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Monthly Archives: Dezember 2007

Wussten Sie? Die einzigartigen SOS Kinderdorf Fakten

Tirols Soziallandesrat Hannes Gschwentner sieht 2008 Handlungsbedarf. So sollen unter anderem bei SOS Kinderdorf, Jugendland und dem Kinderheim Axams neue Fremdpflege Plätze geschaffen werden. »Während noch 2005 rund 580 Kinder aus ihren Familien genommen werden mussten, waren es 2006 über 622 Minderjährige. Dem bedrückenden Resumè des roten Fraktionsabgeordneten zufolge, eine satte Steigerung von mehr als 10 Prozent.

Das Nachrichtenmagazin Xlarge hat sich im Kinderhilfswerk SOS Kinderdorf, stellvertretend für alle Träger der Freien Jugendwohlfahrt, umgesehen. Die Ergebnisse sind ernüchternd und prekär zugleich:

Wussten Sie, dass eine Spende an SOS Kinderdorf Österreich nicht zuletzt einer hauseigenen Rechtsabteilung rund um Dr. Clemens Klingan zugute kommt. Der gelernte Jurist war zuvor in einer Anwaltskanzlei beschäftigt, ehe er in die SOS Kinderdorf Zentrale nach Innsbruck wechselte.

Wussten Sie, dass eine Spende an SOS Kinderdorf Österreich nicht zuletzt die betuchte Anwaltskanzlei Vill-Penz-Rupp GbR, der Dr. Helfried Penz vorsteht, für zahlreiche Klagen gegen SOS Kinderdorf Kritiker zugute kommt. Der Rechtsanwalt Dr. Helfried Penz mahnt auf Verlangen sogar ehemalige SOS Kinderdorf Kinder ab, die sich mit ihrem Erlebten an die Öffentlichkeit wenden.

Wussten Sie, dass die Neue Zeitung für Tirol im Jänner 2006 eine Spendenaktion zu Gunsten von „Haus Espenau“ (Anm.d.R.: Krisenwohnen) organisiert hat. Demzufolge sollten rund 20 Cent pro verkaufter Sonntagsausgabe an SOS Kinderdorf Imst ergehen. Daraufhin hat die Kronen Zeitung geklagt. In den Ausführungen des OGH Beschluss zu GZ 4Ob164/06 f heißt es unter anderem »Um die Zahlungsmoral an Sonntagen zu steigern, startete die Beklagte (Anm.d.R.: NEUE) im Jänner 2006 eine neue Werbestrategie. Sie warb auf ihrer Website wie auch auf den am Sonntag aufgestellten Selbstbedienungs-Taschen mit einer Abbildung von weit geöffneten Kinderaugen über der Aufforderung „Hilf uns helfen!“. Darunter findet sich die Bezeichnung der Zeitschrift „NEUEN!“ und in kleinerer Schrift der Text „20 Cent jeder am Sonntag verkauften NEUEN kommen einem karitativen Zweck in Tirol zugute“ und „jede verkaufte NEUE hilft helfen!“. Die Beklagte spendete für jede am Sonntag verkaufte Zeitung 20 Cent an das SOS-Kinderdorf. Die Anzahl der am Sonntag verkauften Exemplare sank im Jänner 2006 im Vergleich zum Dezember 2005, der Erlös pro Stück stieg jedoch« Der Streitwert des Verfahrens betrug rund 32.000 Euro, die gespendete Summe rund 17.000 Euro. Ab einem Streitwert von 7.000 Euro, ist mit Gerichts- und Anwaltskosten von rund 10.000 Euro zu rechnen. Trotz Ankündigung, wurde allerdings keinem anderen karikativen Zweck die Aktion der NEUEN zu Gute.

Wussten Sie, dass Stefanie K., einst zwangsuntergebracht in einem SOS Kinderdorf, ihrem Vater die von SOS Kinderdorf vereinnahmte Familienbeihilfe zurückzahlen sollte. Im Verfahren konnte nicht ausgeschlossen werden, dass SOS Kinderdorf Österreich die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag zu Unrecht bezog. Nachdem die vereinnahmten Beträge direkt an SOS Kinderdorf flossen und eine Mittelverwendung nicht nachvollzogen werden konnte, reichte Stefanie K. Klage gegen die Stadt Linz ein.

Wussten Sie, dass SOS Kinderdorf laufend Gerichtsverfahren anstrengt, um Vermögen an sich zu bringen. Hierzu kommt auch Ihre Spende an SOS Kinderdorf zum Einsatz, denn die Verfahrenskosten belaufen sich bei Verfahren vor einem Landesgericht ab 10.000 Euro.

Wussten Sie, dass Paten und Sponsoren in einem SOS Kinderdorf mehr Besuchsrechte haben als (obsorgeberechtigte) leibliche Eltern.

Wussten Sie, dass SOS Kinderdorf auf Kosten ihrer Spender eine Klage gegen das Land Niederösterreich geführt hat, die nach internen Angaben zum Scheitern verurteilt war. Nun will SOS Kinderdorf auf eine neue Gelegenheit warten und diesmal schlauer vorgehen. Auch derartige Klagen werden von Ihrer Spende finanziert.

Wussten Sie, dass bei SOS Kinderdorf Österreich Kinder misshandelt, geschlagen und sexuell missbraucht werden.

Wussten Sie, dass es auch bei SOS Kinderdorf Österreich Kinder gibt, die sich ins Koma saufen und Straftaten begehen.

Wussten Sie, dass ein Jugendlicher im SOS Kinderdorf dank Ihrer Spenden bis zu 100 Euro Taschengeld bekommt. Sämtliche Beträge können allerdings laut Jugendwohlfahrtsgesetz bis zu 3 Jahre im Nachhinein zurückgefordert werden. Damit auch Beträge, die aus Spenden finanziert wurden.

Wussten Sie, dass Halb- und Vollwaisen von der österreichischen PVA Pensionskasse eine Waisenpension bekommen. Sind sie in einem SOS Kinderdorf untergebracht, müssen 80 % der Pension an das Kinderhilfswerk abgetreten werden. Lediglich 20 % werden vom Jugendamt für die Minderjährigen angespart.

Wussten Sie, dass im SOS Jugendwohnen die Minderjährigen Zugriff auf Drogen und Alkohol haben.

Wussten Sie, dass SOS Kinderdorf Österreich ohne Zustimmung der leiblichen Eltern, die anvertrauten Kinder für Medienevents öffentlich im Fernsehen und Print Medien vorführt. In Zusammenhang mit der 50 Jahr Feier des SOS Kinderdorf Hinterbrühl, gelangten so über 100 Medien an wirkungsvolles Bildmaterial.

Wussten Sie, dass SOS Kinderdorf Österreich dank Ihrer Spende durch die Rechtsanwaltskanzlei Vill-Penz-Rupp GbR, der Dr. Helfried Penz vorsteht, kritische Journalisten des Stalkings bezichtigt und durch Strafermittlungsbehörden verfolgen lässt, wenn sie negativ über das Kinderhilfswerk berichten.

Wussten Sie, dass 2006 das Kinderhilfswerk SOS Kinderdorf Österreich unter anderem rund 2,5 Million Euro für Klagen gegen Kritiker und Erben, 7,5 Millionen Euro für Spendenwerbung sowie Homepagegestaltung und gerade einmal 6 Millionen Euro für weltweite Projekte investiert hat.

Wussten Sie, dass eine Familienhelferin gerade einmal Euro 3,16 pro Stunde kostet und wertvolle Arbeit in bestehenden Familien leisten kann. Die Fremdunterbringung (Volle Erziehung) eines Kindes kostet hingegen rund Euro 6,42 pro Stunde und trägt dazu bei, dass ein derart betroffenes Kind seine Heimat, seine sozialen Kontakte und seine Wurzeln verliert.

