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Geschäftemacherei am Jugendamt: Höchstgericht versagt Sozialarbeiter Kinderhandel

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Im Sorgerechtsstreit landen Kinder oft vorschnell in Erziehungsanstalten der Freien Jugendwohlfahrtsträger. Dieses Vorgehen bezeichnen Einrichtungen, wie beispielsweise Pro Juventute und SOS Kinderdorf, als „unterschiedlichste Gründe“ der Fremdunterbringung. Ein Entreißen von den leiblichen Eltern stellt für die betroffenen Kinder, wie Experten meinen, unweigerlich eine Traumatisierung dar. Der Sozialarbeiter Anton Ofner griff dabei tief in die Trickkiste, um seiner Gattin Brigitte Ofner 3 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren für ihre Einrichtung Amica Jugendbetreuung zu verschaffen. Dem „Haartest“ Trick schob der Oberste Gerichtshof nun einen Riegel vor.

Sie gelten als das schwächste Glied der Gesellschaft, Kinder. In den meisten Fällen bleibt das Recht der Kinder auf ihre leiblichen Eltern erhalten, wenn nicht Sozialarbeiter der Jugendwohlfahrt eingreifen. Über 12 Tausend Kinder fristen im Augenblick in der Fremdpflege, teils bei Pflegeeltern, teils in Einrichtungen Freier Träger der Jugendwohlfahrt, sogenannten Erziehungsanstalten, ihr Dasein.

Die Gründe dafür könnten nicht vielfältiger sein, so zumindest machen es uns die Betreiber auf ihren Webseiten glaubhaft. Während die Mittelverwendung durch Tagsätze aus öffentlicher Hand nicht näher umschrieben sind, prahlen Einrichtungen, wie beispielsweise Pro Juventute in Bad Mitterndorf, oder SOS Kinderdorf Stübing, mit ihren Herzensinvestitionen, für die sie auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen seien.

Amica Jugendbetreuung in Klagenfurt-Wölfnitz

Amica Jugendbetreuung in Klagenfurt-Wölfnitz

Brigitte Ofner gilt am Kinderverarbeitungsmarkt als Neureich. In nur neun Jahren stampft die Diplomsozialarbeiterin mit Barmitteln zwei Neubauten aus dem Boden. Die Sparkasse Feldkirchen und ihre Zweigstelle in Moosburg – um Andreas Scharner – freut das örtliche Wirtschaftswachstum anlässlich der Eröffnung eines weiteren Neubaus – Stichwort: Erziehungsanstalt – in Moosburg, nahe Klagenfurt. Laut den XlargE vorliegenden Unterlagen, verrechnet Brigitte Ofner pro Kind und Monat den Behörden rund 5.000,- Euro. Ein lukratives Geschäft mit Kindern, die fern ab ihrer leiblichen Eltern in einem fremden Bundesland am Standrand von Klagenfurt ihr Dasein fristen müssen.

Weitere 15.000,- Euro pro Monat erhoffte sich Gatte Anton Ofner, hauptberuflich als Sozialarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land tätig. Eine Haarprobe hätte weiteres Klientel für Gattin Brigitte Ofner bringen und die Kasse klingeln lassen sollen. Der Oberste Gerichtshof machte der schnellen Kalkulation einen Strich durch die Rechnung und wies den Revisionsrekurs von SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, SPÖ Vizebürgermeisterin von Ludmannsdsdorf und parteinahe Wegbegleiterin der Familie Ofner, kurzerhand ab. Mit Verweis auf die gültige Rechtsprechung sei die Haaranalyse unzulässig und greife in Grundrechte des Privat- und Familienlebens ein.

Auslöser war die von Anton Ofner behauptete Drogenabhängigkeit einer Alleinerziehenden. Für den Harntest auf der Behörde habe die Betroffene nach Ansicht des Sozialarbeiters sogar Fremdharn eingeschleust. Nach dem Höchstgerichtsentscheid lebt die 36-jährige nun gemeinsam mit ihren drei Kindern in einem Betreuungsangebot. Zum Zeitpunkt als das Jugendamt aktiv wurde, sei die Mutter laut Anwalt vom Canabiskonsum längst „clean“ gewesen und hätten nie begründete Verdachtsmomente für eine Kindeswohlgefährdung bestanden.

Eine unabhängige Aufsicht über das teils dubiose Treiben in Erziehungsanstalten fehlt, denn die Jugendwohlfahrt kontrolliert selbst und übernimmt im Fall von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen die Erhebungen Vor-Ort. Ein Teufelskreis außer Kontrolle, wie Insider bestätigen.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Printausgabe v. 19.11.2014

 

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