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Gerichts-Posse um Behördenkritiker! So soll Landesbedienstete einem Journalisten übel nachgeredet haben

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Die Meinungsverschiedenheiten an der Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag währen bereits länger. Seit 2009 liefert sich Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman ein mehr als fragliches Hick-Hack mit Investigativ-Ikone Stephan Pfeifhofer. Der gebürtige Tiroler eilte 2009 einer Mutter zu Hilfe, die sich im Streit mit dem Mürzzuschlager Jugendamt um Claudia Haider ungerecht behandelt fühlte. Als Pfeifhofer im März 2009 es wagte einer Tagsatzung im Sorgerechtsstreit beizuwohnen, eskalierte das Verhalten der verantwortlichen Sozialarbeiterinnen mit wüsten Beschimpfungen in behördeninternen Emails.

Die Anschuldigungen gewichteten schwer, denn wie XlargE bereits mehrfach berichten konnte, dürfte ein Kinderheim der SPÖ nicht unbegründet um benachteiligte Kinder bemüht gewesen sein. Das Naheverhältnis zwischen Partei und Jugendamt war in SPÖ Amtsmandatarin Michaela Bannhofer, langjährige Funktionärin der SPÖ im Bezirk Mürzzuschlag, schnell gefunden. Schließlich trat Michaela Bannhofer in ihrer Funktion als Sozialarbeiterin im konkreten Fall als verantwortlicher Vormund auf. Bei einem Lokalaugenschein im Büro der Behördenmitarbeiterin und Parteifunktionärin, blieben die Werbeartikel der FSG Gewerkschaftsfraktion unübersehbar.

Wie unliebsam Kritik in Behörden aufgenommen wird, musste Journalist Stephan Pfeifhofer baldigst am eigenen Leib verspüren. In einem Bericht der Fürsorge an das Bezirksgericht Klagenfurt, offenbarte Bannhofer ihre ganz persönliche Sicht der Dinge, und schreckte auch nicht vor verleumderischen Textpassagen zurück, die offenkundig von einer Internet-Rufmordseite stammten. Während die Inhalte im Netz aufgrund einer gerichtlichen Verfügung nicht mehr abrufbar sind, setzte die Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag ihren Agitationenbeschuss fort.

Demnächst muss sich Strafreferentin Karin R. vor dem Landesgericht Leoben wegen Übler Nachrede verantworten. Offensichtlich vom Agitationenrausch im eigenen Amt angesteckt, verplapperte sich die Geschiedene 51-jährige in einem Telefonat dermaßen, dass die Beweislast nicht erdrückender sein könnte.

Ein Verhandlungstermin steht laut Sprecher des LG Leoben noch aus. In einer Stellungnahme bestätigte der Bezirkshauptmann-Stellvertreter Bernhard Preiner aber, dass gegen R. ein Disziplinarverfahren im Amt der Steiermärkischen Landesregierung anhängig sei. Während die Beschuldigte immer noch Dienst versieht, gilt die Unschuldsvermutung.

 

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