AUFGEDECKT: Initiative gegen sexuellen Missbrauch verlinkt zu Kinderschänder Server

Eine in Kärnten aktive Initiative, deren einzige Privatperson sich als Ex-Kindopfer bezeichnet, empfiehlt kurioserweise Webinhalte auf dem Server eines rechtskräftig – wegen sexuellen Missbrauch – verurteilten Kinderschänders. Die mittellose Künstlerin bewirbt seit Jahren das nicht unumstrittene Treiben von Rainer König-Hollerwöger, der nach eigenen Angaben Sexualforscher ist.

Der Opferstammtisch aus Bad Goisern distanzierte sich bereits im Gespräch gegenüber XlargE von den eigenartig anmutenden Methoden der Opferjäger. Mit den jüngsten Entdeckungen konfrontiert, bringt es eine Betroffene im Bad Goiserer Kinderschänder-Skandal auf den Punkt „Da wundert mich nichts, wenn man jetzt sieht wie falsch und verlogen die sind und sogar verurteilte Verbrecher bewerben“.

Dass ein gleichgesinnter Maler, der im Sommer 2008 aus der Justizanstalt Linz-Asten letzte Klagen per Fax widerrufen musste, als Zauberwaffe gegen Cyberstalker honoriert wird, steigert die Verwunderung nicht. In einschlägig bekannten Foren wird längst über die Behauptungen der One-Woman-Initiative eifrig diskutiert. Unter anderem will man wissen, dass die Initiatorin nie Opfer von sexuellen Missbrauch wurde. Stattdessen habe der bis heute einzige  Lebensgefährte verfrüht Heiratswilligkeit gezeigt, dann aber einen Rückzieher gemacht.

Nicht nur immer mehr Opferhilfe Vereine, sondern auch unkontrollierbare Initiativen schießen wie Pilze aus dem Boden. Bei der Bundespolizeidirektion Steyr  kennt man das Problem. Schon einmal musste ein Rechtshilfe-Verein behördlich aufgelöst werden. Ein Insider bringt das Problem auf den Punkt „Diese Initiativen und Vereine sind schwer kontrollierbar. Man kann nur Mutmaßungen über ihre wahren Geschäfte anstellen. Der Insider rät Betroffenen jedenfalls zur Vorsicht. Sollte um Spenden gebeten werden, ist unbedingt auf das Vorhandensein eines Spendengütesiegels zu achten“.

Im Fall der in Kärnten umtriebigen Initiative musste schon einmal die Schließung der Homepage (XlargE berichtete ausführlich) vorgenommen werden. Die Betreiberin kam weder ihrer Impressumspflicht, noch dem nötigen Wahrheitsgehalt in ihren Veröffentlichungen nach. Ein hochrangiger Politvertreter rief daraufhin die Gerichte an und bekam Recht.

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