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Kategorie Archive: Pferdesport

Unfallfreies Glück auf dem Rücken der Pferde

Rund 240.000 Menschen üben in Österreich den Pferdesport aus. Davon sind 46.539 Reiter in einem der insgesamt 1.295 Reitervereine organisiert. Jetzt im Frühling wird das Reiten noch attraktiver, weil es endlich bei schönem Wetter raus aus der Reithalle gehen kann! Dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde auch von kurzer Dauer sein kann, zeigt ein Blick in die KfV-Freizeitunfallstatistik: Allein im Jahr 2006 verletzten sich 5.000 Reiter so schwer, dass sie im Spital behandelt werden mussten. 52 Prozent davon sind zwischen zehn und 24 Jahre alt – zu 77 Prozent ist das weibliche Geschlecht betroffen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) hat zusammen mit dem Bundesfachverband für Reiten und Fahren (Fena) einen Folder zum Thema „Unfallverhütung im Pferdesport“ aufgelegt – darin sind zahlreiche Tipps, vor allem für die jungen Reitsportler, enthalten. Der Folder liegt in allen Fena-zertifizierten Reitschulen auf und steht unter www.kfv.at und www.fena.at/sicherheit zum Download zur Verfügung.

Häufigste Unfallart: Sturz

„Um das Unfallrisiko zu vermindern empfehlen wir in jedem Fall eine Reitausbildung in anerkannten Reitschulen zu absolvieren“, rät Dr. Rupert Kisser, Bereichsleiter Heim, Freizeit & Sport im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Es sei wichtig, Pferdesportbegeisterten bewusst zu machen, dass sie sich nicht einfach so, ohne adäquate Ausbildung auf irgendein Pferd in irgendeinem Reitstall setzen sollen, sagt Kisser weiter. Das sollten vor allem Eltern bedenken, wenn Sie Ihre Kinder auf Reitferien schicken und daher auf die Qualität des Anbieters schauen. Ein guter Reitlehrer wird das Können seiner Schüler sorgfältig beurteilen, ihnen nicht zuviel zumuten und eine ordentliche Ausrüstung verlangen. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man unter www.fena.at/ausbilder die Qualifikation des Ausbilders
überprüfen.

Richtige Ausrüstung

Unfälle beim Reiten ziehen häufig ernste Blessuren nach sich. 26 Prozent aller Verletzten werden wegen Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt. Leider setzen sich gerade Freizeitreiter häufig nur mit Jeans und ohne Reithelm aufs Pferd. Deshalb der Appell von Fena und KfV: Niemals auf Helm, Reithose und angemessenes Schuhwerk verzichten. Der Reithelm ist das wichtigste Utensil, da er das Risiko ernsthafter Kopfverletzungen verringert. Auch eine professionelle Reithose ist zu empfehlen. Durch ihre rutschhemmende Leder- oder Kunstfasereinsätze sitzt man wesentlich fester im Sattel als mit einer herkömmlichen Hose. Als Schuhe eignen sich am besten Reitstiefel, weil sie so gefertigt sind, dass ein Verhaken im Steigbügel so gut wie nicht möglich ist.

Vergünstigte Ausrüstung für Mitglieder

Im Sicherheitsfolder finden Sie einen Gutschein, mit dem Mitglieder des Verbandes bei REITSPORT EQUI-THEK, dem offiziellen Partner des Projektes, einen Reithelm oder eine Sicherheitsweste der Wahl um 20 Prozent vergünstigt erhalten.

Richtiger Umgang mit dem Pferd

Lediglich 20 Prozent aller Unfälle passieren direkt beim Reiten, 80 Prozent geschehen im Umgang mit dem Pferd. Daher muss sich der Pferdesportler selbst an bestimmte Verhaltensregeln halten. Ihrem Wesen und Verhalten nach sind Pferde Fluchttiere. Sie sind mit sehr feinen Sinnesorganen ausgestattet. Deshalb sollte man sich ihnen langsam nähern und sie ruhig und deutlich ansprechen. Eine Annäherung von hinten ist grundsätzlich zu vermeiden, da die großen Vierbeiner ausschlagen können. Beim Reiten in der Gruppe ist es enorm wichtig, auf genügend Abstand zum Vordermann zu achten, um das vorangehende Pferd nicht zu erschrecken. Wer diese Grundsätze beachtet wird das Motto „Alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“ uneingeschränkt erleben können.

Welche Reitschule?

Alle anerkannten Reitschulen sind auch für Laien leicht an der Bezeichnung „Reitschule Fena)“ zu erkennen. Ausschließlich die so gekennzeichneten Betriebe sind vom Bundesfachverband für Reiten (BFV) nach strengen Kriterien geprüft. Hier werden verschiedenen Abzeichen für Freizeitreiter angeboten, die dem Reiter seinen jeweiligen Kenntnisstand und die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd bescheinigen.

