Kategorie Archive: Vermischtes

Aufgedeckt: Schikanen im Oberland

In Landeck, dem Transitknoten im schönen Norden von Tirol, wohnt ein nicht mehr junges Ehepaar, Paul und Anna N. *). Sie bewohnen eine hart erarbeitete Eigentumswohnung und möchten nichts sehnlicher als ihre Pension in Ruhe verbringen zu können. Wenn man sie ließe…

Seit einiger Zeit sind Herr und Frau N. in das Visier einer zwielichtigen Figur geraten. Ein Maler aus Steyr tritt gerne als Rechtsanwalt auf, ohne Jurist zu sein, was ihm schon mehrmals Schwierigkeiten eintrug, schmückte sich früher auch mit einem Doktortitel. Er hat seine Finger in allen möglichen Geschäften und verfolgt wen immer er kann mit Klagen, Anzeigen und sonstigen Querelen, sogar auf eigenem Briefpapier seines skurrilen Vereins Juridia Justice, gegen den die Behörden nun vorgehen. In einer Entscheidung über eine seiner zahlreichen Klagen ließ eines der von ihm befaßten Gerichte keinen Zweifel daran, daß die vom Maler verfaßten Schriftsätze weder sprachlich noch grammatisch noch inhaltlich professioneller Arbeit entsprächen.

Auf das Ehepaar N. hat er es besonders abgesehen. Deren Sohn, ein Journalist, deckte bereits eine Vielzahl an strafrechtlich relevanten Tatbeständen dieses Berufsquerulanten auf, die letztlich auch zu dessen rechtskräftiger Verurteilung führten. Der angebliche Rechtsanwalt fühlte sich durch die journalistische Tätigkeit des Sohnes von Herrn und Frau N. in seinem Treiben gestört. Weil der Journalist mit seiner Familie im Ausland lebt, müssen eben seine Eltern als Zielscheibe des Grolls herhalten; so frei nach dem Vorbild der Sippenhaftung vergangener Tage.

Der Maler klagte die betagten Eltern des Journalisten auf Schadenersatz für journalistische Tätigkeit! Noch dazu beim falschen Gericht. Ein deutlicher Beweis für die Qualität seiner Juristerei. Doppeltes Pech für ihn: der Maler wurde zwischenzeitlich wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges rechtskräftig verurteilt und sitzt gerade seine dreijährige Haftstrafe ab. Über Umwege zog er seine Klage zurück, da er als Häftling schwerlich vor Gericht erscheinen hätte können. Nun erwartet ihn nochmals der Staatsanwalt, gleichzeitig prüft das Gericht die Bestellung eines Sachwalters für ihn.

Leider kann das Ehepaar N. noch immer nicht die verdiente Ruhe genießen. Einer der engsten Mitarbeiter des Verurteilten, Dietmar Wachter (Anm.d.R.: Name nicht geändert), ist Gruppeninspektor bei der Polizei Landeck und in seiner Wohnsiedlung im Landecker Stadtteil Perjen kein Unbekannter. Nachbarn klagten bereits über verschollenes Gut aus Dachböden und Kellerräumlichkeiten, wenn sie abwesend waren und Dietmar Wachter im Hause alleine das Sagen hatte. Aus seinem beruflichen Erfahrungsschatz versorgte er den Maler regelmäßig mit Informationen und führte auf dessen Wunsch des öfteren private „Ermittlungen“ gegen das Ehepaar N. und dessen Sohn durch. Natürlich fehlte dabei auch nicht das kräftige Ausstreuen von Informationen im Ort, schließlich wirkt ein Polizist an sich doch so glaubwürdig.

Immer wieder belästigen Dietmar Wachter und einige seiner Kollegen, unter ihnen der SPÖ-Bürgermeister von Zams, Helmut Gstir, das Ehepaar N. Nicht einmal zu Weihnachten hören die Belästigungen auf, das Unwort „Stalking“ wäre wahrlich die treffendste Bezeichnung für diese Umtriebe. Wachter schiebt, wie andere Polizisten auch gern, öfters die Ausrede vor, er müßte gerichtliche Zustellungen vornehmen. Dafür ist er weder zuständig noch beauftragt. Ihm geht es darum, das Ehepaar N. unter Druck zu setzen und sie spüren zu lassen, wie mächtig doch so ein Polizeibeamter sein kann. Im November 2007 meinte Dietmar Wachter dazu vor versammelter Mannschaft, er würde Frau N. regelmäßig besuchen, er hätte „Härte“.

Dienstlich muß der Herr Gruppeninspektor eine besondere Nuß sein. Ist von ihm doch allen Ernstes die Frage aufgetaucht: „Meine Katze wurde gestern von einem Passanten als „blöder Streuner“ bezeichnet und somit auch beleidigt. Wie kann ich da rechtlich vorgehen?“ Mit voller Nennung seines Namens und seiner Adresse.

Anderes kann er besser. Ein gerichtliches Poststück, dessen Zustellung an das Ehepaar N. ihm angeblich aufgetragen worden war, wurde geöffnet, Heftklammern sorgfältig aber auffallend entfernt, das geöffnete Kuvert übergeben. Hatte Inspektor Wachter vielleicht auch den Auftrag erhalten, sich Kenntnis des Inhaltes zu beschaffen? Nun, jedenfalls kennt er ihn, bald also auch halb Landeck. Sein Kollege auf dem Polizeiposten wollte keine Auskunft erteilen und war sich nicht seiner gesetzlichen Pflicht bewußt, seine Dienstnummer zu nennen. Auch hier mangelt es offenbar an Ausbildung und Dienstaufsicht.

Die zweifelhaften Methoden des Dietmar Wachter und seiner Kollegen sollten schon längst überprüft werden. Das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) der Polizei scheint aber derzeit aus Wahlkampfgründen lieber an einem Vorgehen gegen den Tiroler Landeshauptmann interessiert zu sein, statt an seiner richtigen Aufgabe, Mißstände im Polizeidienst aufzuklären. Wachter und Genossen hoffen derweilen weiterhin an parteipolitischer Deckung ihrer eigenartigen Gebräuche, doch irgendwann hat selbst der beste Schirm ein paar unliebsame Löcher. Dem Staatsanwalt wird der Herr Inspektor weniger leicht entgehen können.

Unterdessen bedient sich das Ehepaar N. real existierender Juristen, in der Hoffnung, bald ruhig schlafen zu können.

*) Name von der Redaktion geändert

Neue Angriffsmethode legt Hardware völlig lahm

IT-Sicherheitsexperten haben auf der Securitykonferenz EUSecWest in London http://eusecwest.com eine neue Lücke demonstriert, unter deren Ausnutzung es möglich ist, die attackierte Hardware permanent lahm zu legen. Der Forscher Richard Smith vom HP Systems Security Lab zeigte dabei eine neue Form des Angriff, den er als „Permanent Denial of Service“ (PDOS) bezeichnet. Attackiert wird bei dieser Methode die Firmware der eingebetteten Systeme in Netzwerken. Indem die Updatefunktion der Hardware ausgenutzt wird, gelingt es, diese zu sabotieren und damit funktionsunfähig zu machen. Eine Wiederherstellung ist schließlich mit enormem Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Smith stellte auf der Konferenz mit „PhlashDance“ gleich ein passendes Angriffs-Werkzeug vor.

Im Gegensatz zu einem verteilten Angriff („Distributed Denial of Service“ – DDOS), wobei die Attacke über ein Zombienetzwerk ausgeführt wird, funktioniert PDOS von einem einzelnen Rechner aus. Dabei stehen einzelne Netzwerkkomponenten und nicht das Herzstück eines Systems im Visier. Dem Hacker komme schließlich noch zu Gute, dass diese Systemteile oft nicht über die aktuellste Firmware verfügen, wodurch über die Updatefunktion ein erhöhtes Risiko besteht, so Smith. Gelingt nun der Zugriff wie geplant, so lasse sich die Firmware flashen und damit die Hardware völlig außer Gefecht setzten.

Ähnliche Formen der Sabotage tauchten bereits früher auf. Ein Beispiel ist der Chernobyl-Virus (CIH-Virus), der versuchte, die BIOS-Chips in PCs zu überschreiben. „Aber auch für mobile Geräte wie Smartphones und Konsolen gab es bereits Schadcode, der die Geräte nutzlos machen kann. Trojan.PSPBrick hat es auf Sonys PSP abgesehen und überschreibt wichtige Systemdaten, wodurch das Gerät nach einem Neustart unbrauchbar wird“, erläutert Symantec-Sicherheitsexperte Candit Wüest gegenüber pressetext. In den meisten Fällen wird dabei wichtige Software überschrieben. „Ohne spezielle Tools kann das System nicht wieder hergestellt werden“, so Wüest.

