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Medienstrafverfahren: Blaues Auge für Pöbel-Bloggerin Hermine Reisinger

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Die sogenannte „Justizgroteske“ um eine Villacher Sozialhilfeempfängerin, nahm vergangenen Dienstag vorerst ein schnelles Ende. Sollte Hermine Reisinger ihre Pöbeltexte aus dem Internet samt aus Medien „geklauten“ Bildnissen entfernen, ziehe der Kläger die Medienstrafanzeige zurück.

Nicht das erste Mal stand die Prostituierte mit Naheverhältnis zu einem gewerbsmäßigen Betrüger aus Oberösterreich vor Gericht. Schon 2008 brachte Hermine Reisinger ihr Schmierenblog gegen sexuelle Gewalt eine Klage ein.

Mit ihrem Buch „Tote Kinderseelen“, das nur wenige male verkauft wurde, flog die selbsternannte Malerin bald aus sämtlichen Buchhandlungen.

Als selbsternannte Kinderschützerin hoffte die Villacherin jahrelang auf den Zuspruch von Eltern. Der aber blieb aus. Ihre angekündigte Absicht den Pöbel-Blog daraufhin einzustellen, setzte Hermine Reisinger bislang nicht um. Am 24.3. ließen sowohl der vorsitzende Richter als auch der Klagevertreter letztmalig Gnade vor Recht ergehen, und boten Reisinger ein einmaliges Angebot zum Umdenken – raus mit den Schmierentexten aus dem Internet.

Sollte die Mittellose dem Vergleich nicht nachkommen, droht Hermine Reisinger angesichts ihrer finanziellen Impotenz ein Aufenthalt hinter Gitter. Für die Zeit der Haft dürfte dann auch der Webblog brach liegen.

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