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Rebell aus Steyr wegen Verleumdung freigesprochen

Seit Jahren kämpft ein gebürtiger Wiener gegen die Mühlen der Jugendwohlfahrt in Steyr an und betreibt sogar eine Internet Homepage, die zu drei Unterlassungsklagen geführt hat. Am Bezirksgericht von Steyr kennt man den Rebell und musste wegen ungebührenden Verhaltens eine Ordnungsstrafe aussprechen. Nachdem das Pflegschaftsgericht auf Antrag des obsorgeberechtigten Jugendwohlfahrtsträger gegen den Vater, seine Lebensgefährtin und dessen Tochter eine Wegweisung zum Schutz der Minderjährigen aussprach und sogar der Familienrechtsexperte Dr. Günter Tews sich aus dem Fall zurückzog, entbrannte der öffentliche Schlagabtausch erst recht.

Jetzt verzeichnet der beschäftigungslose Taxilenker einen gebührenden Erfolg. Wie Richterin Dr. Elisabeth Nagele vom OLG Linz bestätigt »In 2. Instanz hat das OLG Linz den Vater wegen des Vorwurfes der Verleumdung gegenüber Beamte vom Jugendamt rechtskräftig freigesprochen!«

Auslöser des Behörden Infight ist die heute 11 jährige Tochter des Steyrer, sie lebt seit Februar 2005 bei Pflegeeltern. Jüngstes Ziel aller Attacken scheint allerdings nun die Politik zu sein. So wurde Stephan Keiler von einem Mitstreiter des Kindesvaters als Faschist und Nazi bezeichnet, nur weil er keine Emails mehr wollte. Daraufhin sah sich der SPÖ Gemeinderat von Steyr mit einer Spammail Attacke konfrontiert und musste kurzfristig sowohl Mailadresse als auch Handy-Nummer ändern. Jetzt lässt der SPÖ Politiker rechtliche Schritte prüfen.

Unterdessen schart der Sorgerechtskämpfer schillernde Persönlichkeiten um sich. Die Organisation Sorgentreff trennte sich stattdessen vom Jugendamt Rebell, obwohl bereits konstruktive Gespräche mit dem Fürsorge Amt in Steyr geführt werden konnten, wie die Sorgentreff Leiterin Patricia Göller bestätigt »Wir haben mehrstündige Gespräche mit dem Amtsleiter Alexander Reder geführt. Nachdem immer wieder Widersprüchlichkeiten aufgetaucht waren und der Vater nicht dazu bewegt werden konnte die Homepage Aktivitäten einzustellen, haben wir unsere Zusammenarbeit aufgekündigt«

Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights kennt die Problematik »Die Lebensgefährtin des Kindesvaters hat sich an mich gewandt. Allerdings waren wir in die Gespräche mit dem Jugendamt nicht mit eingebunden. Auch ich habe darum gebeten, dass man von diesen Homepage Aktivitäten Abstand nimmt. Nachdem der Vater ohnedies seine Tochter zur Adoption freigeben wollte, habe ich mich erst recht zurückgezogen«

Brigitta Sonnleitner von der Oberösterreichischen Landesregierung würdigt die Arbeit von Roland Reichmann und Sorgentreff. In einem Brief bekundet sie die positiven Bemühungen von Göller und Reichmann, in der Hoffnung, das Mädchen möge jetzt zur Ruhe kommen. Peter Binder, Sprecher von Oberösterreichs Soziallandesrat Josef Ackerl, fasst zu diesem heiklen Sorgerechtsstreit klare Worte »Dem Vater stehen alle Möglichkeiten offen, seine Tochter zu sehen, wenn er mit der Jugendwohlfahrt kooperiert. Das Mädchen fühle sich bei der Pflegefamilie wohl, gehe gerne in die Schule und habe auch wieder gute Noten.

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