politik solle sich endlich aus Entscheidungen in der österreichischen Justiz fern halten. Wie Manfred Herrnhofer aber im Sommerinterview gegenüber einer Tageszeitung richtig sagt, hängt die Richter-Karriere von politischer Fürsprache ab. Wer also, wenn nicht Manfred Herrnhofer selbst, könnte den seidenen Faden seiner Partei besser kennen, als er selbst.</p>
<p>An Entscheidungen der unabhängigen Justiz darf keinesfalls gerüttelt werden. Was aber, wenn im Fall von Journalist Stephan Pfeifhofer die Synapse der Sozialdemokratie über politische Fürsprache bereits den Strafakt erreicht hat. Im Internet ist schon jetzt das heftige pro und kontra zwischen all jenen ausgebrochen, die an der Unschuld von Stephan Pfeifhofer Zweifel hegen, oder eben nicht. Nur wenige wissen jedenfalls, dass die Staatsanwaltschaft Klagenfurt nunmehr seit drei Jahren ermittelt, ohne je eine Stellungnahme von Stephan Pfeifhofer abzuwarten den Strafantrag verfasste, und nur zwei Wochen später von Politrichter Manfred Herrnhofer das Eilverfahren ausgeschrieben wurde.</p>
<p>Wer aber dem Journalismus, den Verlagen und nicht zuletzt den LeserInnen keine Chance, wie sonst üblich, einräumt, stattdessen die Instrumente des Mediengesetzes beiseite lässt und Journalisten als Verleumder mit Vorsatz auf die Anklagebank katapultiert, der sollte in aller Öffentlichkeit nicht mehr von unabhängiger Justiz sprechen, die als ihre Auftraggeber nicht unabhängige Richter, sondern Politfunktionäre kennt.</p>
<p>Die Versuche bestehende Gesetze zu beschneiden, denen sich Journalisten ohnehin zu unterwerfen haben, und sie bisweilen nicht kriminalisierten, laufen bereits. Wie lange noch wollen wir dem Ende der Pressefreiheit entgegensehen? Das liebe LeserInnen zu beantworten überlasse ich Ihnen.</p>
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		<title>ANKLAGE: Journalist Stephan Pfeifhofer wurde Berichterstattung um Gutachter Max Friedrich zum Verhängnis</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Polterer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verantworten muss sich ab Dezember der aus Tirol stammende Journalist Stephan Pfeifhofer (33), der bis zu seinem Wechsel in die Polit-Redaktion eines franzosischen Fernsehsenders auch für Xlarge als Autor tätig war. Es gilt die Unschuldsvermutung Zur Last gelegt werden dem für seine kritischen Berichte bekannten Tiroler, der seit zweieinhalb Jahren in Frankreich lebt, fünf Deliktgruppen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/11/lgklagenfurt_stpf_gross.jpg"><img class="left" title="lgklagenfurt_stpf_gross" src="http://www.xlarge.at/wp-content/uploads/2009/11/lgklagenfurt_stpf_gross.jpg" alt="lgklagenfurt_stpf_gross" width="300" height="249" /></a>Verantworten muss sich ab Dezember der aus Tirol stammende Journalist Stephan Pfeifhofer (33), der bis zu seinem Wechsel in die Polit-Redaktion eines franzosischen Fernsehsenders auch für Xlarge als Autor tätig war. Es gilt die Unschuldsvermutung</p>
<p>Zur Last gelegt werden dem für seine kritischen Berichte bekannten Tiroler, der seit zweieinhalb Jahren in Frankreich lebt, fünf Deliktgruppen: Gefährliche Drohung, Nötigung, Betrug, Verleumdung und Urkundenfälschung.<span id="more-1648"></span></p>
