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Monthly Archives: Oktober 2007

Neuer Wirbel im Fall Yasemin – Richterin wütend!

Im November 2004 wurde die damals 6 jr. Yasemin Kobal, auf Betreiben ihres Vaters, durch österreichische Behörden per Gerichtsbeschluss in die Türkei zurückgebracht. Auslöser war eine Kindesentführung durch die Mutter. Seither tobt nicht nur vor dem Familiengericht in Fatih/Istanbul ein erbitterter Sorgerechtsstreit.

Unterstützung findet Franziska Kobal in einer Initiative aus Vorarlberg. Unzählige Unterschriften wurden gesammelt, im Parlament sogar eine Petition übergeben und für Spenden gebeten.

Der Journalist Stephan Pfeifhofer hat sich lange Zeit für den Verbleib von Yasemin in Österreich ausgesprochen. Nachdem Ungereimtheiten zu Tage getreten waren und der Initiative sogar die Verbindung mit einem Internet Stalker nachgewiesen werden konnte, verließ der gebürtige Tiroler und Buchautor das Unterstützer Gremium rund um German B.

»Ich studiere nebenbei Psychologie und habe deshalb jene drei Gutachten gesichtet, die im Fall Yasemin zur gerichtlichen Entscheidung geführt haben. Nachdem ich mich innerlich nicht mehr hinter den Verbleib von Yasemin bei ihrer Mutter aussprechen konnte, meine Mitstreiter über meine Erkenntnisse zum Gutachten informiert waren und ich bereits ab Mitte 2006 gleichermaßen mein Engagement für den Menschenrechteverein INHR bekundet habe, kam es schließlich Ende Dezember zum Eklat und ich trat aus« sagt Pfeifhofer, der auch für das Nachrichtenmagazin Xlarge schreibt.

Seither toben Anzeigen wegen Stalking und sogar Morddrohungen sind nicht ausgeblieben. Nun ermitteln die Behörden in Oberösterreich und Vorarlberg, nachdem Pfeifhofer Anzeige erstattet hat.

Auch Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights bleibt nicht unverschont und sieht sich fortwährend mit Emails der Initiativen Unterstützerin Jolando O.* konfrontiert »Ich stelle unter anderem den Homepage Speicherplatz für die Domain sorgentreff.at zur Verfügung. Laut O. hätte ich diese Domain zu löschen, das ich ohne Gerichtsbeschluss natürlich nicht machen kann«

Unterdessen distanziert sich der eigentlich aktive Initiator und Unterstützer von Franziska Kobal, German B., der mit all diesen »Rangeleien« selbst nichts zutun haben will. Patricia Göller von Sorgentreff versteht die Aufregung hingegen nicht »Es ist richtig, dass die frühere Homepage der Initiative unter yasemin.sorgentreff.at zu finden war. Allerdings habe ich damit nichts zutun und handelt es sich dabei ausschließlich um ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Stephan Pfeifhofer und der Initiative«

Stephan Pfeifhofer selbst bestätigt »Die Initiative hatte selbst kein Geld für eine eigene Homepage. Deshalb habe ich mein früheres Know How als Webdesigner zur Verfügung gestellt. Damals befand sich die Domain sorgentreff.at noch auf dem Server meines Schwiegervaters und wurde erst später auf den Server von Roland Reichmann übergeben. Nachdem ich am 29. Dezember 2006 ausschied, habe ich natürlich auch die von mir gestaltete Homepage einschließlich des Forums vom Netz genommen. Daraufhin sah ich mich über Silvester und Neujahr mit Anrufen von Frau O. konfrontiert«

Während die angeblich seriöse Initiative zwischenzeitlich keine Spendenberichte mehr veröffentlicht und angekündigte Unterstützungen durch den Lions Club nicht mehr kommentiert werden, fand am 25. September 2007 vor dem Familiengericht in Istanbul die nächste Verhandlungsrunde im Sorgerechtsstreit um Yasemin statt.

Über die Sommermonate wurde ein neues Gutachten in Auftrag gegeben. Demzufolge soll Yasemin ihre Mutter nur noch unter Aufsicht sehen. Einem Gerichtssprecher zufolge wäre Franziska Kobal zur Gutachtenserstellung nicht nach Istanbul gereist und hätte mindestens drei Termine nicht wahrgenommen.

