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AUFGEDECKT: Was ist bloß mit Wikipedia los

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Immer wieder ruft die Wikimedia Foundation, verantwortlich für den Betrieb der freien Enzyklopädie Wikipedia, zu Spenden auf, denn den Machern geht seit 2004 fortwährend das Geld aus. Die Wikimedia Foundation rief das Wikipedia Projekt ins Leben um so eine freizugängliche, offene und kostenlose Internet-Enzyklopädie zu schaffen. Bei Wikipedia kann jede User einen Teil besteuern und Artikel zu den unterschiedlichsten Themen schreiben. Im Sommer 2003 feierte Wikipedia den 20.000ten deutschsprachigen Eintrag.

Aber nicht nur das, denn Wikipedia mutiert mehr und mehr zum Zankapfel. Ob manipulierte Politbeiträge oder Werbefläche für ungeprüfte Selbstdarsteller. Oftmals entsteht für den Betrachter der Eindruck, dass Wikipedia das bringt, was nicht uneigennützige Personenkreise vorgeben.

Jetzt wirbelt es aber gar gewaltig über Wikipedia, denn Mitbegründer Jimmy Wales soll sich intensiv am Spesenkonto bedienen und für Manipulationen, insbesondere betreffend den Wikipedia Artikel seiner Lebensgefährtin, die Finger mächtig im Spiel gehabt haben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wagt Xlarge den Test und die Ergebnisse sind ernüchternd und schockierend zu gleich.

Während Wikipedia Artikel über »SOS Kinderdorf« durch ehemalige Zivildiener des Kinderhilfswerks sprichwörtlich in der freien Enzyklopädie gepusht werden, sind kritische Kommentare völlig unerwünscht. Selbst sachlich basierende Quellen lassen Wikipedia Admins kalt. Binnen Minuten tritt Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer hinter das Geheimnis und forscht einen Wikipedia Admin Nahe Neustätten auf.

Uwe K. gesteht im Gespräch mit Xlarge die klassischen Methoden von Wikipedianer »Ja das stimmt schon, dass wir von anderen dirigiert werden, welche Artikelkonstellationen erwünscht sind und welche nicht« Nachdem die Xlarge Testperson in Wikipedia kritisch über Jugendämter und SOS Kinderdorf Beiträge schreibt, sogar fundierte Quellen angibt, erfolgt umgehend eine Sperre und damit verbunden der Ausschluss.

Bis heute schweigt der deutsche Wikimedia e.V. zu den Vorgängen, alleine Uwe K. (22) will sich mit vorgehaltener Hand über die Vorwürfe äußern »Von diesen Organisationen sind eben viele User aktiv, da kann man Kritik nicht einfach so stehen lassen. Wer sich den Vorgaben nicht fügt, fliegt eben raus. Das Resultant sind Wikipedia Artikel mit klar vorgegebenem Content. Ich möchte meine Adminrechte nicht verlieren, deshalb muss ich mich unterwerfen – sorry«

Ehemalige Weggefährten von Wikipedia Gründer Wales bestätigen die fragwürdigen Methoden der eigentlich freien Enzyklopädie. Das ehemalige Stiftungsmitglied Danny Wool wirft ihm beispielsweise vor, er habe die Finanzen der Wikimedia Foundation für persönliche Zwecke missbraucht und die Biographie seiner Ex-Lebensgefährtin Marsden zu ihren Gunsten manipuliert.

Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, dementiert nun derartige Vorwürfe und versucht zu beschwichtigen. So wäre jene Promotion Tour vor neun Monaten nach New York für 1100 US-Dollar nicht nur offiziell sondern von ihr selbst geplant gewesen. Des Weiteren hätte Wales keinen Einfluss auf Artikel von Personen, die ihm selbst nahe stehen.

Schlussendlich sieht Gardner die neuerlichen Vorwürfe als Verleumdung gegen Wikimedia und nicht zuletzt als persönlichen Schlagabtausch eines verärgerten, ehemaligen Mitarbeiters.

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