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SEXUALSTRAFTÄTERKARTEI DESOLAT: So überführt XlargE Wiederholungstäter der Justiz

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Bisweilen verzeichnet die von der Bundespolizeidirektion Wien geführte Sexualstraftäter Kartei lediglich 1.027 rechtskräftig verurteilte Täter. Selbst die Jugendwohlfahrt hat mitunter keinen Zugriff auf das pikante Register. Meist unauffällig lassen sich Kinderschänder vorzugsweise in entlegenen Gebieten oder Großstädten nieder. Nur selten wird ihnen ein gerichtliches Berufsverbot auferlegt. Mögliche Spuren verwischen schnell, wenn Justiz und Behörden Sexualstraftäter als Delikttäter wie viele andere sehen. Nach Jahren der Recherche konnten XlargE Reporter der Justiz einen Wiederholungstäter überführen.Von Selbstmitleid geprägt, stellt Norbert S. sein gesundheitliches Leiden und den mangelnden Willen der Pensionsversicherungsanstalt an den Pranger. Eigentlich wollte der Taxilenker gegenüber XlargE massive Vorwürfe gegen ein Jugendamt aufzeigen, denn der Pädophile war den Interpol-Ermittlern ins Netz gegangen, und die österreichischen Behörden informierten aufgrund der Beschlagnahme unzähliger Bilder – auf dem Rechner von Norbert S. – mit kinderpornografischen Inhalt die Fürsorgebehörde. In Haft hingegen kam S. nie.

Während seine Stieftochter mit 8 Jahren ins Heim musste, gewährte die Jugendwohlfahrt großzügige Umgangskontakte – sogar auf Anraten der gerichtlich beauftragten Familienpsychologin. Offiziell sahen die Behörden von Ermittlungen Richtung Kindesmissbrauch ab, obwohl erhebende Beamte auf einer externen Festplatte hunderte Bilder mit einschlägigen Posen der Stieftochter ausmachten. Lediglich Verdachtsmomente tauchen in den Akten der Justiz und Bezirksverwaltungsbehörde immer wieder auf.

Norbert S. trifft dank Jugendamt sein Opfer

Norbert S. trifft dank Jugendamt sein Opfer

Zwei Jahre lang kämpft die Kindesmutter um eine Rückführung ihrer Tochter. Schließlich verlässt ihr (Noch)-Ehemann den gemeinsamen Haushalt und zieht nach Wien. Von dort aus habe er mit seinem Laptop neuerlich kinderpornografisches Material aus dem Netz gesaugt, wie es später in den Anklageschrift heißt. Zum Verhängnis wurde Norbert S. schließlich sein PC, den er in der ehelichen Wohnung zurück ließ und von seiner Frau an LKA-Ermittler ausgefolgt wurde.

Trotz Kindesabnahme und einer ersten Verurteilung am Landesgericht Leoben, bekam der Pädophile nicht genug. Bis in die Morgenstunden habe er Tag für Tag tausende Fotos aus dem Internet gezogen und sein perfides Verlangen anschließend in Wien ungeniert gestillt.

Immer wieder gewährt die Jugendwohlfahrt Kindern den Umgang mit ihren Tätern. So weiß XlargE von zwei konkreten Fällen im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag (Steiermark). Offiziell will kein Jugendamt Zahlen über diese Form von Kontakten führen, oder gar bestätigen. Die Dunkelziffer dürfte groß sein. Im Fall von Norbert S. dauerte es mehr als zwei Jahre, als das Jugendamt endlich aktiv wurde. Das Straflandesgericht Wien verurteilte Norbert S. im Juni 2011 zu einer weiteren bedingten Haftstrafe von einem Jahr wegen Erwerbs und Besitz von Kinderpornografie. Die Strafe ist zwischenzeitlich rechtskräftig und Norbert S. immer noch in Freiheit.

Urteil Norbert Schneeberger

Das 2. Urteil gegen Kinderschänder Norbert S.!

Wie XlargE Recherchen belegen, kommt der Pädophile Norbert S. nicht zur Ruhe. Unter dem Vorwand ein inniger Fan von Stefanie Hertel & Stefan Mross zu sein, reist der heute Arbeitslose und bei den Eltern wohnhafte 50jährige zu Fantreffen und Konzerten, wo zahlreiche Kinder mit ihren Eltern ihren Volksmusikstars in familiärer Atmosphäre zu jubeln wollen. Auf Facebook ist Star-Trompeter Stefan Mross sogar als Freund des mehrfach vorbestraften S. gelistet!

Seine eigenen Trauerbotschaften via Facebook drücken unmissverständlich das große Leid eines solchen Täters um seine Bilderbuch-Familie aus, wenn ihm das Handwerk gelegt wird. Schließlich entriss das Jugendamt ihm sein am nächsten lebendes Opfer – die 8jährige Stieftochter! So schreckt der Kinderschänder nicht davor zurück zu schreiben  icon-angle-double-rightDas war meine kleine aber feine Familie. Durch die Jugendwohlfahrt und verschiedene andere Personen zerstört.icon-angle-double-left

Zurückgezogen bei den Eltern, unterhält der 50jährige via Facebook neuerdings Kontakte zu Schulkindern in Afrika.

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