XlargE Magazin Abo

Rote Zahlen: So muss links-populistische News Gruppe 9 Millionen Euro aufbringen

verlagsgruppe-news Artikel per Email versenden Artikel per Email versenden

Einem Bericht der Tageszeitung “Standard” zufolge kämpft die SPÖ nahe Verlagsgruppe News neuerlich mit einem negativen Betriebsergebnis. Der marktbeherrschende Magazinkonzern will, um Verluste abzudecken, nun seine Gesellschafter anzapfen. Für Horst Pirker, der den Verlag seit 2014 führt und umstrukturiert, ein wichtiger Schritt, da Gewinne in früheren Jahren von den Eignern völlig abgeschöpft wurden.

Die nicht unumstrittene Verlagsgruppe News mit ihrem Flaggschiff “Nachrichtenmagazin News” kämpft auch seit 2014 mit einem weiteren Umsatzminus von rund 10 Millionen Euro. Die deutsche Bertelsmann Tochter “Gruner + Jahr” hält nach ihrem Einstieg 56 Prozent der Anteile. 18,7 % hält die Gründerfamilie Fellner, die seit einigen Jahren mit der Gratiszeitung “Österreich” als alpenländische “Bildzeitung” vergebens punkten will. Weitere 25,3 Prozent hält der “Kurier”, eine Tochter von Raiffeisen und Funke Mediengruppe.

News Boss Horst Pirker in Geldnot

News Boss Horst Pirker in Geldnot

Mit teils zweifelhafter Berichterstattung im Fall Kampusch und Josef F. erlangte das Flaggschiff “News” wenig Berühmtheit. Im Januar 2007 bewarb “News” auf einer Doppelseite die Dienste eines selbsternannten Rechtsanwalts, der über mehrere einschlägige Vorstrafen verfügt.

Zuletzt versuchte man dem Abwärtstrend mit diversen Samstagsausgaben einzelner Magazine entgegenzuwirken. Einseitige Polit-Polemik und die Nähe zu SPÖ Funktionären, unter anderem war Bundeskanzler Werner Faymann wiederholt zum Kaffee-Tratsch in den Redaktionsräumlichkeiten der Verlagsgruppe zugegen, ließen die Leserzahlen markant schwinden.

Horst Pirker erhofft sich nun ein Einlenken der Gesellschafter.

Download PDF
Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV