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Fall Yasemin: Prozessende zeichnet sich ab

Die Spendengelder versickern, und ein kleines Mädchen am Bosporus wird auch nach Ende eines drei Jahre andauernden Sorgerechtsstreit keinen Cent bekommen. Nachdenklich blickt die heute neunjährige Yasemin auf ihre Heimat Istanbul. Schon Sir Sean Connery verbrachte bezaubernde Nächte mit seiner Angebeteten im Bond Klassiker »Liebesgrüße aus Moskau« am selben Ufer.

Für eine handvoll Menschen schier undenkbar, und so gründete sich die »Initiative für Yasemin« rund um German Bader und Inge Weber aus Vorarlberg. Das Martyrium der damals sechsjährigen Yasemin Kobal nahm ihren Lauf in Lienz/Osttirol. Schnell haben die Initiatoren reagiert und eilig eine eigene Homepage einberufen. Rasch konnte der Journalist Stephan Pfeifhofer als Webmaster und Ratgeber verpflichtet werden.

Ein aktueller Blick auf die Homepage der »Xi-Berger Seite« lässt allerdings alles andere als Freude aufkommen. So stellt man dem einstigen Retter in Not kein gutes Zeugnis aus. Geht es nach den Ausführungen des Gastronomen und seiner eifrigen Gehilfin Inge Weber, behängen gegen den pfundigen Nordtiroler eine Vielzahl an Gerichtsverfahren.

So will man von etlichen Angaben wissen, die jeder Wahrheitsfindung entfremden. Falsche Namen, unrichtige Arbeitgeber und ein Meer von Titeln, die ein Einzelner so gar nicht haben kann. Kurz um, es besteht Verwechslungsgefahr, nachdem Stephan Pfeifhofer gar Newsletter Emails entwendet haben soll, um die Besucher der Initiativen Homepage per Nacht und Nebel Aussendung aufzuklären.

Bader und Weber sprechen plötzlich von Diffamierung, haltlosen Unterstellungen und Lügen. Von ihrer Rechtsvertretung, die bei Gerichten, Behörden und Ämtern einschlägig bekannt ist, und deshalb sogar Unterlassungsgebote bei Gericht aufliegen, will der Verfasser allerdings kein Wort verlieren. Mit den Recherchen durch das Nachrichtenmagazin Xlarge konfrontiert, bleibt jede Stellungnahme aus.

Während im Sinne von Kindeswohl und Mitgefühl um Spenden für ein Gerichtsverfahren geworben wird, das am 20. November 2007 sein Ende finden dürfte, nachdem nun sämtliche Zeugen in Österreich ausgesagt haben, kommt durch ein weiteres Projekt von Inge Weber der Verdacht auf, dass die Initiatoren selbst wenig spendenfreudig erscheinen, geht es um das Treuhandkonto von Franziska Kobal.

Unterdessen erhält die Österreichische Krebshilfe von Inge Weber, Inhaberin des Kunst- und Kalenderverlag »Annoart«, nach Recherchen vom Nachrichtenmagazin Xlarge jährlich rund Euro 30.000,00. Geld, das die Mutter von Yasemin dringend brauchen könnte, zumal eine Prozessrunde der Altenpflegerin mit Euro 500,00 teuer zu stehen kommt.

Der Betriebsberater Martin Pröll scheint die Antwort zu kennen und erklärt, warum Franziska Kobal vom Weber’schen Geldsegen nichts abbekommen wird »Spenden können steuerlich abgeschrieben werden, wenn eine Spendenquittung vorliegt. Während die Österreichische Krebshilfe als Verein Spendenquittungen auszustellen darf, bleibt diese Möglichkeit Privatpersonen versagt«

So hofft eine erschöpfte Mutter aus Lienz in Osttirol nicht nur auf gebührenden Erfolg im eigenen Sorgerechtsstreit.

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