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Aufgedeckt! Lokal-Reporter Hannes Fehringer wütet abseits von Mediengesetz

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Das „Anpatzen“ wird im oberösterreichischen Städtchen Steyr zur Mode. Für die Oberösterreichischen Nachrichten berichtete Lokal-Reporter Hannes Fehringer über markante Umtriebe von Tankwart Martin F. und warf dessen Opfer gleich mit ins selbe Boot. Eines der Opfer wehrt sich jetzt gegenüber XlargE – „Ich wurde von Fehringer nie interviewt!“.

Von Vorne: Ein Sierninger Tankwart namens Martin F., der bis vor kurzem noch Martin B. geheißen hat, betrieb abseits vom Kampfsport auch noch andere sportliche Betätigungen. Unter anderem habe er von 2006 an Foren mit zügellosen Beschreibungen seiner Gegner befüllt. Da heißt es unter anderem: „Ja, wenn man ein Auftreten wie P. hat, dass an einen Obdachlosen erinnert, gut 50 Kilo zu viel auf die Waage bringt und ein Negerant ist, hat man keine guten Chancen bei Frauen.“

Die Verbal-Fäkalien griffen aber noch viel tiefer – weit unter die Gürtellinie, dass man dem Verfasser unterstellen müsste geisteskrank zu sein. Zumindest prüfte das Bezirksgericht Steyr mehrmals die Bestellung eines Sachwalters, doch hätte auch er keinen Zugriff auf B.s Lieblingsspielzeug – ein IPhone.

Zurück zu Lokal-Matador Hannes Fehringer, seines Zeichens verantwortlich für Geschehnisse in und um Steyr, die alltäglich im Lokalfenster der Oberösterreichischen Nachrichten Platz finden.

Auf der Anklagebank erlebte Martin F. vormals Martin B. kein heiteres Bezirksgericht und auch keine besten Freunde, die ihm gegenüber saßen. Stattdessen Platz genommen hatten ehemalige Opfer von Immobilien-Guru F., der abseits traumhafter Luxus-Villen in Südfrankreich auch gerne einmal höchst-persönlich den Zapfhahn an seiner eigenen Tankstelle in Neuzeug reicht – wahlweise mit Diesel oder Super.

Am vergangenen Donnerstag reichte ihm hingegen Richterin Dagmar Geroldinger im Schwurgerichtssaal die rote Karte, und glaubte den aus der Pistole geschossenen Rechtfertigungen B.s zu den Offizialdelikten Körperverletzung und versuchte Nötigung kein Wort. Von der Dichtkunst des 35-jährigen Steyrers dürfte hingegen Hannes Fehringer angetan sein. Zumindest schoss es dem Redakteur Opfer und Täter in ein Boot zu setzen – nach dem Motto „Das kann was und das hat was!“.

In den Augen Fehringers rauften plötzlich „Juristen“ und „Journalisten“, wobei der eine nach eigenen Angaben einer sei, der andere wohl aus Sicht des redaktionellen Verfassers, und überhaupt gleiches und gleiches gesinnt sich gerne. Hannes Fehringer übersieht pikante Details und immerhin berechtigte Opfer, die seit Jahren den geschmacklosen Verbalinjurien F.s ausgeliefert sind, die in einem Fall mit Fausschlägen ins Gesicht und Fußtritte am Boden untermauert wurden.

Am Ende setzte es für den in verschlissenen Blue-Jeans und Partei farbenen roten T-Shirt anwesenden Angeklagten 4 Monate bedingte Haft und eine auferlegte Schmerzensgeldzahlung von 1.100 Euro. Man erbat sich nach anfänglicher Unstimmigkeit zwischen Angeklagten und Verteidiger Bedenkzeit. Nicht rechtskräftig.

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