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Initiative macht gegen Berichterstattung mobil

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Die Tageszeitung NEUE war bereits im Jahre 2005 Ziel von Attacken. Ein Aussteiger der Initiative rund um Franziska K., ihre Tochter lebt bereits seit Ende 2004 bei ihrem Vater in Istanbul, spricht erstmals über die kränklichen Eitelkeiten von Inge W. und German B. und einem Forum mit Hetztiraden.

»Am 18. Februar 2005 hat uns Inge über ihre Absichten gegenüber der Neuen Zeitung für Tirol informiert und schrieb in einer Aussendung „Heute wollte ich Köksal Baltaci (Reporter der NEUE/TT) über ‚Mail an Neue‘ schon wegen seinem neuesten Artikel zur Rede stellen. Habe es mir aber geschenkt – soll er doch seinen, ich nenne es mal „Scheiß“ einfach schreiben.“« erzählt der Initiativen Aussteiger.

Nun steht das Nachrichtenmagazin Xlarge selbst im Kugelhagel von German B. und seiner Offensive gegen Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung. »Unsere Quellen reichen bis nach Istanbul« verrät die Chefredakteurin Daniela Greitner. Sie ortet im Verhalten des Initiators den Versuch Medien für seine Interessen einzuspannen. »Die Öffentlichkeit äußert sich nun verständlicherweise für den Verbleib von Yasemin bei ihrem Vater. Nicht zuletzt hat die objektive journalistische Feinarbeit zu diesem Wandel in der Bevölkerung geführt. Die Menschen sehen ungeschminkt wie gut es dem Mädchen geht« ergänzt Greitner und versteht die Aufregung nicht.

Stephan Pfeifhofer kennt als Autor nicht nur den Fall Yasemin »Ich musste die Repressalien dieser Organisation am eigenen Leib verspüren. So hat mich Inge W. am Silvesterabend und am Neujahrsmorgen mit Anrufen bombardiert, da ich bis Ende Dezember die Initiative als Autor mehrer Berichte unterstützt und sogar den Speicherplatz für die Homepage bereitgestellt habe. Heute sehe ich diese Initiative mit differenzierten Blicken, hege jedoch keinen Greul gegen die Menschen dort. Mein Artikel ist absolut neutral gehalten und hat nichts mit meinem früheren Engagement für diese Gruppe zutun«

Der Journalist und Vater von drei Kindern setzt sich bereits seit Jahren für die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention ein und konnte bereits mehrere Fehltritte in SOS Kinderdörfern aufzeigen. Mit der Enttarnung von Kinderschändern im Vorarlberger Kinderdorf „VOKI“ hatte Pfeifhofer zuletzt für österreichweite Schlagzeilen gesorgt. Als Enthüllungsreporter ist Pfeifhofer vergangenes Jahr für mehrere Monate „inkognito“ für seine Recherche zur österreichischen Jugendwohlfahrt unterwegs gewesen und veröffentlicht in Kürze das Buch „Ich will sprechen“.

»Nachdem die Emails von B. ein Niveau unter der Gürtellinie erreicht haben, und sogar meine Frau Ziel der Angriffe war, habe ich immer noch die Ruhe bewahren können« berichtet Pfeifhofer über das Stalking gegen ihn als Pressevertreter.

In der Redaktion des Nachrichtenmagazin Xlarge werden Beschwerden durchaus ernst genommen, wie Geschäftsführer Simon Polterer bestätigen kann »Wir reagieren auf die Rückmeldung unserer Leser und nehmen konstruktive Kritik sehr ernst. Die Fehde der Initiatoren ist aber alles andere als sachlich. Man kann uns keine Meinung aufdrängen, denn wir orientieren die Berichterstattung an Fakten«

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