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Ansichten zum Fürsorge-Debakel

Wer seinen Sohn oder seine Tochter vernachlässigt, körperlich züchtigt, oder gar sterben lässt, muss Hinter Gitter. Nicht so die Mitarbeiter/Innen der in Österreich etablierten Jugendwohlfahrt. Die dort tätigen Akteure haben ihre eigene Rechtsmeinung, wie unlängst eine steirische Jugendamtsleiterin selbst bestätigen musste.

Jedem demokratischen Berufsverband steht nach den letzten Aufarbeitungen im Fall Luca Kritik an fehlender Gesetzgebung, Geldmangel und Personalknappheit zu. Allerdings, so die leidige Praxis, kommen die schon geltenden Gesetze nur in Eigeninterpretation zur Anwendung, wenn beispielsweise eine Sozialarbeiterin ohne Antrag bei Gericht Kinder an Freie Träger der Jugendwohlfahrt – mitunter auch in andere Bundesländer – vermittelt.

Nicht erst seit gestern kritisiert die Volksanwaltschaft auch dieses Gebaren.

Den kleinen Luca machen weder diese noch andere Belehrungen – getreu dem Motto: Im Nachhinein sind alle klüger – wieder lebendig. Aber interessant, wie Kinderschützer fachlich kaum qualifiziert samt Rechtsunkenntnis es besser machen wollen, als die leiblichen Eltern. Was bleibt sind eben Kindesabnahmen im Willkür-Takt.

Vielleicht ist aber auch das nur eine Ansichtssache.

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