Aufgedeckt: Der Hetz Pranger einer Selbsthilfegruppe

»Out of the dark« nennt sich eine Selbsthilfegruppe aus Kärnten. In Personalunion agiert Hermine Reisinger, nach eigenen Angaben selbst Opfer von sexuellem Missbrauch. Auf der eigens eingerichteten Homepage finden sich vereinzelte Informationen für Betroffene, vorwiegend jedoch Pranger Artikel gegen die Öffentliche Hand.

Auch Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights ist in die Fänge der Villacherin geraten. Der Mittvierziger aus dem Lavanttal wurde im Dezember rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauch an seiner damals 11 jährigen Stieftochter vor dem OLG Graz verurteilt. Jetzt soll der Begründer von INHR für 20 Monate ins Gefängnis. Seine Stieftochter spricht noch heute von Zwangsanhaltung in der Kinderpsychiatrie von Klagenfurt, als die Vorwürfe beispielsweise mit einem Testverfahren abgeklärt werden sollten, das allerdings erst für Jugendliche ab 16 Jahren zulässig ist.

Ursprünglich sollte im Auftrag des OGH untersucht werden, ob die Anschuldigungen des Mädchens gegen die Abteilung von Dozent Spiel am LKH Klagenfurt der Wahrheit entsprechen. Seither bemüht sich die heute 16 jährige um Aufklärung. Vor Gericht will sie sich verständlicherweise einer Aussage in Zusammenhang mit den Übergriffen enthalten, und weder sich selbst noch den Stiefvater weiter belasten. Außenstehende wie Hermine Reisinger orten darin eine »Vorführung der Justiz« durch Reichmann, der auch in anderen Missbrauchsfällen aktiv als Beobachter auftritt, das wiederum von den verhandelnden Richtern protokolliert werden muss.

Als die Kärntner Gebietskrankenkasse Leistungen zur Psychotherapie nicht zahlen wollte, begann für Reisinger ein eiserner Kampf. Günther Koschir erklärt warum Hermine Reisinger wieder einmal Unrecht hat »Die Kasse leistet Zuschüsse zur Psychotherapie, wenn nachvollziehbare Qualitätskriterien erfüllt sind. Dazu gehört auch die Eintragung in die Liste der zur selbstständigen Ausübung der Psychotherapie berechtigten Personen (erstellt vom BM für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz). Da diese Voraussetzungen bei der Therapeutin Fr. Mag. P.A. nicht erfüllt werden, kann kein Kostenzuschuss geleistet werden«

Für den Psychologen Dr. Rolph Wegensheit kein Einzelfall »Durch einschneidende Erlebnisse wie sexuellen Missbrauch, sind nicht zuletzt die agierenden Betroffenen selbst traumatisiert. In einem Schockzustand versuchen sie das Internet für ihren eigenen Vorteil zu gewinnen. Die dadurch auftretende Selbsttherapierung ist aber der falsche Weg zum Erfolg. Darüber hinaus verbinden Chaträume und Email Gleichgesinnte. So darf es nicht verwundern, wenn die Protagonisten vom Int. Network of Human Rights durch ihr differenziertes Denken im Nachhinein zur Zielscheibe werden«

So spart nicht zuletzt Hermine Reisinger auf ihrer eigens kreierten Homepage am wenigsten mit haltlosen Kommentaren »INHR – hat sich im Dez. 2007 irgendwann herabgelassen und meinen Link herausgenommen, stellen Sie sich das vor! Aber ich denke es haben mehrere Links dort nun herausgenommen werden müssen, da es die Menschen die draufgekommen sind wie unseriös hier alles lief, darauf bestanden haben werden und auch die Seite bald ganz verschwinden wird, so denke ich! Denn nur mit sich selbst sich zu unterhalten, ist auf die Dauer sehr anstrengend und außerdem unrentabel«

Während zahlreiche Portale, Diskursplattformen und Online Medien auf den Artikel Fundus der Kämpfer für Kinder- und Menschenrechte zurückgreifen, zieren auf der Reisinger Homepage einsame, hetzerische und subtile Zeilen den Selbsthilfe Weblog.

Roland Reichmann überlegt unterdessen weitere Schritte gegen seine Verurteilung »Der Oberste Gerichtshof hat das Landesgericht Klagenfurt aufgefordert, das Zustandekommen der Kontradiktorischen Aussage meiner Stieftochter zu überprüfen. Meines Erachtens ist die Aufarbeitung durch den Schöffensenat ungenügend erfolgt. Nicht nur mein Glaube an die Rechtsstaatlichkeit, sondern gar jener eines Kindes, dadurch in erhebliche Gefahr geraten«

Aufgezeigt: Ministerium prüft Vorgänge im Fall Silvia G.

An sich einzigartig, die Folgen aus dem Fall Silvia G. »Grundsätzlich können jugendwohlfahrtsrechtliche Maßnahmen nur von den Ländern beaufsichtigt und auch kontrolliert werden« sagt ein Mitarbeiter der Tiroler Jugendwohlfahrt. Nachdem das Nachrichtenmagazin Xlarge die Missstände im Fall Silvia G. aufzeigen konnte, überprüfen nun die verantwortlichen Referenten im Familienministerium sämtliche Vorgänge.

Betroffen zeigt sich Andrea Kdolsky über das Ergebnis der journalistischen Recherchen von Stephan Pfeifhofer, der sich bereits seit über vier Jahren mit dem Desaster Jugendwohlfahrt in Österreich befasst.

»Die Vorgänge sind dem Ministerium nicht bekannt, weshalb sich eingehende Überprüfungen als erforderlich erweisen« heißt es aus dem Büro von Jugendministerin Andrea Kdolsky. Wie berichtet, soll ab 2009 eine umfassende Reform des Jugendwohlfahrtsgesetzes greifen.

Unterdessen mussten auch 2007 zahlreiche Kinder und Jugendliche in Heimen, Sozialpädagogischen Wohngruppen oder Kinderdörfern Weihnachten ohne ihre Eltern feiern.

ASE Regionalmanager Bruno Kulmitzer appelliert deshalb an die Politik »Während im Sozialnetz Österreich mehr und mehr Familien den Boden unter ihren Füßen verlieren, kommt auf die Fremdunterbringung ein ungeheuerlicher Druck zu. So erleben die betroffenen Kinder durch Trennungsverlust vom Elternhaus nicht nur eine weitere Traumatisierung. Überarbeitete Erzieherinnen und fehlende Therapien sind deshalb nur die Spitze vom Eisberg«

Mit einem strukturierten Eltern-Kind Programm kann die ASE-Education-Group bereits seit Jahren in Schweden punkten. Jetzt soll das erprobte Modell sogar nach Österreich, Deutschland und der Schweiz exportiert werden.

Unterdessen freut sich Xlarge Herausgeber Simon Polterer »Wir konnten durch unsere lückenlose aber nicht zuletzt hartnäckige Reportagereihe aufzeigen, dass selbst die Jugendämter nicht in der Lage sind das Kindeswohl zu schützen. Mittlerweile gibt es sogar in Rumänien Erziehungslager mit Österreich Beteiligung. Dort müssen die Kinder beispielsweise zum Toilettengang das „Plumpsklo“ aufsuchen. Zustände, die wir nun der Staatsanwaltschaft Wien im Paket zur Kenntnis bringen werden«

Lange Zeit waren auch das Nachrichtenmagazin Xlarge und Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer harscher Kritik ausgesetzt. Mit haltlosen Anzeigen, denunzierenden Methoden und persönlichen Angriffen, ging man gegen Pressefreiheit und Aufklärung vor.

Im Zentrum der operierenden Personalunion, die SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch. Ihres Zeichens Unteramtsleiterin der Abteilung Jugendwohlfahrt im Amt der Kärntner Landesregierung.

