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Monthly Archives: Mai 2010

Womit die Frage bleibt . . .

In den USA wurde Faisal Shahzad nach seinem Attentatsversuch, bei dem er eine Autobombe mitten auf New York‘s Time Square zünden wollte, verhaftet und angeklagt. Der aus Pakistan stammende Verdächtige gestand die beabsichtigte Tat mittlerweile.

Faisal Shahzad erhielt letztes Jahr die US-Staatsbürgerschaft. Diese wird bekanntlich nicht leichtfertig und nicht vorschnell verliehen. Doch wie erhielt Shahzad sie? Er wohnte drei Jahre lang in Shelton, Connecticut, sprach nur gebrochen Englisch, obwohl er davor jahrelang in den USA studiert hatte. Seine gesamte Familie lebt in Pakistan, dorthin übersiedelten vor einem Jahr auch seine Frau und Kinder. Shahzad war damit typischer Migrant, mit Lebensmittelpunkt in seinem Heimatland Pakistan. Kurz nach Verleihung der US-Staatsbürgerschaft reiste er zurück nach Pakistan, wo er eine intensive Ausbildung in der Handhabung von Sprengmitteln genoss. Nach seiner Rückkehr in die USA, die ihm durch den US-Reisepass erleichtert wurde, begann er mit der Vorbereitung des Anschlags, führte dabei regelmäßig eine geladene Schusswaffe mit sich.

Womit die Frage bleibt: Wurde Faisal Shahzad jemals überprüft, bevor er die Staatsbürgerschaft erhielt? Wäre eine solche Überprüfung nicht angebracht gewesen, da er aus einer sicherheitsmäßig kritischen Region stammte? Wie gehen die USA mit der wahrscheinlich hohen Zahl sogenannter Schläfer um, die sich gemächlich eine zivile Existenz aufbauen, um dann in aller Ruhe ihren eigentlichen Zweck verfolgen zu können?

Nicht nur Obamas Quotenfrau für den Heimatschutz, Janet Napolitano, wird bei diesen Gedanken schlecht schlafen. Hoffen wir, dass auch heimische Politiker der Sicherheit ihres Landes mehr Aufmerksamkeit schenken.

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