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Monthly Archives: Mai 2008

XLARGE: Wo bleibt der Männer Notruf?

Rechtzeitig zur Fußball Euro 2008 in Österreich und der Schweiz, verstärkt die Stadt Wien den Frauen Notruf. Wie man aus gut informierten Kreisen des Frauennotruf erfahren konnte, werden wärend der Euro 2008 jeweils 8 Betreuerinnen (Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen) gleichzeitig Telefondienst versehen. Frauen und Mädchen ab 14 können sich rund um die Uhr im Fall von sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt an den Frauennotruf der Stadt Wien unter 71 71 9 wenden.

Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer ist das zu wenig „Ich will den bösen Männern bereits vor ihrem Gewalt Akt helfen“. Beispielsweise bei der Wahl von Getränken vor einem Spiel, oder wenn der Fernseher zu streiken beginnt. Mit den Worten „unterbrich den Kreis und atme tief durch“ soll so manch einem Fußball-Macho die Gewaltbereitschaft schon im Ansatz vergehen.

Aber was tun, wenn gerade „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ läuft und in ORF1 Österreich gegen Deutschland spielt? Dann könnte es womöglich zu gewalttätigen Übergriffen durch Frau oder Tochter kommen. Auch in diesem Fall steht der Männer Notruf von Stephan Pfeifhofer bereit!

Rufen Sie an, wenn der Schuh drückt, bevor es zu spät ist und berichten Sie uns von Ihren mannhaften Erlebnissen rund um die Euro 2008 – wir helfen gerne weiter!

Redaktion: +43 (0) 720 – 736 – 542 oder Email an redaktion@xlarge.at

Der Genderwahn

Heute bin ich g’scheiter, hab ich mir gedacht, wie ich genüsslich im Genderwahn stidere. Dabei handelt es sich um eine neue Dimension der Männerbewegung. Offenbar haben sie jetzt auch das Internet als zügiges Schlachtfeld erklommen, tatsächlich, ihr Schaffen argumentiert sich unter dem Synonym „Genderwahn“.

Was will uns die junge Gruppierung wohl damit sagen. Ihr Angriffsziel ist die Justiz und nicht selten ihre einstige bessere Hälfte und Mutter der gemeinsamen Kinder. Hinter den Kämpfern verbergen sich Unternehmensberater, Juristen und einfache Arbeiter, die sich als zielstrebige Väter präsentieren wollen.

Ich denke nur an Alice Schwarzer, in ihrer grundvisionären Figur einer SOS Kinderdorf Mutter, die im Zuge ihrer Feministenpropaganda wohl oder über schlichtweg auf die Erzeugerfraktion, kurzum Samenspender, vergessen hat.

Der Genderwahn – vielleicht das passende Werkzeug im Zeitalter von Emanzipation und Weiberstadl Politik. Ein Blick ins Forum Genderwahn lohnt sich allemal – www.genderwahn.com

AUFGEDECKT: Die Irrwege der Justiz

In wenigen Tagen ist es soweit: Die Tiroler Bevölkerung wählt einen neuen Landtag. Es ist ein demokratisches Vorrecht, seine Volksvertreter wählen zu dürfen, sie mit Vertrauen für oft schwierige Entscheidungen auszustatten. In einem anderen Bereich ist gerade die Tiroler Bevölkerung weniger gut gestellt, ja nachgerade benachteiligt. Nämlich im Bereich der Justiz, die in Tirol oft absonderliche Blüten treibt. Richter kann man weder wählen noch auswählen. Viele Richter sind um saubere und objektive Rechtsprechung bemüht, leider zerstören andere dieses Bild, indem sie meinen, über den Gesetzen zu stehen.

Was darf und soll ein Richter? Er hat alle Gesetze strikt zu beachten, die Pflichten seines Amtes gewissenhaft, unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen und alle anhängigen Angelegenheiten so rasch wie möglich zu erledigen. Er hat sich im und außer Dienst vorwurfsfrei zu benehmen und alles zu unterlassen, was das Vertrauen in seine Amtshandlungen oder die Achtung vor dem Richterstande schmälern könnte. Soweit die gesetzlichen Pflichten. Die Realität sieht oft anders aus.

Betrachten wir einen speziellen Fall, der hier bereits unter „Reflexionen über Jugendwohlfahrt“ skizziert wurde. Was war geschehen? Erziehungsberatungsstellen hatten sexuellen Mißbrauch an einem Mädchen festgestellt, durch dessen Vater, und den Mißbrauch angezeigt. Das Jugendamt Reutte verlangte vom Gericht ein Einschreiten, das Gericht verfügte eine vorläufige Fremdunterbringung des Mädchens, gleich zusammen mit dem Bruder. Beide Kinder kamen in das Kinderdorf Imst. Wegen der schweren Traumatisierung des Kindes sprach sich das Kinderdorf gegen Kontakte mit dem Vater aus.

Von da ab lief die Sache aus dem Ruder. Eine deutsche Staatsbürgerin, die als Mitarbeiterin des Jugendamtes Reutte auftrat, holte die Kinder eigenmächtig aus dem Kinderdorf Imst und brachte sie privat bei Bekannten in Deutschland unter. Die Kinder werden dort illegal und ohne Dokumente bei Behörden und Schulen angemeldet. Die Bezirkshauptmannschaft Imst schweigt bis heute dazu, das Landratsamt Lindau bestätigt, nicht verständigt worden zu sein.

Nun setzt sich Richter Dr. Klaus Meßner in Szene, der Gerichtsvorsteher des Bezirksgerichts Reutte. Während er und seine Komplizen die obsorgeberechtigte Mutter mit Strafanzeigen zudeckten (diese Strafverfahren wurden sämtlich als unbegründet eingestellt), finden die Anwälte der Mutter in den Akten der Staatsanwaltschaft in der Folge erstaunliches. Zusammen mit einer Reihe von Gefälligkeitsentscheidungen der Innsbrucker Gerichte stellt sich nun ein deutliches Bild dar, wie kräftig Dr. Klaus Meßner seine Stellung als Richter benützt.

Die private Unterbringung der Kinder im Ausland ist zwar gesetzwidrig, doch ein Richter muß sich nicht um Gesetze kümmern. Dr. Meßner lehnt es ab, die Kinder zurück in ihre Heimat zu holen. Mehr noch, er schreibt dem zuständigen Amtsgericht Lindau, er habe diese Unterbringung angeordnet – was nicht richtig ist und er auch nicht dürfte. Reutte würde die Zuständigkeit behalten, das Amtsgericht dürfe nicht tätig werden. Ein Antrag auf Rückführung der Kinder nach dem Haager Kinderentführungsabkommen wird einfach nicht behandelt, das österreichische Generalkonsulat zurückgepfiffen. Es geht doch nur um Kinder.

Und noch mehr: Seit Jahren besucht Dr. Klaus Meßner so alle zwei bis drei Monate einmal die ausländische Unterbringungsstelle und führt dort private Gespräche mit dem Vater der Kinder und mit Thomas Burgey, der die österreichischen Kinder illegal festhält und dessen problematischer Umgang mit Kinder ebenfalls schon den Behörden aufgefallen ist. Jeder andere Richter wäre befangen, wenn er sich außerhalb des Verfahrens mit einer Partei trifft und abspricht – Dr. Meßner kümmerts nicht. Er vereinfacht die Sache, erschleicht sich beim Oberlandesgericht München mit falschen Angaben die Erlaubnis, in Deutschland Beweisaufnahmen vorzunehmen, sagt natürlich nicht, daß er statt dessen Privatgespräche führt. Das Bayerische Justizministerium ist nicht erfreut, es will prüfen.

Der Zweck dieser Privatgespräche des Gerichtsvorstehers mit dem Vater? Dr. Meßner hatte angeordnet, der Vater dürfe seine Tochter nur unter Aufsicht sehen. Die privaten Absprachen setzen das außer Kraft, der Vater hat freien Zugang zu seinen Kindern, darf sie nach Belieben abholen und mitnehmen, niemand kontrolliert es. Dr. Klaus Meßner versieht seinen Beschluß mit einer falschen Beglaubigung, das nennt sich Urkundenfälschung – wen kümmerts? Der Richter gibt nun offen zu, er würde den Vater beraten, der Vater brauchte keine Anträge stellen, über diese Freizügigkeiten gäbe es auch keine Beschlüsse, denn es sei ja alles abgesprochen worden. Ein Gerichtsverfahren ohne Beschlüsse? Mit privaten Absprachen im Ausland? Ein Richter als Parteienberater? Wieder scheint es niemand zu kümmern.

Der Oberste Gerichtshof, Senat Dr. Schiemer, erteilt dem Bezirksgericht schon 2004 den Auftrag, gegen die nicht genehmigten Aufenthalte der Kinder beim Vater einzuschreiten. Dr. Meßner handelt nach dem alten Grundsatz: nicht einmal ignorieren. Denn letztlich sind die Hofräte des Obersten Gerichtshofes auch nur Richterkollegen, die er in der Tasche zu haben glaubt. Der Oberste Gerichtshof hebt sogar einen späteren Beschluß des Dr. Meßner auf, der dem Vater ohne Verfahren die Kontakte freigibt. Dr. Meßner handelt überlegt. Der Beschluß des Höchstgerichtes wird fast ein Jahr lang verheimlicht, taucht nur zufällig auf. Dr. Meßner beeilt sich zu erklären, die Zustellung des Beschlusses sei übersehen worden. Schwerlich. Denn noch unmittelbar vor Auffindung des Beschlusses bestreitet Dr. Meßner schriftlich dessen Existenz. Urkundenunterdrückung? Nicht in Tirol, hier gelten andere Regeln. Seither kapituliert der Oberste Gerichtshof, er kommt gegen Dr. Meßner nicht an, Hofrat Schiemer und sein Senat ziehen sich hilflos auf Zurückweisungen von Rechtsmitteln zurück.

Die Kinder müssen über die Jahre einen großen Teil ihrer Zeit beim Vater in Holzgau verbringen, sogar an Schultagen. Niemand kontrolliert den Schulbesuch, die deutsche Volksschule schweigt dazu. Die Schulnoten bewegen sich entsprechend im unteren Bereich. Die Kinder dürfen zur Ex-Freundin des Vaters nach Oberösterreich fahren, besuchen öfters Bekannte im Zillertal und in anderen Gegenden in Österreich, fahren nach Italien, Frankreich. Alles ohne Aufsicht und ohne Beschluß. So sieht Fremdunterbringung aus. Die Mutter hingegen dürfen sie nicht einmal in Innsbruck sehen, das wäre zu weit und nicht zumutbar.

Das Mädchen wehrt sich anfänglich vehement, mit zum Vater zu fahren. Nicht unbegründet, denn nach ihren Schilderungen kommt es dabei offenbar zu neuem sexuellen Mißbrauch. Das Mädchen muß wegen Unterleibsschmerzen zum Gynäkologen, diese klammheimlichen Arztbesuche scheinen in keinem Kassenbericht auf. Natürlich verweigert Dr. Klaus Meßner energisch wiederum die Prüfung des angezeigten Verdachts auf sexuellen Mißbrauch, setzt sich dafür ein, daß auch gegen den Vater nicht ermittelt wird und bezichtigt das Kind der Lüge. Um dem störrischen Kind entgegenzukommen, trifft er das Mädchen zu Gesprächen unter vier Augen. Er werde sehr nett zu ihr sein, wenn sie sage, daß sie nur mehr zum Vater wolle. Das Mädchen hat Angst, berichtet diese Gespräche.

Was bei anderen als sexuelle Belästigung, Nötigung gewertet würde, stört Dr. Meßner nicht. Er weiß und kann sich darauf verlassen, daß die mit ihm großteils „kollegial befreundeten“ Richter der Innsbrucker Gerichte alles nachsichtig absegnen, was immer er schreibt und sagt. Die kollegiale Verbundenheit steht über allem anderen. Und schließlich, was sind schon Kinder gegen das allmächtige Wort eines Richters. Das Landesgericht Innsbruck gibt ihm Recht, man dürfe doch ein Kind nicht durch die Untersuchung sexuellen Mißbrauchs belasten.

Diese kollegialen Freundschaften unter Richtern ziehen noch weitere Kreise. Die obsorgeberechtigte Mutter bringt gegen Dr. Klaus Meßner eine Privatanklage ein, wegen seiner groben Beschimpfungen gegen sie. Ein mit Dr. Meßner „kollegial befreundeter“ Richter des Bezirksgerichts Landeck weist die Privatanklage ohne Verfahren zurück. In Innsbruck spießt es sich etwas, da diemal einige Richter ihre kollegiale Freundschaft zu Dr. Meßner sogar anzeigen. Ihre Befangenheit wird aus dem Grund dieses freundschaftlich-kollegialen Verhältnisses anerkannt.

Damit hat es sich jedoch auch schon. Alle anderen Richter des Landesgerichts Innsbruck, die mit Dr. Meßner kollegial befreundet sind und das teilweise auch offen sagen, gelten als unbefangen. Wer darüber entscheidet? Die eigenen, kollegial befreundeten Richterkollegen, soviel zur Objektivität. Auch für die Richter des Rechtsmittelsenates, Dr. Silvia Kleidorfer, Dr. Elisabeth Berger, Dr. Andreas Told und weitere soll dieser Befangenheitsgrund nicht gelten. Da heißt es plötzlich, Befangenheit wäre nur gegeben, wenn man über die Person eines Richters zu entscheiden habe, aber nicht über ein Rechtsmittel. Unlogisch, denn dieselben Richter entscheiden auch über die Ablehnungen gegen Dr. Meßner. Geht es da etwa nicht um die Person? Nach Belieben wird die Meinung gedreht und gewendet, um nur ja den armen Richterkollegen zu schützen und ihm Deckung um jeden Preis zu bieten.

Das Landesgericht Innsbruck ergeht sich dabei in besonderen Spielchen. Für Ablehnungen gegen einen Gerichtsvorsteher ist das übergeordnete Gericht zuständig. Innsbruck sieht das anders. Ablehnungen gegen den Gerichtsvorsteher von Reutte werden an diesen selbst zur Behandlung weitergeleitet. Mit dem sehr durchsichtigen Ergebnis, daß diese Ablehnungen dann überhaupt nicht mehr oder nur mit großer Verspätung an das Landesgericht zurück gelangen. Behält Dr. Meßner eine Ablehnung gegen ihn bei sich, erklärt man diese Ablehnung bequemerweise einfach als unauffindbar und verfristet.

Begriffe wie Amtsmißbrauch und Unterdrückung von Urkunden kennt zwar das österreichische Strafrecht, sie scheinen aber in den Gesetzbüchern im Heiligen Land Tirol zu fehlen. Nun ja.

Dr. Klaus Meßner ist mit seinem Latein noch nicht am Ende. Kontakte der Mutter zu ihren Kindern werden jahrelang nicht zugelassen. Sogar alle Post der Mutter an ihre Kinder wird zurückgehalten, Dr. Meßner sieht darüber hinweg. Die Unverletzlichkeit des Briefverkehrs ist ein Grundrecht. Einfach zu umgehen, indem man Kinder im Ausland festhält. Wäre ja noch schöner, wenn die auch noch Rechte hätten. Erklärtes Ziel ist es, die Kinder der obsorgeberechtigten Mutter zu entfremden. Dr. Meßner gibt bekannt, die Mutter dürfe ihre Kinder nur unter Aufsicht und nur in Bregenz sehen. Weshalb? Ganz einfach, weiter weg vom Wohnsitz der Mutter geht es nicht. Bewilligt wird aber auch das nicht. Weshalb? Wozu begründen, denn alle ihre Anträge werden ohnehin abgewiesen. Sichtlich mit Genuß läßt das Landesgericht Innsbruck keine Rechtsmittel zu.

Nach Jahren des fast völligen Kontaktabbruches gibt Dr. Meßner ein kinderpsychologisches Gutachten in Auftrag. Ein beliebtes Mittel von Pflegschaftsgerichten, um Verfahren hinauszuzögern. Natürlich wird keiner der vorgeschlagenen kompetenten Gutachter beauftragt, sondern ausgerechnet ein Vorarlberger Sachverständiger für Kinderheilkunde, Dr. Wolfgang Menz.

Es verlautet, zwischen Dr. Meßner und Dr. Menz sei es zu Absprachen gekommen, sie hätten schon früher eng zusammengearbeitet. Beide weisen dieses Ansinnen empört zurück. Sie hätten nur telefonisch und nur über Termine gesprochen, es hätte keinen weiteren Informationsaustausch gegeben. Dr. Meßner erläßt, obwohl selbst beteiligt und dazu nicht berechtigt, einen Beschluß darüber, den das Landesgericht ohne Bedenken sanktioniert. Beide, Dr. Meßner und Dr. Menz, decken die Mutter der Kinder mit verleumderischen Strafanzeigen ein.

Kinderarzt Dr. Wolfgang Menz schreibt sein Gutachten, sogar als kinderpsychiatrisches Gutachten tituliert, zitiert darin endlos den Akt (Seiten schinden, wegen der Gebühren, nennt man es), und erstaunlicherweise so, wie es der Richter sieht. Der Gutachter überläßt die Begutachtung der Kinder einer Kollegin – was solls? – und denkt nicht einmal daran, die Kinder und die Eltern zusammen zu begutachten. Da bestünde ja die Gefahr, daß die Kinder doch noch nicht so ganz entfremdet wären. Anderswo Standard, doch hier wird nach anderen Regeln gespielt. Obwohl Kinderarzt, prüft er auf Wunsch des Dr. Meßner nicht einmal den Verdacht des sexuellen Mißbrauchs. Volle Vertuschung ist angesagt. Wie der Teufel das Weihwasser scheut Dr. Meßner eine mündliche Verhandlung vor Gericht, auch nicht zur Besprechung des Gutachtens. Da könnten ja unbequeme Fragen gestellt werden.

Jetzt kommt eine kleine Unachtsamkeit ins Spiel. Im Akt der Staatsanwaltschaft findet sich ein zweiseitiges Schreiben des Richters Dr. Meßner an den Gutachter Dr. Menz, dazu noch einige Email-Ausdrucke und Hinweise auf einen intensiven Telefonverkehr. Man habe sich ja nur über Termine abgesprochen, hatte es geheißen. Diese Unterlagen enthalten hingegen eine ganz klare umfangreiche Vorgabe, wie der Gutachter den Fall zu sehen habe, und eindeutige Anweisungen an ihn, was er zu berücksichtigen oder zu vermeiden habe. Damit erklären sich auch die sehr einseitigen Darstellungen des Dr. Menz in seinem Gutachten. Wie soll man das nennen? Beeinflussung eines unter Eid stehenden Zeugen? Falsche Aussage unter Eid? Anstiftung zur Anfertigung eines gefälschten Beweismittels? Amtsmißbrauch jedenfalls? Egal. In Tirol gelten andere Regeln, Landesgericht und Staatsanwaltschaft Innsbruck ziehen vor, zu ignorieren, obwohl ihnen diese Unterlagen sogar schon früher bekannt waren. Der Schutz des Kollegen über alles, selbst über Amtsmißbrauch.

Wie sagte doch ein Gerichtspräsident einmal? „Die Zulassung zum Sachverständigen erhält nur jemand, auf den wir uns voll verlassen können.“ Diese Eigenschaft erfüllt Dr. Menz zweifelsfrei. Er selbst brüstet sich mit zahlreichen Gutachtensaufträgen in Familienrechtssachen, die er sicherlich zur vollsten Zufriedenheit der Gerichte ablieferte.

Dr. Wolfgang Menz schickt brav seine Gebührennote nach Reutte, wegen des Gutachtens, und dann noch weitere Gebührennoten, über andere Tätigkeiten. Dr. Meßner vereinfacht die Sache. Er bewilligt die Gebührennoten für andere Tätigkeiten, für die kein Gebührenanspruch bestand. Wie soll man das nun nennen? Gewerbsmäßiger Betrug? Schneidet Dr. Meßner mit? Auch da Schweigen weiter oben. Nur ja nichts aufrühren, an einem Kollegen könnte Schmutz hängenbleiben.

Als nächstes ermittelt das, in letzter Zeit in die Schlagzeilen geratene Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) der Polizei. Es habe Vorwürfe gegeben, weil die Reuttener Polizeidienststellen untätig waren. Chefermittler Bernd Bachler (BIA 69) zweifelt laut die Glaubwürdigkeit der Mutter an, bei seinen Kollegen in Reutte und vor allem bei Dr. Klaus Meßner ist er viel zartfühlender. Dr. Meßner verdreht ungeniert aktenkundige Tatsachen, im nicht unberechtigten Bewußtsein, als Richter sei er unfehlbar und unangreifbar. Über die Anzeige wegen Falschaussage gegen ihn: bisher Stillschweigen. Dem BIA fallen die deutlichen Widersprüche in den Aussagen und Unterlagen natürlich nicht auf, Aufträge hat man eben zu befolgen.

Die Absonderlichkeiten gehen weiter. Über die zahlreichen außergerichtlichen Tätigkeiten und Gespräche des Dr. Meßner gab es keine Protokolle, keine Belege. Angebliche Unterlagen werden nie präsentiert. Doch nun plötzlich legt Dr. Meßner Protokolle vor, heißt es; sogar einen Brief des Mädchens. Von wem geschrieben? An wen gerichtet? Bei der Plötzlichkeit, mit der eine Anzahl von Aktenteilen auftauchen, die bisher nicht im Akt waren, fragt man sich, wer denn diese Unterlagen nun angefertigt hat? Urkundenfälschung? Falsche Beweismittel? Manipulation des Aktes jedenfalls? Auch hier muß man sich in Tirol auf die Einschränkung zurückziehen, es würden andere Regeln gelten.

Nun reicht es Dr. Klaus Meßner, er möchte reinen Tisch machen und alles ihn Belastende zuschütten. Er entscheidet einfach, die Kinder würden auf Dauer fremd untergebracht bleiben und die Rückführung zum Vater (der nicht obsorgeberechtigt ist und bei dem die Kinder davor nicht lebten) wäre vorzubereiten. Von der Mutter wird plötzlich behauptet, sie habe nicht die Obsorge gehabt. Auch hier kümmert es ihn nicht, daß gegen ihn eine offene Ablehnung vorliegt und er genau genommen vom Verfahren ausgeschlossen ist. Weiß er doch, daß seine freundschaftlichen Kollegen im Landesgericht Innsbruck nie zulassen würden, seine Beschlüsse aufzuheben. Der Filz sitzt zu tief.

Dazu kommt der letzte Trick aus der für solche Fälle üblichen Richterkiste. Die Mutter sei geisteskrank, wird angezeigt, weil sie noch immer Verfahren führe und noch immer ihre Kinder sehen wolle, man möge ihr einen Sachwalter bestellen. Zu diesem beliebten Mittel greifen Gerichte sehr gern, wenn sie sich eines unbequemen Elternteils entledigen und ihre eigenen Machenschaften zudecken wollen. Pech für Dr. Meßner, das zuständige Gericht findet keinen Grund für eine Besachwalterung der Mutter, stellt das Verfahren ein.

Die Unbekümmertheit, mit welcher Dr. Meßner sein Fehlhalten setzt, seine völlige Skrupellosigkeit in der Ausnützung seines Amtes, sein unübersehbarer Haß auf Frauen und Mädchen, alles deutet auf schwere eigene psychische Probleme. Ein psychiatrisches Gutachten könnte in solchen Fällen aufhellen. Doch wer würde sich trauen, das für einen Richter in Auftrag zu geben? Ein Richterkollege hätte kaum den Mut dazu. Wenn man sich dann noch vorstellt, ein Dr. Klaus Meßner ist als Mediator (Vermittler) zugelassen und eingetragen, wie etliche andere Richter auch, müßte man laut den Sinn dieser Mediatorenliste in Frage stellen.

Das Beispiel des Dr. Klaus Meßner vom Bezirksgericht Reutte, und seine bedingungslose Unterstützung durch die so freundschaftlichen Kollegen der Richterschaft, ist nur eines. Ein besonders krasses allerdings, da bereits mehrere Fälle bekannt wurden, in denen Dr. Meßner in dieser Art handelte. Wahrscheinlich muß, wie anderswo, erst ein Kind sterben, bevor Behörden aufwachen. Aufsicht ist bei Richtern ein heikles Kapitel. Was in anderen Ländern mitunter strikt gehandhabt wird, passiert in Österreich nicht oder nur unter der Hand. Für die Dienstaufsicht wäre das Oberlandesgericht Innsbruck zuständig, disziplinär das Oberlandesgericht Linz. Beide haben sich mit dem Verhalten des Dr. Meßner bisher nicht wirklich beschäftigt; zu groß ist die Gefahr des Aufdeckens eines tiefen Sumpfes und der damit verbundenen Arbeit und Aufregung.

Die Bevölkerung darf trotzdem erwarten, vor allem nach den Vorfällen der letzten Zeit, daß gerade ein Richter, der ein Kind sexuell belästigt und sexuellen Mißbrauch deckt, zumindest suspendiert wird, und nicht nur kollegial gedeckt.

DIE GANZE STORY – ALLE BILDER – AB 10. JUNI 2008 IM NEUEN XLARGE – BEI IHREM ZEITSCHRIFTENHÄNDLER

AUFGEDECKT: Pilot wehrt sich gegen Gutachter Max Friedrich

In jüngster Zeit mehren sich zahlreiche Stimmen gegen Medienpsychiater und Stargutachter Prof. Max Friedrich, der seines Zeichens die Leitung an der Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters inne hält. Zahlreiche Gegengutachten haben dazu geführt, dass Berufskollegen aus dem benachbarten Deutschland die Expertisen des Gerichtssachverständigen in der Luft zerrissen haben. Somit mussten mehrere Strafverfahren wegen sexuellen Missbrauch neu verhandelt werden.

In Trennungssituationen haben es dem ambitionierten Seelentüftler besonders die Kindesväter angetan. Meist im Raum, liegt der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, angezeigt durch die verbleibenden Alleinerzieherinnen, die sich vertrauensvoll an eine der über 100 Kinderschutz Vereine von Friedrich wenden.

Sascha Thaler (47) ist einer dieser Väter, kämpferisch wirft er sich bereits seit über 8 Jahren in die Schlacht, um seine heute 16 jährige Tochter Chantal vielleicht doch noch einmal in seine Arme schließen zu können. Als Linienpilot von Air France verdient Thaler über Euro 14.000,- netto pro Monat, lässt halbjährlich zahlreiche Psycho-Tests über sich ergehen und fristet seine Freizeit wie so viele andere Familienväter auch, mit den beiden Kindern Nicolette und Pascal aus zweiter Ehe. Der gebürtige Wiener, zwischenzeitlich in Toulous glücklich verheiratet und einst geschätzte Manpower bei Österreichs Fluglinie AUA, darf laut Gerichtsbeschluss sein Kind aus erster Ehe nicht einmal eine Sekunde sehen, geschweige denn Brief- oder Telefonkontakt haben.

In einem Gutachten der Psychologin Eva Mückstein (vor Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen) heißt es ua. »Der KV zeigt ein ambivalentes Verhalten [ … ] wirkt im Spiel mit dem Kind unkonzentriert [ … ] der Szeno Test skizziert keine Interaktion zwischen KV und Tochter [ … ] die Tochter zeigt hingegen ein klares Beziehungsverhalten zur KM«

Auf Anraten sucht die Mutter eine Psychologin auf, will die Anzeichen von sexuellem Missbrauch, die sich laut Gutachterin aus mehrerlei Testverfahren ergeben, genau verifiziert wissen. Selbst, so gibt die Mutter später bei Gericht an, habe sie bereits seit Jahren den Verdacht, dass sich ihr Ex-Mann an ihrer Tochter vergeht.

Ein Urlaubsvideo aus dem Jahre 1999 spricht allerdings eine ganz andere Wahrheit. Die Bilder zeigen die herzliche Beziehung eines liebevollen Vaters zu seiner damals 7 jährigen Tochter, als die Welt noch heil war. Das Bekanntwerden eines Verhältnisses seiner Ex-Frau zu einem wesentlich jüngeren Mann sollte zum Millenium vieles verändern.

Schon bald kommt es zu gerichtlichen Voruntersuchungen und einem verheerenden Gutachten durch Prof. Max Friedrich, der im Rahmen seines Gutachterauftrags die kontradiktorische Einvernahme von Thalers Tochter durchführen sollte. Wie zu oft werden dem Kind zahlreiche Suggestivfragen gestellt. Zärtliche Momente, wie beispielsweise beim Kuscheln auf der Couch, als sexuelle Übergriffe ausgelegt.

Plötzlich sieht sich Sascha Thaler in einer Irrfahrt, ist Nahe daran seinen Job zu verlieren. Im Gespräch mit Xlarge schildert der 47-jährige seine prekäre Situation »Als Linienpilot hat man die Verantwortung für hunderte Menschenleben, darunter immer wieder zahlreiche Kinder. Würde ich mir einmal einen Fehler erlauben, könnte ich meinen Job auf den Nagel hängen. Auf einmal berichtet ein wild fremder Mensch du hättest deine Tochter missbraucht – da wurde mir schwarz vor Augen. Dem nicht genug wirst du zum Jugendamt bestellt. Meine Tochter sollte ich nie wieder sehen, gleichzeitig bekam ich die Vorschreibung der Alimentezahlung. Jetzt war alles aus. Das meine Frau mich betrogen hat ist ja eine Sache, das ich deshalb auch noch mein Fleisch und Blut verliere, eine andere. Das letztere wollte ich ganz und gar nicht hinnehmen«

Nach zahlreichen Erhebungen stellt die Staatsanwaltschaft Wien das Verfahren wegen des Verdachtes von Sexuellen Missbrauch ein »Zu einer Anklage ist es nie gekommen. Das Gutachten von diesem Herrn Professor hängt mir aber bis heute nach. Mein Kind kann ich nicht sehen und wenn ich die Alimente nicht bezahlte, würde ich womöglich als Auslandsösterreicher sogar in Frankreich gepfändet«

Wie Justiz-Journalist Peter Ehrenreich aus der Xlarge Redaktion weiß »Haben Kinder erst einmal das 14. Lebensjahr erreicht, sind jegliche Anträge des nicht obsorgeberechtigten Elternteils überflüssig, denn sie werden vom Pflegschaftsgericht nicht mehr bearbeitet« Ein Blick ins österreichische Kindschaftsrechtsänderungsgesetz bestätigt die Annahme. Wer das 14. Lebensjahr vollendet, kann selbst Anträge im Außerstreitverfahren bei Gericht stellen und muss in Pflegschaftsverfahren gehört werden.

Mag. Michael Kovalsky erklärt die verfahrene Situation »Ein Kind das seit Jahren von der väterlichen Seite mit Behördenhilfe abgeschottet wird, dürfte wohl kaum zum Vater tendieren. Jede gerichtliche Befragung wird also mit einer klaren Fürsprache des Kindes zur Mutter enden. Naturgemäß dürfte jedes Pflegschaftsgericht darüber hinaus den Empfehlungen der zuständigen Jugendamt Sachbearbeiterin folgen«

Im Fall von Sascha Thaler treffen die Befürchtungen vollumfänglich zu. Von der Mutter und dem Jugendamt manipuliert, will die Tochter ihren Vater heute nicht mehr sehen. Der 47-jährige Pilot hofft dennoch auf ein Happy End und vertraut dem anhängigen Verfahren am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

DIE GANZE STORY – ALLE BILDER – AB 10. JUNI 2008 IM NEUEN XLARGE – BEI IHREM ZEITSCHRIFTENHÄNDLER

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