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Neuer Wirbel um Thomas Hornauer und Kanal Telemedial

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Bei KiKa habe man bereits zahlreiche besorgte Anrufe entgegengenommen, meint Christiane Rohde vom MDR. Die Rede ist von Thomas Hornauers Kanal Telemedial, der ab 21 Uhr tagtäglich auf der Frequenz des Kinderkanals auf Sendung geht. Zwischenzeitlich sieht sich auch SES Astra als Dienstleister der Satellitenverbreitung mit den fortwährenden Beschwerden konfrontiert. Allerdings könne man keine Frequenzänderung vornehmen, da sämtliche Kapazitäten ausgeschöpft seien.

Nachdem die deutschen Medienwächter bereits einmal dem Ludwigsburger Thomas G. Hornauer die Lizenz entzogen, erteilte die österreichische Regulierungsbehörde KommAustria ihr OK für Hornauers spirituelle Lebensschule. Seither produziert der gelernte Gießer sowohl in Wien als auch in seinem Ludwigsburger Studio sogenanntes Selbstwertfernsehen.

Wie bereits berichtet, können Zuseher einen spirituellen Energieausgleich von mindestens 50 Euro pro Monat berappen. Darüber hinaus steht der Geschäftsführer höchst persönlich Rede und Antwort, wenn Anrufer über Darmprobleme klagen oder sich das Rauchen abgewöhnen wollen. Unterstützung findet der selbsternannte Guru an einem knall orangen Tisch voller Fürsprecher, die schlussendlich jeden Kommentar von Hornauer bejahen.

Für KiKa Sprecherin Christiane Rohde keine leichte Kost. Sie würde sich wünschen, wenn der einstige Porno Produzent von der KiKa Frequenz verschwindet. Nun empfiehlt SES Astra dem MDR, Betreiber von KiKa, einen „optischen Trenner“, um zumindest die Aufmerksamkeitsstufe hinreichend abzusenken.

Wie aufmerksame Xlarge Leser weiter berichten, will Hornauer ab dem Sommer sogar seine eigene Währung namens „Deutsch Mark“ europaweit unters Volk streuen.

Alles in allem heißt es abwarten, das bestätigt auch die KommAustria selbst, die sich augenblicklich mit einem Beschwerdeverfahren gegen Hornauer auseinandersetzt.

Der Ball liegt somit beim umstrittenen Medienmacher, der sich gegenüber zahlreicher Presseanfragen bis dato nicht äußern wollte. Sollte Kanal Telemedial allerdings weiterhin aus Ludwigsburg senden und entgegen den Auflagen der KommAustria nicht nach Wien übersiedeln, könnte vielleicht dennoch der Vorhang für Kanal Telemedial fallen, wie es aus Kreisen der KommAustria heißt.

Ein Branchenkenner meint dazu abschließend gegenüber Xlarge, Hornauer hat bis heute sämtliche Möglichkeiten ausgereizt und befinde sich laufend auf einer Gratwanderung.

Siehe auch: Telemedial Fatal – Die miesen Tricks der Fernsehmacher

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