Reiten im Ausland

Besonders gefährlich kann es im Ausland werden. Zwar ist das Reiten am Strand etwas sehr Idyllisches, doch auch hier sollte man sich vergewissern, dass der Reitbetrieb das Zertifikat des jeweiligen Fachverbands führt, und die Verantwortlichen auf das Tragen von Helmen und entsprechender Kleidung bestehen.

(APA)

Hoch zu Ross – Von Alten Hasen und Jungen Reitern

Jenes Stadthallentour, das 1958 sein Debüt feierte, sieht sich heute als Reitsport Event der Sonderklasse. »Die Halle bebt« hieß es 1986 in einer Widergeburt und damit präsentierten die vier Musketiere Peter Nidetzky, Thomas Frühmann, Jörg Münzner und Rüdiger Wassibauer Sport und Show in einer ausgewogenen Mixtour. So konnte nicht zuletzt in Österreich der Beweis angetreten werden, dass ein Top Hallentour doch finanzier- und durchführ erscheint. Inzwischen hat sich aus den vier Musketieren, wie sie scherzhaft genannt wurden, ein ambitioniertes Duo, bestehend aus Peter Nidetzky und Thomas Frühmann, formiert.

Während die Legenden des Pferdesportes, allen voran Hugo Simon, alljährlich dem »Fest der Pferde« durch ihre Teilnahme internationale Stärke geben, fällt das Augenmerk nicht zuletzt auf den Nachwuchs rund um die 16 jährige Wolfsbergerin Marie-Luise Abraham und ihre Altersgenossen, wie Michaela Wollinger, Elena Fischer und viele andere mehr.

Bereits zum Auftakt des diesjährigen Tourniers am Donnerstag, punktete Wollinger auf Esperanto im »Smile Jugend Masters Finale« gleich dank 0-Fehlerpunkten in einer Topzeit von 64,53 Sekunden. In der mit 3000 Euro dotierten Nationalen Springprüfung konnte die 18 jährige somit ein Preisgeld von rund 750 Euro für sich verbuchen. Die junge Springreitelite aus Österreich, erst kürzlich in Istanbul erfolgreich am Start, lässt nicht zuletzt durch Elena Fischer auf Stockinger mit Platz 2, Benedikt Domaingo auf Akroma mit Platz 3 und Marie-Luise Abraham auf Omega 3 mit Platz 4 (siehe Foto links), aufhorchen.

Michaela Wollinger gilt nicht erst seit Donnerstag als klare Favoritin. Bereits seit 1998 verzeichnet die geborene Sattelkönigin einen Sieg nach dem anderen, und stellt unumwunden die Erfolgsspitze des österreichischen Reitsportnachwuchses in Österreich unumwunden dar. Nicht ohne Grund, entsprießen die Wurzeln der 18-jährigen Wienerin dem Zobelhof im Wiener Wald und damit einer reinrassigen, den Pferden verbundenen, Familie.

Extra Luftsprünge und viel Energie unterm Sattel beschwerten der ambitionierten Jugendstaatsmeisterin Elena Fischer den Weg zum Sieg. Durch einen Abwurf kann die 15-jährige Oberösterreicherin mit einer Rundenzeit von 58,51 Sekunden dennoch einen respektablen 2. Platz und damit das Preisgeld von rund 600 Euro für sich verbuchen.

In der internationalen Eröffnungswertung punktete das Wiener Jungtalent Michaela Wollinger (siehe Foto links) am Freitag ein weiteres Mal und platziert sich gleich mit 0-Fehlerpunkten in 25,31 Sekunden an 9. Stelle, und somit nur 7 Ränge hinter dem alten Hasen Hugo Simon, der sich mit »Hors la Loi II« und 0-Fehlerpunkten gleich auf Platz 2 ein Stell-Dich-Ein geben konnte.

Damit trifft beim alljährlichen »Fest der Pferde« in der Wiener Stadthalle nicht nur jung und alt im Parcour aufeinander. Letztlich spricht wohl ein spannendes Rahmenprogramm, Unterhaltung für die ganze Familie, und eine atemberaubende Atmosphäre nicht nur Freunde des Pferdesports an.

Als Garant für die österreichische Springreitklasse, steht dieser einzigartige Event auch im Mittelpunkt der im November erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins Xlarge. Fest im Sattel beleuchten der einstige Springreiter und Journalist Stephan Pfeifhofer gemeinsam mit Xlarge Redakteur Rudolf Yorgancy, die vielen Facetten einer für Österreich nicht unerheblichen Sportart mit Zukunft.

In der Wiener Stadthalle heißt es unterdessen noch bis zum 12. November 2007 die »Halle bebt« und damit rückt bereits jetzt das große Abschluss Tournier, der Mercedes Wiesental Grand Prix 2007, mit internationaler Beteiligung immer näher.

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