Besonders wütend zeigt sich die Richterin über das schleppende Rechtshilfeverfahren mit Österreich. Demzufolge seien die Zeugenaussagen bis dato nicht bei Gericht eingetroffen, weshalb die Verhandlung auf den 20. November 2007 vertagt werden musste.

Patricia Göller versteht das Verhalten der Mutter nicht. Deutliches Unterverständnis bringt Göller jedoch der unterstützenden Initiative aus Vorarlberg entgegen »Ich verstehe nicht, weshalb die Initiative mit allen Mitteln versucht unsere Domain zu löschen. Den ersten Versuch hat man bei der Domainverhaltungsstelle NIC.AT gesetzt. Jetzt das Email an Herrn Roland Reichmann. Ich denke, das alles hat nichts mehr mit den eigentlichen Interessen rund um Yasemin Kobal zutun«

Roland Reichmann will auf Anfrage des Nachrichtenmagazin Xlarge vorerst abwarten »Ohne Gerichtsbeschluss werde ich keine Schritte setzen. Nun ist Frau O. und ihre Initiative am Zug«

Für Stephan Pfeifhofer ist der Fall jedoch klar »Nicht nur die österreichische Politik hat sich vom Fall abgewandt, der schon lange nicht mehr in den Tagesschlagzeilen hiesiger Massenmedien zu finden ist. Meines Erachtens trägt das Verhalten von Frau O. keinesfalls positiv zum Fall Yasemin bei. Das Mädchen wird im Februar ohnedies 10 Jahre alt und dann kann sie selbst entscheiden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendein Gericht den Ausführungen von O. Folge leisten wird, zumal kein Rechtsverstoß vorliegt«

 

* Name von der Redaktion geändert!

Sexueller Missbrauch – SOS Kinderdorf beschwichtigt

Eigentlich sollten Kinder in einem SOS Kinderdorf Schutz, Hilfe und Zuflucht finden. Während dem mutmaßlichen 63-jährigen im Fall von sexuellen Missbrauch im Vorarlberger Kinderdorf nun der Prozess gemacht wird, muss nun der einstige Solidaritätspartner, SOS Kinderdorf Österreich, selbst zur Aufarbeitung von sexuellen Missbrauch Stellung beziehen.

Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge ist die verantwortliche Geschäftsführerin Dr. Sabine Juffinger allerdings zu keiner Stellungnahme bereit. In einer Aussendung von SOS Kinderdorf Österreich stellt Juffinger aber klar »Ich habe unmittelbar nach der Anzeige Kontakt mit den Opfern aufgenommen, die mittlerweile erwachsen sind und nicht mehr im SOS-Kinderdorf leben«

Der Aussendung zufolge, sollen sich die Übergriffe gegen zwei Buben und ein Mädchen gerichtet haben und der Täter selbst im Kinderdorf aufgewachsen sein. Die Vorfälle selbst hätten sich vor über 20 Jahren beim Besuch des heute 42-jährigen Pädophilien in seiner einstigen Kinderdorffamilie ereignet.

»Während von der Reinigungskraft bis zu den Kinderdorfmüttern entsprechende Trainings durchgeführt werden, dürfte der Täter selbst in seiner Kindheit vergessen worden sein« sagt der renommierte Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, der im konkreten Fall Sexuellen Missbrauch am mutmaßlichen Täter nicht ausschließen will.

Unterdessen hat sich das Opfer nach einer aufwändigen Psychotherapie nunmehr zur Anzeige entschließen können. Die Strafermittlungsbehörden schließen weitere Fälle nicht aus, und gehen weiteren Verdachtsmomenten nach.

