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Briten wollen keine Muslimbrüder mehr! So plant internationales Büro der Muslimbruderschaft Umzug nach Graz

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Die schreckliche Aufregung dieser Tage war groß. Medien a la Daily Mail berichten die Muslimbrüder würden in Graz ein Büro eröffnen wollen, nachdem gegen sie in Großbritannien wegen terroristischer Umtriebe Untersuchungen laufen. Zu spät? Haben die Gesetzeshüter nicht aufgepasst?

Die Muslimbruderschaft betreibt in Graz schon seit 1998 ein Zentrum. In der Neubaugasse 67 residiert ihr Verein, eine kleine „Nur“-Moschee ist angegliedert. In der sehr extremistischen Islam-Szene in Graz dürfte das wohl untergegangen sein.

Gründer des Muslimbrüder-Büros war Kamel Mahmoud. Der wichtigtuerische Islamist behauptete, 40.000 Muslime in Graz hinter sich zu haben; er griff meist alle an, die nicht der politischen Linie der Muslimbrüder folgten. Mahmoud behauptete, eine Religionsgemeinde zu betreiben, und kassierte dafür fleißig Förderungen von Land Steiermark und der Stadt Graz. Mahmoud beherbergte wiederholt andere Muslimbrüder, die in Ägypten oder anderswo gesucht werden. Mitbegründer Gamal Menshawi wurde später verhaftet und in Ägypten zu einer Haftstrafe verurteilt – wegen staatsfeindlicher Tätigkeiten.

Ein weiterer, bekannter Muslimbruder in Graz, ist Mohammed Gowayed, der seit 1980 das Islamische Zentrum in der Nibelungengasse leitet. Sein Sohn Yasser Gowayed, als Rapper unterwegs, ist wegen seiner antisemitischen Hetze bekannt. Erst im Januar 2014 wurde Gowayed Junior wegen Verhetzung und Aufforderung zu terroristischen und strafbaren Handlungen verurteilt.

Die Muslimbrüder überlegen daher nicht, ob sie vielleicht nach Graz gehen sollen. Sie sind dort schon lange ansässig und im extremistischen Bereich aktiv. Man sollte sich eher fragen, wie lange die Muslimbrüder noch geduldet (und subventioniert) werden. Aktuell wiegen sich die Behörden jedenfalls im Unklaren, wie der KURIER in seiner heutigen Ausgabe berichtet. Die Bruderschaft selbst sei demnach in Österreich nicht verboten, so Polizeisprecher Jürgen Makowecz. Trotzdem wolle man bei Verdacht widerrechtlichen Handlungen nachgehen.

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