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Wirbel um toten Einbrecher! So musste Austauschschüler Diren Dede sterben

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Einhellig entrüsten sich deutsche und österreichische Medien über den Tod eines deutschen Schülers in den USA. Der 17-jährige Diren Dede sei in Montana unschuldig von einem Waffennarren erschossen worden, so der Tenor. Deutschland schickte Konsulatsbeamte nach Montana, um dort Stimmung für den Schüler zu machen.

Vor allem in Deutschland kann man nicht verstehen, dass es für US-Amerikaner üblich ist, sich und ihr Hab und Gut mit der Waffe zu verteidigen. Deutschland, mit seinen extrem restriktiven Waffengesetzen, sieht in jedem Waffenbesitzer einen potentiellen Verbrecher.

Die Wahrheit sieht ein wenig anders aus. Diren Dede brach mit einem Komplizen in eine Garage ein, die zu einem Privathaus gehört. Das allein ist schon eine Straftat. Was machte der Schüler in einer fremden Garage, weit weg von seiner Wohnung in einem anderen Stadtteil?

Garage

Das von der Alarmanlage ausgelöste Bild zeigt Dede in der Garage und mit einer Taschenlampe. Er war großgewachsen, athletisch gebaut, blendete mit einer Taschenlampe – verständlich, dass sich der Hausbesitzer fürchtete und seine Waffe benutzte.

Schon am 18. und 21. April war in dieselbe Garage eingebrochen und mehrere Dinge gestohlen worden. Die Einbrüche waren angezeigt worden, die Polizei von Missoula ermittelte noch. Jetzt wird zusätzlich ermittelt, ob Dede und sein Komplize auch für die früheren Einbrüche – und weitere in der Siedlung – verantwortlich waren. Von einem unschuldigen Schüler also keine Spur.

Der mittlerweile auf Kaution entlassene Hausbesitzer und seine Familie werden nun massiv bedroht, vor allem auf Facebook und von Türken. Sogar das 10 Monate alte Kind wurde mit Umbringen bedroht. Angeblich seien die Droher anonym. Unglaubwürdig, weil auf Facebook nur Registrierte Kommentare schreiben können und Facebook sämtliche User-Daten gespeichert hat.

Die Firma, die den Austauschstudenten Diren Dede nach Missoula vermittelte, droht nun, keine Schüler mehr in die USA zu schicken. Vielleicht wäre das die beste Lösung für diese Art von Schülern.

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