„PDOS läuft auf reine Zerstörung hinaus. Es geht hier nicht um den finanziellen Gewinn des Angreifers“, erläutert Smith. Um den Totalausfall eines Unternehmensnetzwerks und damit das Zusammenberechen der Geschäftsgrundlage herbeizuführen, reiche es aus, einige Router gezielt zu sabotieren. Das Unangenehme an dieser Attacke sei zudem, dass es für die IT-Verantwortlichen nahezu keine Möglichkeit gebe, diesen Angriff abzuwehren. Zudem könne das Problem auch nicht kurzfristig durch den Austausch der Komponenten gelöst werden.

„Derartige Angriffe können durchaus ein Problem darstellen. Unternehmen sollten daher unbedingt überprüfen, ob ihre Netzwerkgeräte genügend abgesichert sind. Einige Geräte lassen beispielsweise ein Firmwareupdate nur über ein physikalisch angeschlossenes Kabel zu, andere beschränken es auf authentifizierte Zugriffe von bestimmten IP-Adressen. Dies limitiert die Risiken bereits massiv“, so der Rat von Wüest. Schlaflose Nächte sollte die Lücke Netzwerkadministratoren jedoch nicht bereiten, meint ein weiterer Sicherheitsexperte auf Anfrage von pressetext: „Diese Angriffe setzen ein großes Wissen um die eingesetzte Hardware sowie deren Firmware-Versionen voraus. Typischerweise operieren Cyberkriminielle aber eher im Verborgenen, zumal es ihnen auch darum geht, die Systeme auszunutzen und Kapital daraus zu schlagen.“ „Ein Totalausfall würde zuviel Aufmerksamkeit erregen“, pflichtet Wüest bei. Allerdings wären Erpressung oder das gezielte Ausschalten eines Mitbewerbers durchaus einleuchtende Motive.

GESUND: Die Abspeck Tour mit unserem Pfeifhofer

Mit »Super Size Me« katapultiert der US-Filmemacher Morgan Spurlock ein pikantes Thema in die Kinos und somit auch in die Medien. Dreißig Tage lang ernährte sich der New Yorker ausschließlich von McDonald’s Produkten. Damit sollte auf die verheerenden Auswirkungen von Fast Food hingewiesen werden. Akribisch führen Spurlocks Ärzte Buch. Zu einem Prozess gegen Spurlock ließ sich die ansonsten als klagefreudig geltende Buletten-Firma dennoch nicht hinreißen. Stattdessen nahm man die „Supersize“ Option vor dem US-Start des Films aus dem Angebot und begründete die Entscheidung damit, dass dieses Vorhaben bereits vor einem Jahr geplant gewesen wäre.

Während man heute den Film als polemisch-amüsante Dokumentation klassifiziert, war noch vor wenigen Jahren auch McDonalds Ziel der Ernährungskritiker. So genannte Transfette in Burgern und Pommes sollten aufzeigen, dass die Menschheit an Fast Food zugrunde gehen könnte.

Besonders beim Frittieren setzen Fast Food Ketten auf Transfette, sozusagen künstlich gehärtete Pflanzenfette. Ein entscheidender Vorteil dieser Fette ist in Haltbarkeit und Aufbewahrung zu orten.

Doch Transfette verbergen auch entscheidende gesundheitliche Risikofaktoren: Fettleibigkeit, Verhaltensauffälligkeiten und chronische Entzündungen bei Erwachsenen. »Gerade Kinder und Jugendliche mit dem AD/HS (Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) müssen deshalb auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten« sagt der renommierte Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit.

In Summe nimmt ein Kind vom Frühstück bis zum Abendessen rund 6,42g Transfette am Tagauf, das 6fache vom zulässigen Höchstwert von 1,5g pro Tag. Die österreichische Ärztekammer fordert deshalb eine Senkung der erlaubten Menge sowie eine deutliche Kennzeichnung auf den Verpackungen, etwas, das es seit 2006 in den USA bereits verpflichtend gibt.

Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren gäbe es einfache laut den Experten aber auch Alternativen. Sie sogenannten Omega 3-Fette finden sich in jeder Sorte Fisch. Des Weiteren eignen sich kaltgepresste Omega 9 Fette (z.B. Oliven- oder Rapsöl) besonders gut zum Kochen und Braten. Kurz um, wer seinen Kindern und sich selbst etwas Gutes tun möchte, senkt den Konsum von Cholesterin fördernden Malzeiten, die schlussendlich zu einer Überdosis an Kohlenhydraten führen.

Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer, auch bekannt als der „pfundige“ Nordtiroler, misst derzeit 115kg auf der Waage. Wie die alternativen Ernährungstipps aus TV und Internet wirken, testet der Familienvater höchst persönlich »In jedem Fall sollte man jede „Hunger“-Diät vermeiden und vitaminreiche Nahrung zu sich nehmen. Ich verzichte seit meiner Ernährungsumstellung auf fettleibige Mahlzeiten und beginne bereits am Morgen mit Vollkorn Flakes und Magerjogurt. Mittags folgt ein Glas frisch gepresster Orangensaft, gedünstetes Gemüse und Gerichte mit Pute, Fisch oder Rindfleisch. Abends genieße ich dann noch eine Schüssel gemischtes Obst, zwei Scheiben Schwarzbrot mit Rettich und hi und da auch etwas Tofu«

Besonders adrett zeigt sich Pfeifhofer mit seinem neuesten Clou, dem frisch gemixten Frucht Shake »Wer es gerne erfrischend mag, kann sich am Nachmittag in einem Behältnis folgende Zutaten mixen: etwas Speiseeis, ein Magerjogurt und je nach Geschmack verschiedene Sorten Obst (verkleinert) – daraus lässt sich ein leckeres Mixgetränk kreieren, das nicht zuletzt die Magen-Darm Flora anregt«

In Österreich bringen bereits über 800.000 Menschen zuviel auf die Waage, alarmierende 41 Prozent der ÖsterreicherInnen sind übergewichtig. Obwohl Abspeck TV bei ATV und Pro7 boomt, florieren immer noch Süßes und Fettes in heimischen Haushalten. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter der Völlegesellschaft, wie Wegensheit weiß »Nicht selten spielen gar bei pubertierenden Kids Depressionen eine Rolle, wenn die Kilos in die Höhe schießen, anstatt zu purzeln. Mobbing in der Schule, Gelenksprobleme und Atemwegserkrankungen sind nur einige der alltäglichen Teenie Schocker. Was bleibt ist Aggressivität, gepaart mit Pubertät, eine tickende Zeitbombe in den Kinderzimmern. Natürlich reagiert auch das Gehirn, denn die sprichwörtliche Verkalkung ist nicht mehr weit entfernt und Verhaltensauffälligkeiten somit vorprogrammiert«

Gabrielle Steiner, Ernährungsberaterin und Familienpädagogin sieht aber auch in mangelnder Bewegung und falscher Haushaltsführung einen Grund des Übels »Mütter verweigern sich mehr und mehr der frischen Zubereitung von Mahlzeiten. Außerhalb der Schule betreiben die Kinder nur noch selten Sport, stattdessen verbringt man viel Zeit vor dem Fernseher und der Spielekonsole. Ich würde mir wünschen, wenn Familien wieder aktiv in die Natur starten würden. Egal ob schwimmen, Schifahren oder Wandern, es gäbe viele Möglichkeiten das alle in Bewegung bleiben«

Stephan Pfeifhofer konnte binnen zwei Monaten zwischenzeitlich rund 5kg abnehmen. Dennoch bleibt der Enthüllungsjournalist in seinem Optimismus vorsichtig »Nunja, zuerst verliert man jede Menge Wasser. Aber Sport und gesunde Ernährung hinterlassen Spuren. Sogar meine Kinder sind aktiv dabei, wenn wir vor Schulbeginn all morgendlich eine Runde joggen«

McDonald’s Österreich bietet stattdessen auf seiner Homepage eine Ernährungstabelle an und wirbt für gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und bewusste Lebensführung. Vielleicht ein Ansatz, dass unsere Kinder in Zukunft wieder frische Köstlichkeiten zwischen ihre Zähne bekommen.

Aufgedeckt: Der Hetz Pranger einer Selbsthilfegruppe

»Out of the dark« nennt sich eine Selbsthilfegruppe aus Kärnten. In Personalunion agiert Hermine Reisinger, nach eigenen Angaben selbst Opfer von sexuellem Missbrauch. Auf der eigens eingerichteten Homepage finden sich vereinzelte Informationen für Betroffene, vorwiegend jedoch Pranger Artikel gegen die Öffentliche Hand.

