Natascha Kampusch trifft sich auf Puls4

Zwei Jahre nach ihrer Flucht aus den Fängen des Entführers Wolfgang Priklopil, widmet sich Natascha Kampusch der Medienarbeit. Lange angekündigt, ewig verzögert, das unendliche Warten auf den Kampusch Talk hat ein Ende. Mit dem Feature »Natascha Kampusch trifft«, sollen Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Musik und anderen Genres mit der heute 20-jährigen tiefgreifende Gespräche führen.

Den Auftakt macht Ex Formel-1 Legende Nicki Lauda am 1. Juni 2008. Ab 20 Uhr 15 wird Natascha Kampusch 50 Minuten lang ein „in die Tiefe gehendes Gespräch“ mit dem Boss von „Fly-Nicki“ führen. Wie Puls4 Geschäftsführer Martin Blank versichert, gäbe es zwischen dem Sender und Natascha Kampusch bereits eine sehr gute und vertrauensvolle Kooperation. Demnach soll das Format, dessen Intervall noch nicht fixiert ist, zumindest einmal pro Monat auf Sendung gehen.

Während dessen behaart der pensionierte Richter Martin Wabl auf seiner Theorie, demzufolge die Mutter von Natascha Kampusch, Brigitta Sirny, an der Entführung ihrer Tochter beteiligt gewesen wäre. Am 15. Mai traf man sich deshalb erneut vor Gericht zur Wiederaufnahme, um mit prominenten Zeugen wie Kinderpsychiater Prof. Max Friedrich, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Nachdem allerdings mehrere Zeugen der Verhandlung fern blieben, sie wurden offenkundig nicht geladen, vertagte das Gericht den Prozess, der im übrigen in einem kleinen Gerichtssaal mit 44 Sitzplätzen abgehalten wurde.

Während die Tochter an ihre Mutter glaubt, belasten Vater Ludwig Koch sowie eine Nachbarin Brigitta Sirny schwer. Demzufolge soll Wolfgang Priklopil im Geschäft von Sirny vor der Entführung von Natascha Kampusch gesehen worden sein.

Für Natascha Kampusch selbst ergeben sich unterdessen neue Perspektiven. Unter anderem unterstützt das Entführungsopfer die Inzest-Opfer von Amstetten mit rund Euro 25.000,00.

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