XlargE Magazin Abo

Kategorie Archive: Investor

Aufgedeckt! So ungeniert sperrt Paypal Konten

Das von Online-Händlern vermehrt avisierte Zahlungsmittel Paypal, stößt nicht nur bei Verbraucherschützern auf herbe Kritik. Erst unlängst mahnten Deutsche Verbraucherschützer Paypal wegen dessen 80 Seiten umfassenden Regelwerk für Kunden ab. Demnach verstoße Paypal mit seinem Kleingedruckten gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Grundsatz der Transparenz. Schon mehrfach fiel Paypal mit unzulässigen Kontosperren auf, die gerade Online-Händler treffen, wenn beispielsweise vermehrt Käuferschutzanträge eingehen.

Abzock Wahnsinn aufgedeckt! ÖBB auf asozialer Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen hatten im letzten Jahr kräftig finanziell geblutet. Hunderttausende Ausländer wurden gratis kreuz und quer durch Österreich transportiert. Dazu noch die hohen Reinigungskosten für Zugsgarnituren und Bahnhöfe. Wegen der immens hohen Schulden wären die ÖBB auch sonst schon lange konkursreif.

Kundenzores um Mobilfunker 3: So buchen die Chinesen Rechnungsbeträge gleich mehrfach von Kundenkonten ab

Der Ärger bei vielen Kunden von Hutchison 3G Austria war heute groß. So buchte der 3. größte Mobilfunker Rechnungen an seine Kunden gleich mehrfach von deren Bankkonten ab. In einer eilig formulierten Rundmail bedauert Drei den technischen Fehler. In der Aussendung heißt es man arbeite mit der befreundeten Bank bereits mit Hochdruck an der Rückabwicklung der Fehlbuchungen.

Sensationsbericht: Teenager führt Analysten vor – 15-jähriger präsentiert überzeugende Medienanalyse

analystEin 15-jähriger Praktikant der Investmentbank Morgan Stanley hat seiner Karriere schon früh den nötigen Antrieb verpasst. Mit einer Medienanalyse führt Matthew Robson selbst erfahrene Analysten vor. Ursprünglich sollte der Teenager lediglich die Mediengewohnheiten seiner Freunde beschreiben. Seine Erkenntnisse verpackte Robson nach Angaben des Instituts schließlich in einen Analystenbericht, den die Experten zu einem der „klarsten und zum Nachdenken anregendsten“ Reports erkoren, die sie jemals gesehen hätten. Der Bericht wurde veröffentlicht und sorgte für ungewöhnlich hohes Feedback bei der Bank. Seine Kollegen mit Jahren an Erfahrung ließ Robson damit jedoch alt aussehen.

In britischen Medienberichten wurde die Zuverlässigkeit von Analystenberichten angezweifelt, wenn diese auch von Teenagern verfasst werden können. „Es kommt natürlich darauf an, wer die Analyse des Jungen überprüft hat. Grundsätzlich gilt jedoch: ‚Jugend schützt vor Weisheit nicht‘. Warum sollte ein 15-Jähriger nicht Zustande bringen was erfahrene Analysten schaffen“, meint Hans-Peter Burghof, Lehrstuhlinhaber für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistung an der Universität Hohenheim http://www.uni-hohenheim.de, im Gespräch mit pressetext. Neue Einsichten von außen könnten sogar frischen Wind in die Abteilung bringen. Gerade Teenager hätten möglicherweise neue und kreative Zugänge zu einem Thema. „Das Phänomen der Betriebsblindheit kennen wir doch alle“, unterstreicht Burghof.

„Dutzende Fondsmanager und Konzernvorstände haben sich bei uns gemeldet“, sagt Edward Hill-Wood, Leiter des Bereichs Medienanalysen bei Morgan Stanley. Das Echo auf den Bericht des jungen Praktikanten sei fünf bis sechs mal höher gewesen als in der Regel üblich. Dem Nachwuchsanalysten zufolge ist etwa das noch weitgehend fehlende Geschäftsmodell des Online-Kurznachrichten-Dienstes Twitter zum Scheitern verurteilt. Zwar würden die Konsumenten von morgen immer mehr Medien nutzen als bislang. Die Bereitschaft, dafür zu bezahlen, nehme hingegen ab. Twitter per Mobiltelefon zu nutzen sei zu teuer und die User würden erkennen, dass ihre Profile weitgehend unbeachtet blieben. Dies führe sie zu der Erkenntnis, dass ihre „Tweets“ sinnlos sind. „Teenager nutzen Twitter nicht“, schreibt Robson. Tatsächlich hat die noch relativ junge Plattform bereits mit einem Nutzerschwund zu kämpfen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090430027/).

Werbung nervt die User nach den Erkenntnissen des Teenagers auch online, das herkömmliche Fernsehen stoße zunehmend auf Ablehnung und werbefreies Musikhören im Internet erhalte gegenüber dem traditionellen Radio den Vorzug. Geld geben die jungen Verbraucher vorzugsweise für Kino- und Konzertbesuche wie auch Spielkonsolen aus, deren Möglichkeiten zur Online-Kommunikation attraktiver seien als das Telefon. Für die nur allzu umfangreiche Berichterstattung von Printmedien mit seitenweise Informationen bleibe außerdem zu wenig Zeit. Teenager würden nicht regelmäßig Zeitung lesen, sondern Zusammenfassungen im Internet oder im Fernsehen bevorzugen. Die Erkenntnisse haben bei Banken und in der Medienbranche für Aufsehen gesorgt. Anhand der Erhebung von Teenager-Meinungen haben Finanzinstitute schon mehrfach versucht, künftige Trends frühzeitig zu erkennen. (pte/red)

Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV