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Bettellobby schwärmt in Wels aus – Organisiertes Betteln mit Kindern

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Die anonyme Bettellobby bestreitet regelmäßig, in Österreich gebe es organisiertes und aggressives Betteln, gebe es Bettler mit Kindern.

Organisiertes Betteln

Organisiertes Betteln

Bei einem Augenschein in Wels, Oberösterreich, konnte eine Bettlergruppe nicht übersehen werden, die alle paar Tage von Linz ausweicht, wenn es dort zu heiß wird. Gesehen wurden (mindestens) drei Männer, vier Kinder und rund zehn Frauen. Unorganisiert, aber systematisch postierten sich die Männer an mehreren Straßenecken rund um den Busbahnhof im Welser Zentrum. Die Frauen schwärmten innerhalb dieser Zone aus und gingen einzeln oder zu zweit Passanten an, von denen sie Geld forderten. Kinder wurden zu den Bussen geschickt oder gingen durch einen Supermarkt und andere Geschäfte, Kunden um Geld bittend. Erhielten sie etwas, wurde das sofort abgeliefert.

Auch bei den Marktständen wurde laut nach Geld gefragt. Die Mitglieder der Gruppe zeigten Zettel vor, sie würden 50 Euro für Bahnkarten brauchen. Alles wirkte aufdringlich unorganisiert. Passanten, die nichts geben wollten, wurden beschimpft.

Bettler ziehen ab

Bettler ziehen ab

Die Gruppe sah schließlich, dass Aufnahmen gemacht wurden. Alle warnten einander vor den Fotographen, dann brach die Gruppe kurz ab und ging zum Bahnhof, um dort weiter zu betteln. Ein etwa 10-jähriges Mädchen eilte gleich auf den Bahnsteig, um bei Fahrgästen abzusammeln. Das Bahnpersonal war über die schon bekannte Truppe nicht erfreut und vertrieb sie wieder. Organisiert strömte die Gruppe zum Busbahnhof („KJ“) zurück, um dort ihre Aktion wieder aufzunehmen.

Von nicht organisiert, nicht aggressiv und ohne Kinder kann keine Rede sein. Die Bettellobby lebt auf einem anderen Stern, wenn sie anderes behauptet. Die mitgeführten Kinder wären alle im Schulalter, das scheint auch niemanden zu stören. Das Jugendamt Wels winkte ab, nicht zuständig sei man für Ausländer.

Für Uninformierte: Die Domain bettellobby.at ist auf Michael Schmida von der KPÖ Linz registriert, die unterstützenden Vereine liegen ausnahmslos am politisch linken Rand.

Um Geld scheint es den Bettler-Unterstützern nicht zu gehen. Sie lenken ihre Bettler-Kampagne vom Wiener Amerlinghaus aus, das erst heuer wieder eine Subvention von 245.000 Euro von der bankrotten Gemeinde Wien geschenkt erhielt, dazu noch eine Förderung von 9.000 Euro. Das gesamte Geld kommt den dutzenden revolutionären Vereinen im Amerlinghaus zugute, zur Unterstützung organisierter Bettlerbanden bleibt nichts übrig. Wenn es um Geld geht, ist auch der Amerling-Lobbyismus hartherzig.

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