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Pleiten, Pech & Pannen – Nun fordert HC Strache Abrüstung der Worte

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Bereits einen Tag nach dem vorläufigen Ende der Hofburg-Wahl, traf der designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen zukünftigen Vorgänger, Heinz Fischer, in der Präsidentschaftskanzlei. Morgen Mittwoch, will der noch amtierende Bundespräsident Heinz Fischer BP-Kandidat Norbert Hofer, von der FPÖ, zu einem Gespräch bitten. In den sozialen Netzwerken gehen unterdessen die Wogen über mögliche Wahlmanipulationen hoch. FP-Chef Heinz Christian Strache bittet auf seiner Facebook Seite um eine “Abrüstung der Worte”. Er und sein Hofburg-Kandidat wollen ab 14 Uhr in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit treten.

Offiziell ist das Rennen um die Hofburg mit 31.026 Stimmen zugunsten von Alexander Van der Bellen geschlagen. Die Spannung angesichts der rund 700.000 Wahlkarten riss bis zuletzt nicht ab, und brachte schließlich am Ende des Wahlmontags eine letzte Drehung in Richtung grün. Schon Stunden zuvor lenkte der blaue Gegen-Kandidat Norbert Hofer ein. Er dankte auf Facebook für die großartige Unterstützung und sei natürlich traurig.

Heinz Christian Strache appellierte heute auf seiner Facebook Seite zum “Abrüsten der Worte”. Man habe ein demokratisches Wahlergebnis selbstverständlich anzuerkennen. Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl seien sachlich zu prüfen, und allenfalls angemessen darauf zu reagieren. Laut Innenministerium können Wahlwerber bis zum 9. Juni eine Anfechtung der Wahl anstreben.

Von Anbeginn kredenzen den Wahlkampf des Grünen-Kandidaten Alexander Van der Bellen Unebenheiten. Er sei “unabhängig” und dennoch fließen finanzielle Mittel zum Wahl kämpfen aus grüner Hand. Sein Manager, Lothar Lockl, war einst Kommunikationschef und Generalsekretär der Grünen. Die Kandidaten-Schöpfung übernahm Eva Glawischnig. Die passionierte Grünen-Chefin zeigt in täglichen Emails Vorzüge ihres Kandidaten Alexander Van der Bellen auf. Noch am Abend des 23.5. pflichtet Eva Glawischnig im ORF den prompten Vorschlägen von Alexander Van der Bellen bei. Das Amt des Bundespräsidenten gehöre entmachtet und reformiert. Das könne in absehbarer Zeit in einem Konvent erfolgen.

Während FPÖ Kandidat Norbert Hofer aus dem linken Lager als verlängerter Arm Straches geoutet wird, zieht nunmehr die links-grüne Hand in die Hofburg ein. Als prompter Punkt auf der Agenda, wohlweislich ein entschärfen der Kräfte im Bundespräsidentenamt. Schließlich könnten entmachtete Ämter einer Republik an Begehrlichkeit verlieren.

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