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Kategorie Archive: Umwelt

Sichtweisen: Fahr sauber und öffentlich!

Klimawandel. Es wird heißer. Daran sind nur jene Umweltschädlinge schuld, die nicht ablassen wollen, mit altertümlichen Kraftfahrzeugen zu fahren. So rufen jene, die mit dem Klima-Horror viel Geld verdienen.

30 Jahre Super-GAU – Ein Lokalaugenschein in Tschernobyl

Exakt 30 Jahre nach dem schwersten atomaren Unfall in der Menschheitsgeschichte rostet der 1986 in nur wenigen Monaten eilig errichtete Sarkophag vor sich hin. Auch wenn die neue Schutzhülle fast fertig ist, bleiben viele Fragen offen. pressetext reiste anlässlich des bevorstehenden Jahrestags in den Norden der Ukraine, sprach in der Todeszone von Tschernobyl mit Verantwortlichen und bekam direkt vor Ort exklusiven Einblick in die aktuellen Bautätigkeiten am Unglücksreaktor.

Tierschutz-Ombudsfrau Barbara Fiala-Köck eine Mörderin?

Jagd sei die Ermordung von Tieren zur Erfüllung eines Lust-Gewinns, das meinen sinngemäß Theodor Heuss und Konrad Lorenz. Die aktive Jägerin und Tierschutz-Ombudsfrau für die Steiermark, Barbara Fiala-Köck, dürfte mit den Aussagen von Heuss und Lorenz nicht vertraut sein. Schließlich sehen Kritiker das Abschlachten von Waldtieren keinesfalls als sportliche Betätigung.

AUFGEDECKT: Naturschwimmbäder ersetzen Chlor-Pools

In den vergangenen Jahren haben einige Gemeinden im Zuge der Sanierung ihrer Freibäder auf so genannte Naturschwimmbäder umgesattelt. Diese Anlagen, die natürlichen Gewässern sehr ähnlich sind, bieten gegenüber konventionellen Freibädern einige Vorteile. Mitte August erhielt auch die niederösterreichische Gemeinde Türnitz http://www.tuernitz.at ein solches Naturschwimmbad.

„Das vorherige Freibad, das in den 1960er Jahren errichtet wurde, entsprach nicht mehr den hygienischen Auflagen des Landes“, so der Türnitzer Bürgermeister Franz Auer im pressetext-Interview. Es habe zwei verschiedene Möglichkeiten gegeben: Den Bau eines neuen herkömmlichen Freibades oder aber den Umstieg auf ein Naturfreibad. Der Gemeinderat habe sich für das Naturbad entschieden, das von der Wasserwerkstatt http://www.wasserwerkstatt.at in Wien projektiert und vom Bauunternehmen Swietelsky errichtet wurde. „Die vor kurzem fertig gestellte Anlage hat eine Gesamtwasserfläche von 1.220 Quadratmeter, wovon rund 660 Quadratmeter auf den Schwimmbereich sowie rund 560 Quadratmeter auf Regenerationsbereich und Pflanzfilter entfallen“, so der Bürgermeister.

Es handelt sich dennoch um kein ’normales“ Gewässer, wie Wasserwerkstatt-Chef Rudolf Wagner gegenüber pressetext meint. „Die projektierte Technik einer Wasseraufbereitungsanlage sorgt im Hintergrund für eine gleichbleibend hohe Wasserqualität“, so Wagner. Auch im Naturschwimmbad sorge eine technische Anlage dafür, dass das Wasser von der Oberfläche abgesaugt, über einen biologisch-mechanisch arbeitenden Filter geführt und danach wieder in den Badebereich eingebracht wird. „Charakteristisch für diese Naturbäder sind bepflanzte Regenerationsbereiche, die von den Badegästen nicht frequentiert werden dürfen“, erklärt Wagner. „Die Trennung zwischen Bade- und Regenerationsbereich ist an der Wasseroberfläche durch Schwimmbojen klar erkennbar. Der Zugang zum Badebereich erfolgt über bekieste Flachufer sowie über Einstiegsleitern und -treppen.“ Anders als in herkömmlichen Freibädern, bei denen es sich um große Swimming-Pools handelt, kommen die Naturfreibäder gänzlich ohne Chemikalien wie etwa Chlor aus. „Die Wasserreinigung wird durch das Wirkungsgefüge zwischen Wasserpflanzen, Phyto- und Zooplankton sowie durch die Umwälzung des Teichwassers über eine Filteranlage erreicht.“

„Die Naturschwimmbäder, wie jenes in Türnitz, sind entsprechend dem Bäderhygienegesetz projektiert. Wie bei herkömmlichen Freibädern wird auch bei diesen Bädern, die im Gesetz als eigene Kategorie Kleinbadeteiche ausgewiesen sind, gemäß den gesetzlichen Vorgaben die Wasserqualität regelmäßig überprüft“, erklärt Wagner. Mindestens ein Drittel der Gesamtwasserfläche müsse demnach auf die bepflanzten Regenerationsbereiche fallen. „Die gesamte Anlage ist mit Teichbaufolie abgedichtet. Eine Verbindung zum Grundwasser besteht nicht.“

„Nicht oft genug kann auf die Vorteile von solchen Naturschwimmbädern hingewiesen werden“, meint Wagner. Moderne Filtertechnologien ermöglichen hohe Besucherdichten und gewährleisten maximale Funktionssicherheit. Grundvoraussetzung für das einwandfreie Funktionieren einer Naturbadeanlage sei in jedem Fall eine solide und kompetente Fachplanung. „Ein guter Planer sollte seinem Auftraggeber auch nach der Projektabwicklung gerade in den ersten Betriebsjahren beratend zur Seite stehen.“ Egal ob es sich um den Umbau eines sanierungsbedürftigen Freibades oder um einen Neubau auf grüner Wiese handelt, für jede Gemeinde gebe es das passende auf die Bedürfnisse zugeschnittene Naturbad, meint Wagner abschließend gegenüber pressetext. (pte/red)

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