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Franz Voves muss gehen! FP Mario Kunasek erobert Burg

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Weit entfernt vom eigentlichen Ziel endete der Beben reiche Wahlsonntag in der Steiermark. Die vom bisherigen Landeshauptmann Franz Voves erhoffte Marke von 30 % konnten die Sozialdemokraten nicht annähernd halten. Der mit rotem Schlagabtausch versehene SPÖ-Wahlkampf endete mit gerade einmal 29 % in einem Polit-Desaster. Da halfen weder Anti-FPÖ Briefkasten Aufkleber noch Bierdeckel voller Wunschträume. Selbst eine kurz vor dem Wahlsonntag aus SPÖ nahen Kreisen gepushte Agitatoren-Homepage gegen kritisch berichtete Journalisten konnte den Höhenflug der FPÖ nicht stoppen.

Am Ende: Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ)

Am Ende: Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ)

Nun ist es serviert das offizielle Endergebnis über die viel kritisierte Reformpartnerschaft, die im Steirerland 10 Jahre lang ertragen werden musste.

Mit exakt 29,19 % fiel die SPÖ auf ein Rekordtief, während FP Spitzenkandidat Mario Kunasek einen Erdrutschsieg und satte 27,13 % aller Wählerstimmen für sich verbuchen kann.

Der Wahrheitsgehalt roter Verspreche(r)n ist nicht erst seit dem Wahlsonntag um eine Facette reicher. So zementierte Voves mit seinem Sager  icon-angle-double-right Er tut was er sagt, und er sagt was er tut  icon-angle-double-left zum Wahlabend die wahre Glaubwürdigkeit linker Herrschaft. Gegenüber ORF Steiermark betont Voves noch in seiner ersten Stellungnahme er werde nicht gehen und hoffe die Gremien des Reformpartners ÖVP schlagen den Fortführungskurs von SPÖVP weiterhin mit ein.

Die Freiheitlichen jedenfalls streben nach dem fulminanten Wahlsieg und einem Plus von über 16 % eine Regierungsbeteiligung ein. Da ortet Mario Kunasek die Stunde des Handelns und betont gegenüber dem ORF  icon-angle-double-right Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen icon-angle-double-left

Wahlsieger FPÖ: Mario Kunasek auf Erfolgskurs

Wahlsieger FPÖ: Mario Kunasek auf Erfolgskurs

Während für die FPÖ klare Ansagen vor der Wahl auch nach der Wahl Geltung haben, steht links außen im Kreuzfeuer eigener Zusagen. Polit-Beobachter gehen aber davon aus, dass Franz Voves in den nächsten zwei bis drei Jahren sein Zepter übergeben wird. Für die FPÖ wäre die nun angebrachte Personalentscheidung ein rasches Sprungbrett aufs Regierungsbankett.

Durch die in der Steiermark erfolgte Verfassungsänderung, ziehen nicht nur weniger Landtagsabgeordnete ein. Der abgeschaffte Proporz verschafft zielgerichteten Parteien, wie nun im Fall der FPÖ, nicht automatisch eine Regierungsbeteiligung.

Die Auswirkungen roter Machtverhältnisse zeigt nicht zuletzt ein gegen kritisch berichtende Journalisten gerichteter Web-Blog aus SPÖ nahen Kreisen. So ähnelt selbst die Email-Adresse des Denunziantentum dem Namen von SPÖ Klubobmann Andreas Schieder. Internetexperten wollen gegenüber XlargE in Erfahrung gebracht haben, dass es sich bei den Agitatoren um einen rechtskräftig verurteilten Kinderschänder, Scientologen und einen rechtskräftig verurteilten Gewaltverbrecher handeln soll, die dem Gerichtspsychiater Max Friedrich wegen erheblicher Geisteskrankheiten bereits aus der U-Haft vorgeführt wurden. Bis heute weigern sich Strafverfolgungsbehörden die Agitatoren aufgrund zahlreicher Straftaten anzuklagen.

Das in der Steiermark fundamental veränderte Wahlergebnis zeigt es deutlich, der mündige Wähler scheint nicht mehr gewillt für haltlose Versprechen und einem nutzlosen Sparkurs gegenüber dem Volk.

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