13 jährige Yvonne Feichtinger seit 2 Wochen vermisst

Die Eltern, Herta Feichtinger und Gerhard Ebner, sind nach dem Verschwinden Ihrer Tochter mit den Nerven am Ende »Da stimmt etwas nicht« – schon das zweite Mal fehlt von der Schülerin jede Spur. Nachdem Yvonne schon einmal abgehauen war, kam sie nach einem kurzen Aufenthalt im Kriseninterventionszentrum wieder nach Hause.

Die besorgen Eltern beschreiben Yvonne als zurückgezogen und schüchtern. Sie habe kaum Freunde, denn ihre Welt ist das Internet. »Wir haben keinen Zugang zu ihren Internetsachen, weil wir ihre Privatsphäre immer respektiert haben, aber jetzt konnten wir einiges öffnen und haben ein paar merkwürdige Gespräche gefunden« erzählt der Vater in Sorge. Die Daten wurden an die Polizei weitergegeben. Die Familie hofft, dass Yvonne sich meldet »Bitte komm nach Hause. Es passiert dir nichts. Wir vermissen dich«

Die 13 Jahre alte Schülerin lebt mit ihren Eltern und vier Geschwistern in einer Gemeindewohnung in Wien-Simmering. Der Platz ist klein, aber gemütlich und sauber. Die Polizei vermutet nun, Yvonne könnte sich bei ihrem Onkel aufhalten, der sei für Samstag vorgeladen, wie die ermittelnden Beamten gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge betonen. Wo sich der Onkel derzeit aufhalte, weiß man allerdings nicht.

Besonders schockiert zeigen sich die Eltern über einen mysteriösen Anruf. Bei der Mutter hat sich ein Mann mit folgenden Worten gemeldet »Moment, ich gebe Ihnen jemanden« Daraufhin hört Herta Feichtiger die Stimme ihrer Tochter, bevor das Gespräch abrupt endet »Mama, hilf mir«

Personenbeschreibung:

Yvonne ist 156cm groß und schlank, hat dunkelbraune lange Haare, und trug zuletzt eine braune Weste sowie Blue Jeans. Das Mädchen hat keinerlei oder ähnliches mitgenommen.

Zuletzt konnte Yvonne am 8. Jänner 2008 zwischen 13 Uhr 40 und 14 Uhr vor ihrer Schule in 1110 Wien (Enkpark) gesehen werden.

Hinweise sind an jede Polizeidienststelle oder unter 0664 / 494 89 57 erbeten.

In Österreich werden jährlich rund 200 Kinder und Jugendliche als vermisst gemeldet. Meist sind es die Spannungen im eigenen Elternhaus, die erste große aber verbotene Liebe, oder Burn Out in der Schule.

Kinderpsychologe Dr. Rolph Wegensheit kennt die guten Tipps für mehr Harmonie in der Pubertät »Bereits mit 11, 12 Jahren geraten besonders die Mädchen in einen unaufhaltsamen Gruppenzwang. Erste sexuelle Erfahrungen mit Jungs, Abnabelung vom Elternhaus und der Schritt zum Erwachsen werden, sind große Herausforderungen von Eltern und ihren Kindern«

Und Wegensheit rät »Grundsätzlich sollten keine Verbote ausgesprochen, sondern erarbeitete Strategien mit dem Nachwuchs Vorrang haben. Sobald die Kinder merken, dass durch Nachfragen Erfolge erzielt werden können, wird das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestärkt«

»Wenn Kinder immer wieder von zu Hause ausreißen, ist dringend professionelle Hilfe erforderlich. Dabei muss aber ohne Druck und Zwang gearbeitet werden. Wichtig erscheint für mich die Ursachenforschung. Meist fühlen sich Kinder in der Adoleszenz (Entwicklung zum Erwachsenen) nicht verstanden« ergänzt der Kinderpsychologe.

Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV