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Monthly Archives: Januar 2011

Wolfgang Fellner im Keller

Was für ein Schlag für den Top-Journalisten von eigenen Gnaden, dem Titan in Personalunion eines einzigen Möchtegern Medienmogul. Die Höhenflüge von Wolfgang Fellner scheinen endgültig vorbei. Jetzt will er Opfer von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner sein, er, der gerne Gegendarstellungen publiziert und bei der einen oder anderen Schlagzeile hinzu dichtet – wie es dem Verleger ohne journalistische Ausbildung eben gerade passt.

Während Wolfgang Fellner in einem von Manfred Herrnhofer – Vizepräsident der sozialistischen Richtervereinigung – geleiteten Prozess gegen wahre Top Journalisten Serien-Betrüger und Tausendsasas ortet, das ihm eines der vielen Medienstrafverfahren einbrockt, sieht er das Redaktionsgeheimnis seiner – aus mehr oder minder vielen Kupons und Gutscheinheften – bestehenden „Tageszeitung Österreich“ verletzt.

Er, Wolfgang Fellner, der seiner Ansicht nach die kritischste Zeitung im Land verlegt, aber bis heute vom Verband der Österreichischen Zeitungen gemieden wird, ist mitsamt seiner brisanten Akten scheinbar im Keller – seine Tageszeitung auch.

AUFGEDECKT: Schwere Vorwürfe gegen Cornelia Weinseisen – Leiterin der Jugendwohlfahrt Landeck

Nicht aus dem Zwielicht manövriert sich die Bezirkshauptmannschaft Landeck. Nachdem ein erfolgreicher Unternehmer von Beamten der Bezirkshauptmannschaft Landeck um Bezirkshauptmann Markus Maaß aus dem Bezirk gejagt wurde, bricht nun ein verzweifelter Familienvater das Schweigen.

Josef Maier (Name von der Redaktion geändert) erhebt im Gespräch mit XlargE schwere Vorwürfe. Unter anderem habe Cornelia Weinseisen, die Leiterin von Referat 8 der Bezirkshauptmannschaft Landeck für Familie & Soziales, ihm seinen Sohn ohne ersichtlichen Grund genommen.

Im jetzigen Umfeld habe das Kind sogar Kontakt mit Drogen, und wäre gänzlich dem häuslichen Umfeld entfremdet worden. Nachdem Weinseisen rund 5000 Euro vom Vater für die Unterbringung des Sohnes forderte, riss dem 53-jährigen Paznauner der Kragen. Er marschierte zur Bezirkshauptmannschaft Landeck und wollte eine klärende Unterredung.

Trotz mehrfachen Versuchs seitens XlargE, konnte Bezirkshauptmann Markus Maaß die Vorwürfe des Familienvaters nicht entkräften. Gegenüber einem Lokalblatt aber bestätigte Maaß, dass sämtliche Mitarbeiter seiner Behörde mit Pfefferspray und Notrufknopf ausgestattet seien. Begründet werden die Sicherungsmaßnahmen damit, dass die Mitarbeiter immer wieder zahlreichen Betroffenen ausgesetzt seien, die nicht so parieren wollen, wie es sich die Behörde vorstellt.

Nichts wissen will der Familienvater jedenfalls von behaupteten Morddrohungen oder gar einem geplanten Amoklauf auf die Behörde. „Das hat die Weinseisen alles nur erfunden, um mich um Kopf und Kragen zu bringen!“, zeigt sich der bodenständige Tiroler über das Gebaren der Behördenmitarbeiterin sichtlich entsetzt. Er will nun gerichtlich gegen die Verunglimpfungen vorgehen.

Nicht das erste mal muss Cornelia Weinseisen in ihrem Amt Rede und Antwort stehen. Bereits vor zehn Jahren entzog sie einer Mutter ihre sechs Töchter, nachdem der Kindesvater wegen sexuellen Missbrauch von einer Kinderärztin angeschuldigt wurde. Während die Vorwürfe haltlos waren, wie sich später herausstellte, verweigerte Cornelia Weinseisen die Herausgabe der Kinder über sechs Jahre hindurch. Erst nachdem eine Richterin in Lienz (Osttirol) seelische Verkümmerung an den Kindern diagnostizierte, wurde der Behörden-Gaunerei von gerichtlicher Seite zwangsläufig ein Ende bereitet.

Lesen Sie die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Februar 2011!

+ Interview: So hat Cornelia Weinseisen meine Familie zerstört!

Untragbar

Das Trauerspiel um die Landesverteidigung Österreichs ist um einige Facetten reicher. Um einen Minister, der sich nicht um die Bundesverfassung kümmert und um Medien, die Einrichtungen des Staates in einer Weise beschimpfen, die einer demokratischen Meinungsäußerung unwürdig ist.

Norbert Darabos, seines Zeichens aktiver Bundesheer-Gegner und ehemaliger Zivildiener, nimmt in seinem Auftreten despotische Züge an. Er ernannte sich nun zum »Oberbefehlshaber« des Bundesheeres, dem alle Angehörigen des Ressorts widerspruchslos zu gehorchen hätten. Damit desavouiert Darabos zwar seinen Parteifreund, Bundespräsident Fischer (Oberbefehlshaber laut Artikel 80 Bundesverfassung). Das aber wird bestimmt parteiintern saniert.

Das weitere Verhalten von Minister Darabos ist schon prekärer, würde schon lange seine Abberufung erfordern. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt hatte Darabos den Eurofighter-Vertrag eigenmächtig und ohne Auftrag nachverhandelt, hatte der Republik Österreich dadurch einen Schaden von rund eineinhalb Milliarden an Mehrkosten verursacht. Nun möchte Darabos das Bundesheer endgültig fertig machen, die Wehrpflicht abschaffen, damit die militärische Landesverteidigung auf Dauer verhindern. Darabos stelt sich damit einmal mehr gegen die Bundesverfassung. Die Verfassung gibt den Auftrag des Bundesheeres, die Wehrpflicht und die Organisation des Bundesheeres vor. Ein Minister hat die Verfassung zu vollziehen, nicht nach eigenen Wünschen abzuändern. Seine ressort-internen Aufträge, Vorschläge mit manipulierten Daten zu erarbeiten, sein Umgang mit Mitarbeitern, sind da beinahe schon nebensächlich.

Norbert Darabos ist damit als Minister untragbar. Jede Minute, die er länger in seinem Amt bleibt, ist eine Verhöhnung der österreichischen Demokratie.

Nicht minder arg treiben es manche Medien. Selten findet man eine solche Hetze, wie sie beispielsweise die Kronenzeitung und besonders ihr Redakteur Claus Pándi gegen das Bundesheer betreibt. Pressefreiheit, Meinungsfreiheit gut und schön. Doch ein derartiger Angriff auf Einrichtungen des Staates sollte nicht hingenommen werden.

Den Vogel schoss allerdings der Herausgeber des unsäglichen Blattes »Österreich« ab, das schon durch seinen Namen den Staat beleidigt. Wolfgang Fellner bezeichnet in einem Leit-Kommentar vom 26. Jänner 2011 den Generalstab des österreichischen Bundesheeres unmissverständlich als »Militär-Junta«. Damit wurden alle Regeln selbst der großzügigsten Pressefreiheit überschritten. Wolfgang Fellner ist für eine Demokratie nicht weniger untragbar, als sein Freund Norbert Darabos.

Europa darf nicht länger zusehen – Terror und Gewalt sind ein europäisches Problem

Journalist Amer Albayati

Journalist Amer Albayati

In den letzten Jahren ist Gewalt und Terror radikaler Islamisten in den islamischen, besonders den arabischen Ländern stark angewachsen und hat neue Dimensionen angenommen. Der Anschlag auf eine christlich-koptische Kirche in Ägypten ist ein neuer trauriger Höhepunkt.

Der Terror Radikaler betrifft alle – die ganze Welt. Wie schnell er sich auf neue Bereiche ausweitet, zeigt gerade die Geschichte von Al Kaida: Anfangs waren noch die ehemalige Sowjetunion und die arabischen Regime Hauptfeind, später richtete sich der Hass gegen die einzig verbliebene Weltmacht, die USA, und mit Madrid und London geriet auch Europa in ihr Visier. Nachdem der Terror jahrelang im Irak wütete, begann in den letzte Monaten eine neue Entwicklung: Al Kaida wendet sich gegen Christen: Dieser Trend, der sich gegen die Kopten in Ägypten zeigte, setzte sich mit dem Anschlag auf eine christliche Kirche in Bagdad fort. Drei der Attentäter waren Ägypter. Sie haben anscheinend die Feindschaft gegen Kopten zu Al Kaida exportiert.

Die Probleme der arabischen Welt hängen mit Armut, Analphabetentum und Korruption zusammen. Europa hat zum Glück andere Probleme. Dennoch sind viele Islamisten hier aktiv. Das Internet beweist es. Radikale Islamisten benützen es für ihre Propaganda. Ihre Internetseiten haben kein Impressum, aber eine europäische Domain. Und auch der hiesige Aufbau islamistischer Strukturen und die Geldsammlungen in vielen europäischen Moscheen sind ein Beleg für die islamistischen Umtriebe. Der Großteil der Gelder, die den Terror im Irak finanzieren, kommt aus wahhabitischen Kreisen von Saudi-Arabien und – Europa.

Europa bietet den Islamisten ein willkommenes Terrain, denn hier stoßen sie auf viel weniger Widerstand. In ihren Heimatländern werden sie wegen ihrer radikalen Absichten abgelehnt und bekämpft, aber die europäischen Gesetze und Behörden lassen ihnen zu viel Freiraum. Die Justiz verurteilt ihre Hetze bei uns nicht, sondern toleriert sie als Teil der Meinungsfreiheit oder „innerer religiöser Angelegenheiten“. Vielerorts bekommen Islamisten sogar Unterstützung im Rahmen von Integrationsprojekten und der Kulturförderung.
Geschont wird Europa von radikalen Islamisten deshalb nicht. Einige Internetseiten wettern nicht nur gegen Christen in islamischen Ländern, sondern auch in Europa. Warum lässt Europa diesen, oft bekannten Extremisten so viel Spielraum? Die meisten Muslime wollen von ihnen nichts wissen und leiden deshalb unter ihnen meist als erste.

Wenig hilfreich ist auch das Verhalten einiger islamischer Organisationen. Sie verurteilen zwar heuchlerisch den Islamisten-Terror in Ägypten oder im Irak, schweigen aber gegen die in Europa heimischen Hetzer.

Europa muss endlich aufwachen, muss radikale Islamisten als Vorstufe zur Gewalt und Terror ernsthaft bekämpfen. Die Muslime sind schon jetzt Hauptleidtragende dieser Entwicklung, da sie von der einen Seite als Mittäter, von der anderen Seite als Ziele gesehen werden. Sie spüren bereits den Druck der radikalen Islamisten überall. Wenn aber die Gewalt und Terror erst einmal eskaliert wird es zu spät sein. Dann werden sie den Hass von beiden Seiten zu spüren bekommen – auch von der Mehrheitsbevölkerung. Deshalb muss man die große Mehrheit der liberal gesinnten Muslime stärken denn es gibt keine andere Alternative für eine friedliche Zukunft in Europa.

Amer Albayati: Islamexperte, Mitbegründer der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), geboren 1942 in Bagdad, österreichischer Staatsbürger, seit 50 Jahren international tätiger Journalist, ständiger Gast bei BBC, VOA, Aljazeera, Alarabiya, Arabischen Medien, uam.

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