AUFGEDECKT: So übt Silvia Rass-Schell Rache an Jugendwohlfahrt Kritiker

Bernhard Haaser Luca Kinderschutzverein

Bernhard Haaser Luca Kinderschutzverein

Die Behörde schonungslos verspürt dieser Tage „Mr. Jugendwohlfahrt-Aufdecker“ – Bernhard Haaser – am eigenen Leib. Er habe seine jüngste Tochter gequält und vernachlässigt – so der Behörden-Vorwurf. Auslöser sei die anonyme Anzeige einer Ex-Freundin, die nebst einem drogenabhängigen Freund in einem Kinderhort arbeitet, wobei ihr diese Stelle schon einmal beinahe gekündigt worden wäre.

Ohne Vorankündigung schritten Freitagnachmittag zwei Sozialarbeiterinnen im Auftrag von Silvia Rass-Schell, Leiterin der Tiroler Jugendwohlfahrt, ein und entrissen die kleine Emina (7) schlichtweg der fürsorglichen Tagesmutter. Erst sollte das Kind direkt ins Landeskinderheim Axams deportiert werden. Heftige Gegenwehr des Mädchens, welche Hämatome zur Folge hatte, veranlasste die Jugendwohlfahrt schließlich zu einer Unterbringung in der Uniklinik Innsbruck. Seither herrscht laut TILAK-Sprecher Ausfolge- und Auskunftsverbot – auch an die Eltern.

Unterdessen beschwichtigt Christa Entstrasser-Müller vom Amt der Tiroler Landesregierung per Aussendung. Man habe aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zum Schutz der Betroffenen die Verschwiegenheitspflicht zu wahren. Außerdem habe die Behörde nach einer Gefährdungsmeldung unverzüglich zu handeln. Weswegen Rechtsstaatlichkeit und behördliche Dialogsuche im Fall von Bernhard Haaser und seiner kleinen Tochter ausblieben, entgegnet die Aussendung hingegen nicht.

Im Gespräch mit XlargE betont Haaser erneut zu keinem Zeitpunkt seinen Kindern gegenüber handgreiflich geworden zu sein. Schon jetzt bereue die Anzeigerin von sich aus ihr Handeln.

„Rass-Schell weiß noch immer nicht, dass sie sich mit dieser Aktion ihr eigenes Grab schaufelt. Wie bitte will man die Vorwürfe aufrecht halten, wenn nicht das geringste vorgefallen ist. Schon jetzt konnten die Ärzte keine einzige Spur der Misshandlung feststellen. Nun will man sogar die Innsbrucker Gerichtsmedizin bemühen, unterdessen ungeschulte Sozialarbeiterinnen meine kleine Tochter mit Suggestiv-Fragen löchern.“, bringt der Obmann des LUCA-Kinderschutzvereins die fragwürdige Vorgehensweise der Tiroler Jugendwohlfahrt gegenüber XlargE auf den Punkt.

Während die leibliche Mutter von Emina erstmals ihr Kind im Krankenhaus besuchen durfte, ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft Innsbruck gegen den Luca-Vater Bernhard Haaser. „Ja, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mich. Allerdings werde ich nicht einmal mehr mit einem Staatsanwalt verbunden, wenn ich bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck anrufe“, kommentiert Bernhard Haaser abschließend die obskure Behörden-Willkür.

Schon einmal musste die Jugendwohlfahrt um Rass-Schell Vorgänger Manfred Weber Negativ-Schlagzeilen in Kauf nehmen. Eine Kinderärztin der Uniklinik Innsbruck diagnostizierte fälschlicherweise sexuellen Missbrauch und brachte so 5 Mädchen über 6 Jahre hinweg in ein SOS Kinderdorf. Schließlich entschied eine Lienzer Richterin über die Rückführung der Kinder, da seelische Verkümmerungen im SOS Kinderdorf Osttirol zu erwarten gewesen wären.

Klare Worte um die Kindesabnahme im Fall von Bernhard Haaser  findet auch Nationalrat Norbert Hofer (FPÖ) „Das sind Zustände die nicht länger tragbar sind. Hier wird offenbar weiterhin versucht, auf engagierte Väter, die der Jugendwohlfahrt lästig sind, Druck auszuüben. Herr Haaser ist bekanntlich mit seinem Luca-Kinderschutzverein sehr erfolgreich bei der Aufdeckung von Missständen bei der Jugendwohlfahrt tätig. Er trat auch mehrmals im Fernsehen auf. Sein Verein unterstützt mehrere Familien mit Rat und Tat, denen ihre Kinder unter ähnlich dubiosen Vorwänden abgenommen wurden“.

Ein engagierter Vater, der Tiroler Herwig Baumgartner, sitzt seit 3. November 2009 in Untersuchungshaft. Er griff die Jugendwohlfahrt und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner frontal an und vertrat mehrere Väter, die bereits über Jahre hinweg ihre Kinder nicht mehr sehen durften. Er selbst kämpft bis heute mit der Mutter seiner Kinder in einem laufenden Scheidungsverfahren und betont nach wie vor, dass seine Kinder sexuell missbraucht wurden – vom Nebenbuhler. Nun erwarten ihn vier Jahre Haft und die Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher. Am Faschingsdienstag erwartet den gelernten Handelsschullehrer beim Oberlandesgericht Linz seine Berufungsverhandlung. Seine Kinder, deren Sorgerecht er nach französischen Recht noch immer hat, entzieht ihm die Kindesmutter seit Jahren – mit Unterstützung der Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits.

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Siehe auch: Fürsorge Versagen
Siehe auch: Behörden Willkür
Siehe auch: Weihnachten ohne Eltern
Siehe auch: Kinderverarbeitungs-Industrie
Siehe auch: Fall Luca

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