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Aufdecker zur Wien-Wahl: Posse um Tierheim

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Die Stadt Wien eröffnete ein neues Tierheim, genannt “TierQuarTier“. Um den Wert der Tiere herauszustreichen, wurde das Tierheim gleich neben einer Deponie in Wien-Donaustadt angelegt.

Bis zu 300 Katzen, 150 Hunde und Hunderte Kleintiere sollen dort untergebracht werden. Alles andere als artgerecht werden die Tiere dort auf engem Raum und in kleinen Käfigen zusammengepfercht. Bei Hühnern wäre das verboten, aber Haustiere stehen im marxistischen Empfinden noch um Stufen tiefer.

Vorwiegend herrenlose (politisch korrekt gibt es keine frauenlosen), entlaufene, beschlagnahmte und abgenommene Tiere sollen dort eingesperrt werden. Das erinnert sehr peinlich an die Methoden der Jugendwohlfahrt, die das gleiche mit Kindern treibt, die in marxistischer Wertigkeit noch weit unter den Tieren stehen.

Die Tiere können dort auch besucht werden, eigene Besucherräume stehen zur Verfügung, Besucher können nur ausgewählte Katzenkäfige besichtigen. Auch das erinnert an Besuchscafés, in denen sich Kinder und Eltern unter scharfer Bewachung gegenübersitzen dürfen. Eigene Besucherräume für Kleintiere sind vorgesehen, mit extra starker Bestuhlung, falls Besucherinnen lieber Distanz zu Mäusen halten wollen.

Ein ganz besonderes Angebot wird ab Mai verfügbar sein. Tierliebhaber sollen sich um Tiere kümmern können, die zu Hause kein eigenes Tier halten können. Dazu bedarf es einer Ausbildung im Vorfeld, um den Tieren dann die Haltung von Tieren zu erleichtern.

Das glückliche Wien scheint keine echten Probleme zu haben.

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