Die heute 18-jährige Natascha K. aus Tirol kennt das Martyrium, sie wurde über Jahre vom eigenen Vater sexuell missbraucht »Nachdem ich eine mehrjährige Psychotherapie hinter mir habe, konnte ich mich kürzlich zu einer Anzeige gegen meinen Erzeuger entschließen. Für das Mädchen aus Vorarlberg sicherlich kein leichter Schritt. Dazu braucht es viel Mut und Selbstsicherheit. Lange Zeit habe ich mir die Schuld für die zerrütteten Familienverhältnisse und diese Misshandlungen gegeben. Heute bin ich froh, diesen Schritt gesetzt zu haben«

Der Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit hat immer wieder mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen zutun. Der gebürtige Tiroler kennt die Thematik und oftmals schwierigen Situationen in der Fremdunterbringung »Die Kinder und Jugendlichen stammen aus schwierigsten Familienverhältnissen, haben nicht selten am eigenen Leib ihr Martyrium erlebt und setzen in ihrem Verhalten jenes Spiegelbild, das ihnen widerfahren ist. Deshalb ist ein effizientes Hilfeplansystem unterlässlich und müssen alle Eventualitäten mitberücksichtigt werden«

Auf die Frage ob derartige Übergriffe verhindert werden können, sagt der Vater von vier Kindern »Täter die als Opfer Sexuellen Missbrauch an anderen ausüben, handeln impulsiv und meist in ihrem Unterbewusstsein. Wird den Betroffenen keine frühkindliche Therapierung zu teil, geschieht die Verarbeitung ihres Traumas in Form eben solcher Tatbegehungen. Verhindern kann man derartige Übergriffe aber niemals zu 100 %, jedoch verfügen Fachleute zwischenzeitlich über moderne Instrumente wie die EMDR-Traumatherapie. Dadurch können sogar Erwachsene mit Kindheitstraumatas erfolgreich behandelt werden«

Maria-Theresia Unterlercher, regionale Geschäftsführerin von SOS Kinderdorf wollte wie ihre Kollegin zu den Vorfällen keine Stellungnahme abgeben. Zur Frage ob der neue Obsorgefolder, ein sachlich und rechtlich orientierender Leitfaden für die Jugendwohlfahrt ein besseres Zusammenwirken zwischen Fremdunterbringung und Herkunftssystem bedeuten könnte, sagt Unterlercher gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge »Leider findet das Kindeswohl weder im Bereich der Fremdunterbringung noch bei den leiblichen Eltern oft jene wünschenswerte Berücksichtigung, die an sich gefordert wäre. Für mich steht das Wohl des Kindes an oberster Stelle und ich würde mich freuen, wenn nicht nur das Nachrichtenmagazin Xlarge in seiner Berichterstattung darauf Bedacht nehmen würde«

Für Patricia Göller von Sorgentreff erleichternde aber auch unverständliche Worte zugleich »Es freut mich, wenn SOS Kinderdorf mit neuen Standards Bewegung in das verkrustete Fürsorgewesen bringen möchte. Ich würde mir aber wünschen, dass im aktuellen Fall von Sexuellen Missbrauch nicht von einem Einzelfall gesprochen wird, der bereits Jahre zurückliegt. Weder hat das Kinderhilfswerk dem nunmehrigen Täter in seiner Kindheit geholfen, noch will die Organisation klar dazu Stellung beziehen, ob den Opfern die exorbitanten Therapiekosten von über Euro 80,- pro Stunde sowie ein Rechtsbeistand bezahlt werden«

In seiner Dezember Ausgabe wird das Nachrichtenmagazin Xlarge exklusiv weitere Fälle von sexuellen Missbrauch enthüllen, die sogar mit einem aktiv tätigen Dorfleiter verstrickt sind, wie Herausgeber Simon Polterer erläutert »Wir werden nicht nur der Frage nachgehen, weshalb SOS Kinderdorf Österreich keine Kinderbeiräte in ihren Dörfern unterstützt und in diesem Zusammenhang ehemaligen SOS Kinderdorf Kindern eine Stimme geben«

Werbeoffensive – So casht ein Kinderhilfswerk richtig ab!

Derzeit zeigt das Kinderhilfswerk »SOS Kinderdorf Österreich« mit neuen TV-Werbespots und intensiver Onlinewerbung enorme Präsenz. Das Nachrichtenmagazin Xlarge hat die aggressive Paten- und Spendenwerbung zum Anlass genommen und sich auf Spurensuche im weltweit umspannenden SOS Kinderdorf begeben. Doch einen Leistungsspendenbericht aus 2006 gibt es nicht. Dafür wurden dem Magazin von betroffenen leiblichen Eltern exorbitante Kostenvereinbarungen »exklusiv« zugespielt.

