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FALL YASEMIN: Initiatoren vor Gericht – Einschlägig vorbestrafter Rechtsbeistand meldet sich via Internet

justizDie Wogen im vielzitierten Fall Yasemin ziehen weite Kreise. Wie berichtet, verlor die Mutter Franziska Kobal vor dem Familiengericht in Fatih/Istanbul das Sorgerecht um Ihre Tochter Yasemin, mit der sie 2002 von Istanbul nach Lienz in Osttirol – vor dem eigenen Ehemann – geflohen war. Über vier Jahre dauerte der Rosenkrieg um die heute zehnjährige Schülerin, die seit Frühjahr diesen Jahres mit ihrem Vater Bayram im Süden der Türkei lebt.

Zwischen die Stühle geraten war auch Journalist Stephan Pfeifhofer, der sich anfangs mit seinem vielseitigen Wissen in die um Franziska Kobal gezogene „Initiative für Yasemin“ – auf Einladung der Initiatoren German Bader und Inge Weber – einzubringen versuchte. Bis Ende 2006 sollten die Dienste des gebürtigen Tirolers von Nutzen sein, bis Martin B. und Helmut W. für Aufklärung sorgten, und eine bis heute andauernde Rufmordkampagne gegen Pfeifhofer sich quer durch das Internet zieht.

Nun stehen Inge Weber und German Bader vor Gericht – wegen Unterlassung und Feststellung von Unwahrheiten, wie es in der Klageschrift beim Bezirksgericht Bregenz heißt. Am 22. September treffen die Kontrahenten erstmals persönlich aufeinander, denn bis heute traf man sich zum Verbalabtausch ausschließlich im Internet. Dort verkündigt Rechtsvertreter Martin B., der mit seinem Malerbetrieb kläglich scheiterte, und erst im Mai diesen Jahres bedingt aus einer mehrjährigen Haftstrafe entlassen wurde, dass die „Inge den Prozess gewinnen wird“, und sich „Pfeifhofer vom Schriftsatz der Inge überraschen lassen soll“, denn „die Klage ist unschlüssig“.

Wie das Nachrichtenmagazin XlargE in Erfahrung bringen konnte, ist die einstige Grünen Politikerin Inge Weber (56) aus Alberschwende schon seit einigen Jahren von B. und seinem Partner Helmut W. gut beraten. Letztgenannter wurde im April 2007 wegen Übler Nachrede vor dem Bezirksgericht Graz-Ost zu 90 Tagsätzen rechtskräftig verurteilt. Er soll in einem ORF-Forum behauptet haben, dass die Mutter eines sexuell missbrauchten Mädchens ihre Tochter dem Nachbarn zum Sex angeboten hätte.

Auf wenig Nächstenliebe stoßen beide Initiatoren-Berater jedenfalls im Umfeld ihrer eigenen Verwandtschaft. Während die Ex-Lebensgefährtin Brigitte L. vor ihrem „Sunny-Boy“ Martin B. mit den gemeinsamen Kindern – nach dessen Verhaftung am 20. Februar 2008-  reißaus nahm, distanziert sich der Bruder von Helmut W. gegenüber Xlarge unmissverständlich: „Leider, Helmut ist das schwarze Schaf unserer Familie, der nur noch von unserer Mutter Zuwendung bekommt“.

Ob die auf der Initiatoren-Homepage geäußerte „Verwechslungsgefahr“ zurecht vor Stephan Pfeifhofer warnen darf, dürfte trotz Bekundungen von Martin B., der nach eigenen Ansichten gerne Rechtsanwalt wäre, dieser Berufswunsch mit einer Vorstrafe aber verbaut bleibt, in der Entscheidungsgewalt des Gerichts verbleiben.

Stephan Pfeifhofer selbst wollte gegenüber Xlarge auf Anfrage vorerst keine Stellungnahme abgeben, nur soviel, man sieht den neuen Schriftsätzen dieses Martin B. mit äußerster Gelassenheit entgegen, und spräche es für sich, wenn die Initiatoren auf einen solchen Rechtsvertreter angewiesen wären.

Sowohl Gastwirt German Bader, als auch Inge Weber, waren bis Redaktionsschluss zu keiner Stellungnahme erreichbar.

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Gericht verwirft Sorgerecht Antrag der Mutter
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Aus für arbeitslosen Sunny Boy in Steyr

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