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ATV Showtime nicht nur zum Papstbesuch

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Bereits am kommenden Dienstag (4.9.) lässt ATV bei „It’s Showtime“ die Talente tanzen. Alex Scheurer und seine hochkarätig besetzte Jury mit Gregor Bloeb, Simone Stelzer und Toni Polster, wollen in 9 Runden die Besten finden. Diese treten in der Finalsendung gegeneinander an.

Schon am 7. September 2007 meldet sich der österreichische Privatsender bereits mit Pilgerwetter und Live! Nachrichten vom Pabstbesuch zurück.

Erstmals besucht Papst Benedikt XVI Österreich und für drei Tage stellt auch der größte Privatsender im Land seine Berichterstattung im Zeichen des Pabstbesuches um.

So berichtet Meinrad Knapp mit einem 45köpfigen Team am 7. September 2007 Live! um 19 Uhr 20 vom Heldenplatz in Wien, am 8. September 2007 zur selben Sendezeit von Mariazell und letztmalig am 9. September 2007 von der Abreise des katholischen Kirchenoberhauptes Live! vom Flughafen Wien-Schwechat.

Damit setzt ATV offenbar nach den Gehversuchen zu den vergangenen Wahlen wiederum mit Meinrad Knapp auf die private Alternative zum Öffentlich-Rechtlichen Gebührenfunk.

Als besonderes Highlight wird Cathy Zimmermann vom 7. bis 9. September das ATV Pilgerwetter Live! vom Schauplatz Papstbesuch präsentieren.

Unter der Devise „Pabst total – Nachrichtenstudio gegen Pilgerpfad“ begibt sich der bislang unter Schattendasein geprägte Sender offenbar auf die Spuren seiner Seher. Nicht minderwichtig dürfte allerdings die Verkaufsentscheidung über den Privatsender ausfallen. So hofft die Führungsspitze auf entsprechende Entscheidungen im Papst Monat September.

Mit eher happigen Quoten und zahlreichen Programmränderungen konnte ATV bisher auf sich aufmerksam machen. Ob Quizchampion mit Klaus Eberhartinger oder Kochen mit Kids, das zuletzt gar mit SOS Kinderdorf Kindern aus Hinterbrühl auf Sendung ging, die Seher zappen bevorzugt in die deutschen Programmfenster wie Sat1 oder RTL.

Mit besonderem Rückzug musste sich ATV gegen ORF und Premiere behaupten, nachdem die österreichische Bundesliga ab der Saison 2003/2004 plötzlich nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zusehen war. Anlass für den Gebührenfunk die Gerichte zu befassen und letztlich das Match für sich zu entscheiden. Jetzt zeigt ATV die Deutsche Bundesliga und kein österreichisches Fußball mehr, doch Ex-Partner Premiere sitzt jetzt schon in den Startlöchern. So könnte auch in diesem Fall der Ball an ATV vorbeischießen.

Ob die besondere Berichterstattung den Segen von Oben verdient, werden die Einschaltquoten zeigen. Für ATV also nicht nur eine Bewährungsprobe gegen den Informationsriesen ORF zum finalen Showdown der Verkaufsgespräche.

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