Rund 6000,- Euro muss eine Mutter aus Kärnten für ihre drei Kinder im SOS Kinderdorf Pinkafeld bezahlen. Geld, das die Alleinerziehende nicht hat. Sogar die Familienbeihilfe und das Kindergeld für den Jüngsten beansprucht SOS Kinderdorf Österreich für sich. Laut Jugendwohlfahrtsgesetz sind Elternteile gegenüber dem Jugendamt kostenersatzpflichtig. Können die Eltern nicht bezahlen, werden die Heimkids ab dem Zeitpunkt ihrer Erwerbstätigkeit kostenersatzpflichtig.

Beitragsvereinbarung SOS Kinderdorf PinkafeldEine Informantin aus dem Amt der Kärntner Landesregierung kennt die Thematik und spricht gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge erstmals exklusiv »Die Eltern erhalten von uns die anfallenden Unterbringungskosten weiterverrechnet. Da kommt es nicht selten zu Doppelverrechnungen, gerade dann, wenn die Kinder eine Therapie bekommen sollten. Natürlich beschweren sich die leiblichen Eltern reihenweise. Gegenüber den freien Jugendwohlfahrtsträgern sind wir aber ohnmächtig. Wir müssen froh sein, wenn sie die von uns betreuten Kinder stationär aufnehmen«

Praktiken, die nicht nur bei SOS Kinderdorf Österreich Anklang finden. So bediene man sich laut Aussagen einer ehemaligen Mitarbeiterin, sie möchte anonym bleiben, fragwürdigen Methoden. So z.B. sollen Sachspenden, die kurz darauf entsorgt werden, nur angenommen werden, um Geldspenden zu bekommen.

»Im Aufnahmegespräch mit Vertretern des Jugendamtes und der Eltern, werden gerne Therapierungen ua. Maßnahmen vereinbart. Die Umsetzung in der Praxis sieht allerdings katastrophal aus. Oft musste ich monatelang auf einen Therapieplatz für das betroffene Kind warten. In weiterer Folge verzichtet die Dorfleitung naturgemäß auf die Hilfeplanvereinbarung. Die Kinder musste ich daraufhin durchwurschteln« erzählt die ehemalige SOS Kinderdorfmutter von der Abzockmasche.

Dabei führen die Kinderdorfmütter eine streng reglementierte Haushaltskasse und stehen der Familie nach Aussagen der Ex-Angestellten gerade einmal rund 150,- Euro pro Kind und Monat zur Verfügung.

Das Nachrichtenmagazin Xlarge hat bei Robert Francan vom Österreichischen Spendengütesiegel nachgefragt »Das Spendengütesiegel sieht eine umfassende Prüfung der Spendenmittelaufbringung und Spendenmittelverwendung vor. Dabei werden sieben Prüfbereiche untersucht, und zwar anhand von 34 Kriterien. Die konkrete Prüfung erfolgt anhand von über 300 konkreten Prüf-Fragen. Einer der oben erwähnten sieben Prüfbereiche betrifft das Rechnungswesen, in das der prüfende Wirtschaftstreuhänder sehr wohl detailliert Einsicht nimmt« Trotz mehrfach getätigter Nachfrage, konnte dem Nachrichtenmagazin Xlarge weder von SOS Kinderdorf Österreich noch vom Österreichischen Spendengütesiegel ein aktueller Leistungsbericht des Kinderhilfswerks übermittelt werden.

Während SOS Kinderdorf neben Geldspenden, Kostenersatz für die Unterbringung, Kindergeld und Familienbeihilfe unzählige Einnahmenposten verbuchen kann, weitet sich die Argumentationsnot der Organisation aus. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst bleiben dennoch auf der Strecke. Nach Angaben der ehemaligen Kinderdorfmutter müssen sie nicht selten die eigene Lehrlingsentschädigung abgeben. Während Matura und Studium den meisten Jugendlichen im Kinderdorf versagt bleiben, versucht sich die Organisation mit Mahnschreiben ihres Rechtsanwalts Dr. Helfried Penz, wenn ehemalige SOS Kinderdorf Kinder auf ihr Leiden aufmerksam machen. So geschehen den Kids von »www.kleinelisa.at.tt«, die schon im vergangenen Jahr auf ihr Schicksal hinweisen wollten. »Ohne Unterstützung von Anverwandten wären wir heute auf der Straße« sagt eine der Jugendlichen im Unmut über ihr einstiges »Dahoam«