Der Schwabe mit Österreich Bezug sieht der Zukunft nunmehr gelassen optimistisch entgegen »Wie heißt es – Der größte Schuft im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant« Damit spielt Simon Polterer auch in Richtung Arge Jugendwohlfahrt. »Das ist ein Verband eifriger Protagonisten, die wohl mehr die Selbstverherrlichung im Fordergrund sehen« beschreibt ein Sozialarbeiter aus Innsbruck das Kalkül Netzwerk.

Vorsatz? Kdolsky will endlich unsere Kinder retten!

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, versorgt, gefördert und geschützt zu werden“, sagte Familien- und Jugendministerin Andrea Kdolsky, heute Sonntag. Sie reagierte damit auf die Kritik von Wilfried Vyslozil, dem langjährigen Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf, am veralteten Jugendwohlfahrtsgesetz.

„Die Familie stellt das zentralste soziale Gefüge dar, in dem ein vertrauensvolles, liebevolles Umfeld für Kinder gegeben sein muss. Schwere Misshandlungsfälle wie jener des kleinen Luca führen uns jedoch erschreckend vor Augen, dass diese Rahmenbedingungen und diese Fürsorglichkeit in manchen Familien nicht vorhanden sind“, so Kdolsky weiter.

„Bereits kurz nach meinem Amtsantritt wurde ein Fall von Kindesvernachlässigung in Oberösterreich bekannt, der durch eine bessere Kommunikation zwischen den Schulbehörden und der Jugendwohlfahrt schneller zu lösen gewesen wäre. Ich habe daraufhin innerhalb weniger Wochen eine Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes durchgeführt, um die Mitteilungsverpflichtungen zwischen den Behörden im Falle des Verdachts von Kindeswohlgefährdungen zu verbessern.“

Bis zu dieser Gesetzesanpassung Mitte 2007 wurde das Jugendwohlfahrtsgesetz seit 1998, also fast 10 Jahre lang, nicht weiterentwickelt. Der erschütternde Tod des kleinen Luca sei nun ein deutlicher Handlungsauftrag an alle verantwortlichen Stellen auf Landesebene und zeige auch, dass das Jugendwohlfahrtsgesetz in seiner bestehenden Form einer grundlegenden Reform bedarf.

„Ich werde diesen Reformschritt Anfang 2008 mit einer großen Enquete einleiten und Experten aller relevanten Disziplinen sowie Organisation, Verbände und politischen Gruppen zur Mitarbeit einladen. Über alle Parteigrenzen und ideologischen Standpunkte hinweg, soll dabei ausschließlich das Wohl unserer Kinder im Vordergrund stehen.“

Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang der schwierige Mittelweg zwischen staatlichem Eingriff in das private Familienleben und der Möglichkeit, gefährdete oder misshandelte Kinder schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen. „Ich möchte durch die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit diesem Thema einen breiten Konsens darüber herstellen, wie das Jugendwohlfahrtsgesetz des 21. Jahrhunderts aussehen muss, um Kinder wirkungsvoll vor gewalttätigen Übergriffen oder Vernachlässigungen zu schützen.“

Bis zum Herbst 2008 solle dem Ministerrat der Entwurf eines neuen Jugendwohlfahrtsgesetzes vorgelegt werden. „Somit kann ab 2009 eine von Grund auf reformierte Rahmengesetzgebung zur Verfügung stehen, die den Bundesländern eine bessere Betreuung und Beratung gefährdeter Familien ermöglicht“, sagte Kdolsky abschließend.

Im Jahr 2006 wurden 9.862 Kinder und Jugendliche im Rahmen der vollen Erziehung bei Pflegeeltern, in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, Kinder- und Jugendheimen, Kinderdörfern und sonstigen Einrichtungen betreut. Davon waren 4.341 bei Pflegeeltern und 5.521 in sozialpädagogischen Einrichtungen untergebracht. Bei 6.288 Minderjährigen erfolgte die Fremdunterbringung aufgrund einer Vereinbarung mit ihren Eltern, bei den übrigen 3.574 gegen den Willen ihrer Eltern (Obsorgeentziehung durch das Gericht).

(apa/red)

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