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Jugendwohlfahrt uneinsichtig

Die Pressekonferenz um ein „Schwarzbuch Jugendwohlfahrt“ ist gut besucht. der O-Ton des ORF spricht hingegen von Betroffenen, die mit ihrer Anwesenheit ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen wollen. Die breite Bühne ORF hat noch mehr zu sagen, denn Herta Staffa und Wiens Kinderanwältin Monika Pinterits ringen nach Worten, über ein Thema das nicht alle österreichischen Familien betrifft, aber betreffen könnte – die Jugendwohlfahrt.

In einem Konstrukt voller Profis könnte man meinen, da seien Mängel doch Mangelware. Falsch gemeint, wie die Autoren im „Schwarzbuch Jugendwohlfahrt“ erdrückend erklären, und anstatt Einsicht gewährt Herta Staffa im ORF wenig Nachsicht mit  Kritikern. Für Kinderanwältin Monika Pinterits ist sogar sonnenklar, dass Familiengerichte auch gegen Anträge der Jugendwohlfahrt entscheiden – multi-professionell eben.

Burger King passt vielleicht nicht so recht zum Thema, außer, dass Kinder auch einmal gerne Burger essen. In Deutschland zog der Fast Food Riese nach medialer Kritik und Enthüllungsarbeit durch Aufdecker Günther Wallraff die Notbremse. Seit Montag sind 89 Filialen eines Franchisenehmers geschlossen. Burger King mag keine Behörde sein, aber einsichtig, wenn Medien über Monate hinweg Missstände aufzeigen.

Ein Umstand, der für Monika Pinteris und Herta Staffa vielleicht doch noch einsichtig macht. Schließlich sprechen über Mängel in der Jugendwohlfahrt auch Volksanwälte und Mitglieder des Systems „Kinderverarbeitungsindustrie“.

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