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Die Feuersbrunst der Amtskinder

Das Feuer war mächtig, das Resultat des Schadens beträchtlich. Die Rede ist vom Klosterbrand in Baumbartenberg (Bezirk Perg/OÖ). Drei Mädchen einer Wohngruppe sollen gezündelt haben. Heftig wären nun die Reaktionen der Bevölkerung, so manch einer sieht sein Hab und Gut gefährdet.

Im Gespräch mit der Oberösterreichischen Rundschau will Hannelore Werner, Leiterin der Betreuungseinrichtung, keine Verurteilung ihrer Schützlinge in Kauf nehmen. Während die unter Denkmalschutz stehenden Mauerreste jetzt abgetragen werden, pausieren die Jugendlichen ihren Schock in der Psychiatrie.

Naturgemäß gibt es zu jeder Tat einen Schuldigen und unsereins fragt sich im konkreten Fall wer versagt hat. Sind es die Betreuer der Einrichtung, die Mädchen aus schwierigen Familienverhältnissen oder sollten wir tatsächlich die Schuld bei uns selbst suchen?

Tatsache ist, die betroffenen Jugendlichen haben ihrem Alter entsprechend den Reiz des verbotenen gesucht. Eine Flasche Wein, ein paar Zigaretten und ein wenig Zeit für sich. Widerstehen konnten weder die verantwortlichen Betreuer im Schichtdienst, geschweige denn ihre Schützlinge. Vielleicht gerade deshalb, um dem klösterlichen Regelwerk einmal zu entfliehen.

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