Auch Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights ist in die Fänge der Villacherin geraten. Der Mittvierziger aus dem Lavanttal wurde im Dezember rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauch an seiner damals 11 jährigen Stieftochter vor dem OLG Graz verurteilt. Jetzt soll der Begründer von INHR für 20 Monate ins Gefängnis. Seine Stieftochter spricht noch heute von Zwangsanhaltung in der Kinderpsychiatrie von Klagenfurt, als die Vorwürfe beispielsweise mit einem Testverfahren abgeklärt werden sollten, das allerdings erst für Jugendliche ab 16 Jahren zulässig ist.

Ursprünglich sollte im Auftrag des OGH untersucht werden, ob die Anschuldigungen des Mädchens gegen die Abteilung von Dozent Spiel am LKH Klagenfurt der Wahrheit entsprechen. Seither bemüht sich die heute 16 jährige um Aufklärung. Vor Gericht will sie sich verständlicherweise einer Aussage in Zusammenhang mit den Übergriffen enthalten, und weder sich selbst noch den Stiefvater weiter belasten. Außenstehende wie Hermine Reisinger orten darin eine »Vorführung der Justiz« durch Reichmann, der auch in anderen Missbrauchsfällen aktiv als Beobachter auftritt, das wiederum von den verhandelnden Richtern protokolliert werden muss.

Als die Kärntner Gebietskrankenkasse Leistungen zur Psychotherapie nicht zahlen wollte, begann für Reisinger ein eiserner Kampf. Günther Koschir erklärt warum Hermine Reisinger wieder einmal Unrecht hat »Die Kasse leistet Zuschüsse zur Psychotherapie, wenn nachvollziehbare Qualitätskriterien erfüllt sind. Dazu gehört auch die Eintragung in die Liste der zur selbstständigen Ausübung der Psychotherapie berechtigten Personen (erstellt vom BM für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz). Da diese Voraussetzungen bei der Therapeutin Fr. Mag. P.A. nicht erfüllt werden, kann kein Kostenzuschuss geleistet werden«

Für den Psychologen Dr. Rolph Wegensheit kein Einzelfall »Durch einschneidende Erlebnisse wie sexuellen Missbrauch, sind nicht zuletzt die agierenden Betroffenen selbst traumatisiert. In einem Schockzustand versuchen sie das Internet für ihren eigenen Vorteil zu gewinnen. Die dadurch auftretende Selbsttherapierung ist aber der falsche Weg zum Erfolg. Darüber hinaus verbinden Chaträume und Email Gleichgesinnte. So darf es nicht verwundern, wenn die Protagonisten vom Int. Network of Human Rights durch ihr differenziertes Denken im Nachhinein zur Zielscheibe werden«

So spart nicht zuletzt Hermine Reisinger auf ihrer eigens kreierten Homepage am wenigsten mit haltlosen Kommentaren »INHR – hat sich im Dez. 2007 irgendwann herabgelassen und meinen Link herausgenommen, stellen Sie sich das vor! Aber ich denke es haben mehrere Links dort nun herausgenommen werden müssen, da es die Menschen die draufgekommen sind wie unseriös hier alles lief, darauf bestanden haben werden und auch die Seite bald ganz verschwinden wird, so denke ich! Denn nur mit sich selbst sich zu unterhalten, ist auf die Dauer sehr anstrengend und außerdem unrentabel«

Während zahlreiche Portale, Diskursplattformen und Online Medien auf den Artikel Fundus der Kämpfer für Kinder- und Menschenrechte zurückgreifen, zieren auf der Reisinger Homepage einsame, hetzerische und subtile Zeilen den Selbsthilfe Weblog.

Roland Reichmann überlegt unterdessen weitere Schritte gegen seine Verurteilung »Der Oberste Gerichtshof hat das Landesgericht Klagenfurt aufgefordert, das Zustandekommen der Kontradiktorischen Aussage meiner Stieftochter zu überprüfen. Meines Erachtens ist die Aufarbeitung durch den Schöffensenat ungenügend erfolgt. Nicht nur mein Glaube an die Rechtsstaatlichkeit, sondern gar jener eines Kindes, dadurch in erhebliche Gefahr geraten«

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