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Allmacht der Behörden

Die Misshandlungsvorwürfe in Bad Mitterndorf (Steiermark), behördliche Zwangsauflösung einer Familie im Bezirk Voitsberg (Steiermark), die Allmacht der Behörden schlägt immer wieder auf Kindesrücken zu – bemerkenswert oft im Bundesland Steiermark.

Seit Jahren fordert die Jugendwohlfahrt in Österreich mehr Personal, Geld und ein neues Gesetz. Der Missbrauchsfall in Bad Mitterndorf hat uns aber gelehrt, dass weder Geld, Personal, geschweige denn ein neues Jugendwohlfahrtsgesetz etwas hätte bewegen können. Die betroffene Einrichtung Pro Juventute versucht sich stattdessen in Schadensminimierung, um verschreckte Spender nicht zu vertreiben. In Voitsberg zwingt die Bezirkshauptmannschaft Mutter und Kind die Familie zu verlassen, nachdem ein Nachbarn das Kind angeblich missbraucht haben soll – keine Anklage.

Die Allmacht der Behörden und allen voran die feminine Volksfürsorge, vermittelt uns nicht nur im Augenblick ein trügerisches  Bild. Die Hilflosigkeit zeigt deutlich, wie angekratzt das Image der Kindeswohl Hüter in Wirklichkeit ist. Wer sie allerdings kritisiert, muss mit empfindlichen Schlägen rechnen. Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit die Allmacht der Behörden zu entschärfen, und nach den jüngsten Widersprüchlichkeiten nicht einfach nur zur Tagesordnung zurückzukehren.

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