Rebell aus Steyr wegen Verleumdung freigesprochen

Seit Jahren kämpft ein gebürtiger Wiener gegen die Mühlen der Jugendwohlfahrt in Steyr an und betreibt sogar eine Internet Homepage, die zu drei Unterlassungsklagen geführt hat. Am Bezirksgericht von Steyr kennt man den Rebell und musste wegen ungebührenden Verhaltens eine Ordnungsstrafe aussprechen. Nachdem das Pflegschaftsgericht auf Antrag des obsorgeberechtigten Jugendwohlfahrtsträger gegen den Vater, seine Lebensgefährtin und dessen Tochter eine Wegweisung zum Schutz der Minderjährigen aussprach und sogar der Familienrechtsexperte Dr. Günter Tews sich aus dem Fall zurückzog, entbrannte der öffentliche Schlagabtausch erst recht.

Jetzt verzeichnet der beschäftigungslose Taxilenker einen gebührenden Erfolg. Wie Richterin Dr. Elisabeth Nagele vom OLG Linz bestätigt »In 2. Instanz hat das OLG Linz den Vater wegen des Vorwurfes der Verleumdung gegenüber Beamte vom Jugendamt rechtskräftig freigesprochen!«

Auslöser des Behörden Infight ist die heute 11 jährige Tochter des Steyrer, sie lebt seit Februar 2005 bei Pflegeeltern. Jüngstes Ziel aller Attacken scheint allerdings nun die Politik zu sein. So wurde Stephan Keiler von einem Mitstreiter des Kindesvaters als Faschist und Nazi bezeichnet, nur weil er keine Emails mehr wollte. Daraufhin sah sich der SPÖ Gemeinderat von Steyr mit einer Spammail Attacke konfrontiert und musste kurzfristig sowohl Mailadresse als auch Handy-Nummer ändern. Jetzt lässt der SPÖ Politiker rechtliche Schritte prüfen.

Unterdessen schart der Sorgerechtskämpfer schillernde Persönlichkeiten um sich. Die Organisation Sorgentreff trennte sich stattdessen vom Jugendamt Rebell, obwohl bereits konstruktive Gespräche mit dem Fürsorge Amt in Steyr geführt werden konnten, wie die Sorgentreff Leiterin Patricia Göller bestätigt »Wir haben mehrstündige Gespräche mit dem Amtsleiter Alexander Reder geführt. Nachdem immer wieder Widersprüchlichkeiten aufgetaucht waren und der Vater nicht dazu bewegt werden konnte die Homepage Aktivitäten einzustellen, haben wir unsere Zusammenarbeit aufgekündigt«

Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights kennt die Problematik »Die Lebensgefährtin des Kindesvaters hat sich an mich gewandt. Allerdings waren wir in die Gespräche mit dem Jugendamt nicht mit eingebunden. Auch ich habe darum gebeten, dass man von diesen Homepage Aktivitäten Abstand nimmt. Nachdem der Vater ohnedies seine Tochter zur Adoption freigeben wollte, habe ich mich erst recht zurückgezogen«

Brigitta Sonnleitner von der Oberösterreichischen Landesregierung würdigt die Arbeit von Roland Reichmann und Sorgentreff. In einem Brief bekundet sie die positiven Bemühungen von Göller und Reichmann, in der Hoffnung, das Mädchen möge jetzt zur Ruhe kommen. Peter Binder, Sprecher von Oberösterreichs Soziallandesrat Josef Ackerl, fasst zu diesem heiklen Sorgerechtsstreit klare Worte »Dem Vater stehen alle Möglichkeiten offen, seine Tochter zu sehen, wenn er mit der Jugendwohlfahrt kooperiert. Das Mädchen fühle sich bei der Pflegefamilie wohl, gehe gerne in die Schule und habe auch wieder gute Noten.

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