<p>Ob es überhaupt in der kommenden Woche zu einem Verfahren kommen wird, steht allerdings noch nicht fest, wie der Jurist Martin Pröll, Rechtsberater von Stephan Pfeifhofer, wissen will »Der Akt ist mit 11kg und mehreren tausend Seiten sehr umfangreich, die letzte Entscheidung, wer nun die Verteidigung von Stephan Pfeifhofer übernimmt, noch nicht getroffen. Nur soviel, als möglicher Verteidiger könnte ein bekannter Rechtsanwalt, der in Sachen Max Friedrich viel Erfahrung mitbringt, zum Zuge kommen«</p>
<p>Geführt werden soll das Verfahren zu GZ 19Hv119/09d vor dem Landesgericht Klagenfurt unter Vorsitz des SPÖ-nahen Politrichters Manfred Herrnhofer. Für Stephan Pfeifhofer, wie er exklusiv gegenüber Xlarge erklärt, ein Wiedersehen »Wir hatten schon mal Ende August 2006 das Vergnügen. Damals war ich als Vertrauensperson inkognito in seinem Gerichtssaal. Meinem Auftritt vorausgegangen war der tätliche Übergriff einer Staatsanwätin gegenüber einem Kind. All das während der Einvernahme vor den Augen von Manfred Herrnhofer. Später erklärte Volksanwalt Ewald Stadler diesen Vorfall erwiesenermaßen zum Missstand«</p>
<p>In die Schlagzeilen geraten war das Landesgericht Klagenfurt nach dem Freispruch von Albin K., der aufgrund eines Gutachtens von Max Friedrich wegen sexuellen Missbrauch schwer belastet wurde. Stets haltlos bezeichnete Manfred Herrnhofer, als Vizepräsident der österreichischen Richtervereinigung, die Anschuldigungen gegen Friedrich. Zwischenzeitlich stellte die Staatsanwaltschaft Klagenfurt sämtliche Ermittlungen gegen den Wiener Kinderpsychiater ein.</p>
<p>Bedroht haben soll Stephan Pfeifhofer laut Strafantrag die Leiterin der Jugendwohlfahrt in Kärnten, SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Adreasch, mit einem SMS, das Anfang November 2006 auf ihrem Handy eintrudelte. Bedroht fühlte sich auch ein Sozialarbeiter aus Klagenfurt, der diesen Herbst kurz selbst auf der Anklagebank platz nehmen musste, dann aber mit einem Formal-Freispruch nach Hause gehen durfte.</p>
<p>Unterdessen sieht sich Pfeifhofer zu Unrecht beschuldigt, sogar die Pressefreiheit in Österreich am Ende, wenn Staatsanwältin Nicola Trinker, die seit zwei Jahren an ihrer Karriere als Richterin bastelt, in einer Presseanfrage den Vorsatz der Verleumdung ortet »Natürlich habe ich der Heimleiterin diese Presseanfrage per Fax übermittelt. Aber erst nachdem drei unabhängige Quellen die Verdachtsmomente der Straftaten in diesem Heim bestätigten. Außerdem liegt gegen das Kinderheim seit April diesen Jahren eine Anzeige nach der nächsten vor, die allesamt von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zu bearbeiten wären. Anstelle mit besten Wissen und Gewissen zu ermitteln, klagte man mich erst an, und erst nachdem ich mit Gegenanzeigen zurückschlug, interessierte man sich plötzlich für die Vorwürfe, von denen Frau Gaschler seit April, als verantwortliche Fachaufsicht für Kinderheime in Kärnten, genaueste Kenntnis hat, aber eben keinen Finger rührt«</p>
<p>Gegen Heimleiterin Brigitte O. wartet jetzt die private Anklage, die auch im Verfahren gegen Stephan Pfeifhofer noch eine gewichtige Rolle spielen könnte, wie Pröll abschließend zu verstehen gibt »Egal wo das Verfahren schlussendlich verhandelt wird, die sofortige Beischaffung des Aktes vom Bezirksgericht Klagenfurt, wird unerlässlich sein. In diesem Verfahren werden erstmals ehemalige Kinder aus dem Heim zu Wort kommen. Nur sie können wirklich über das dort Geschehene frei sprechen«</p>
