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Urteil! 4 Monate Haft für Martin Bugelmüller

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Am heutigen Donnerstag setzte das Landesgericht Steyr gegenüber dem selbsternannten Rechtsberater Martin Bugelmüller ein Schachmatt. Für Körperveletzung, Nötigung und versuchte Nötigung setzte es 4 Monate Haft, die vom Gericht mit einer 3-jährigen Probezeit nachgesehen wird. Einem Opfer sprach das Gericht 1.100 Euro Schmerzensgeld zu. Nicht rechtskräftig!

Das Show-Down um den für die Initiative Yasemin Kobal (Das Kind) von Inge Weber und German Bader umtriebigen Rechtsberater Martin Bugelmüller zeichnete sich am Morgen des 2. Verhandlungstag im Schwurgerichtssaal des Landesgericht Steyr bereits ab. Die anwesende Presse lauschte gespannt den Ausführungen des Tausendsasa, der zuletzt mit Immobiliengeschäften scheiterte.

Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Zeugen angereist, unter ihnen der Top Journalist Stephan Pfeifhofer, der ein weiteres Mal Opfer von den wüsten Beflegelungen des Angeklagten wurde. Dank einer Rufdatenrückerfassung half das allseits bekannte Leugnen von Martin Bugelmüller nichts.

Licht ins Dunkel brachte die vorsitzende Richterin auch in Zusammenhang mit jenen von Martin Bugelmüller betriebenen Webseiten. Um jegliche Verantwortung von sich zu weisen, setzte er als Strohmann einen Asylwerber ein, der bereits rechtskräftig des Landes verwiesen wurde.

Pikant: Die von Martin Bugelmüller vorgelegte Vollmacht erweckte wiederum keine Glaubwürdigkeit bei Gericht, denn die Unterschrift des Asylwerbers wich von der originalen Unterschrift, die während der Verhandlung beigebracht wurde, erheblich ab. Nun könnte auch noch eine weitere Anklage wegen Urkundenfälschung drohen.

Äußerst schlagkräftig trat Martin Bugelmüller vor seinem Wohnhaus gegenüber einem Pensionisten auf. Das Gericht ortete Körperverletzung und sprach außerdem 1.100 Euro Schmerzensgeld zu.

Für schuldig erkannte das Gericht den Angeklagten Martin Bugelmller auch, er habe im Mai den Top Journalisten Stephan Pfeifhofer telefonisch zu nötigen versucht.

Insgesamt sprach das Landesgericht Steyr 4 Monate bedingte Haft bei einer Bewährung auf 3 Jahre aus.

Auch als Zeuge angereist war Roland Reichmann, ein langjähriger Wegbegleiter des Angeklagten, der auch die Webhosting-Dienste für Martin Bugelmüller erledigt. Der Wolfsberger machte bereits selbst Erfahrungen am Landesgericht Klagenfurt – unter anderem wegen sexuellen Missbrauch seiner Stieftochter. Bemerkenswert erschien der Zeuge Roland Reichmann mit seiner Feststellung er wisse nicht welche Internetseiten er hoste. Über eine Gewerbeberechtigung verfügt er übrigens nicht.

Erwartungsgemäß gab der Staatsanwalt keine Erklärung ab und erbat sich Martin Bugelmüller 3 Tage Bedenkzeit.

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