<p>Zu einer Stellungnahme war weder das Landesgericht noch die Staatsanwaltschaft Klagenfurt bereit. Auf Anfrage sagt Politrichter Manfred Herrnhofer (SPÖ) gegenüber Xlarge »Die anderen Verfahren interessieren mich nicht und die Einvernahme der Zeugen ist meine Sache. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es wird verhandelt! Außerdem herrscht Informationssperre, denn so will es die Dienstaufsicht«</p>
<p>Unter öffentlicher Beobachtung steht der Prozess um Journalist Stephan Pfeifhofer allemal. Schon jetzt interessieren sich Kollegen namhafter Tageszeitungen wie Krone, Kurier und Tageszeitung Österreich, nicht zuletzt aber sind es die vielen Betroffenen, die seit Jahren bei Stephan Pfeifhofer auf ein offenes Ohr stoßen, wenn Jugendämter ihnen die Kinder entreißen, Gutachter sich als Scharlatane erweisen, oder andere Machenschaften in Österreich ein Ende haben müssen.</p>
<p>Stephan Pfeifhofer selbst sieht dem Verfahren gelassen sportlich entgegen und meint gegenüber Xlarge abschließend »Ich laufe einmal am Tag mit dem 11 Kilo Akt um meinen Swimmingpool, das hält in Form. Natürlich wird man aufgrund meiner kritischen „Friedrich“ Berichterstattung und anderen Berichten rund um das Landesgericht Klagenfurt, man erinnere sich an den großen Fall Roland R. und seine fünf Wiederaufnahmen, versuchen mich aus dem Weg zu schaffen. Das gelingt im Augenblick recht gut, man beachte die Systemkritiker Herwig Baumgartner in Österreich oder Willfried Meißner in Deutschland. Der eine sitzt in U-Haft, der andere als Psychiater in der geschlossenen Psychiatrie. Beides Akademiker wie ich, denkende Menschen, die eben dem Grundsatzartikel zur freien Meinungsäußerung besondere Bedeutsamkeit zumessen. Die Angst des Systems, warum man anstatt einer Medienklage den Staatsanwalt beauftragt Anklage wegen Verleumdung zu erheben, zeigt deutlich, wie das System der Politherrschenden mehr und mehr zu zittern beginnt«</p>
<p>Auf einer Pressekonferenz in Wien will Stephan Pfeifhofer nicht nur seinen endgültigen Verteidiger, sondern gleich eine neue Homepage mit allen wissenswerten Informationen zum Verfahren präsentieren. Medienansturm ist ihm schon jetzt gewiss.</p>
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<h3>»Archivbox«</h3>
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<blockquote><p><strong>Siehe auch:</strong> <a title=" Geheimakte Max Friedrich: Sexueller Missbrauch &amp; dubiose Testverfahren in Kinderpsychiatrie" rel="bookmark" href="../?p=804">Geheimakte Max Friedrich</a><strong><br />
Siehe auch:</strong> <a title=" XLARGE: Berichterstattung um Star-Psychiater Max Friedrich vor Österreichs Massen Medien" rel="bookmark" href="../?p=772">Berichterstattung um Star-Psychiater Max Friedrich</a><strong><br />
Siehe auch:</strong> <a title=" Causa Gaschler: SPÖ Amtsmandatarin schmückte sich illegal mit Magister Titel" rel="bookmark" href="../?p=574">SPÖ Amtsmandatarin schmückte sich illegal mit Magister Titel</a><br />
<strong>Siehe auch:</strong> <a title=" Prozessbegleitung auf Kosten der Opfer" rel="bookmark" href="../?p=159">Prozessbegleitung auf Kosten der Opfer</a><strong><br />
Siehe auch:</strong> <a title=" Volksanwalt missbilligt Brachialgewalt einer Staatsanwältin" rel="bookmark" href="../?p=20">Volksanwalt missbilligt Brachialgewalt einer Staatsanwältin</a></p></blockquote>
<h3>Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!</h3>
<h3>Ausgabe Dezember 2009</h3>
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