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Aufgedeckt! Backshop Teiferl zwischen Schimmel, Dreck & Essensresten

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Der Schlagabtausch zwischen Backshop Teiferl Betreiberin Jasmine Forcher aus Sankt Pankraz und ihrem mutmaßlichen Verpächter geht weiter. Der notorische Winkelschreiber (Anm. d. R.: laut Gerichtsurteil) und Ehemann Martin Forcher brachte jetzt Besitzstörungsklage ein. Dem Nachrichtenmagazin XlargE wiederum wurden erschreckende Bilder aus dem Inneren des Lokals zugespielt. Sie offenbaren den Blick in einen zwischen Dreck und Chaos versumpfenden Betrieb.

Die zahlreichen Beschäftigungen des Martin Forcher sind vielfältig. Vom Anstreichen von Wänden bis hin zum Immobilientreuhänder ist alles dabei. Zuletzt versuchte das Ehepaar Jasmine und Martin Forcher (vormals Bugelmüller) ihr Glück mit einem Backshop Teiferl in Neuzeug (Sierning/OÖ). Das Ergebnis zeigen die folgenden Bilder:

Das Glück währte nicht lange, denn der im Mai des vergangenen Jahres eröffnete Laden schloss dieser Tage kurzerhand seine Pforten. Der Eigentümer wechselte die Schlösser aus, denn laut Insidern verfügt Jasmine Forcher über keinen Pachtvertrag und ließe die Zahlungsmoral ohnehin zu wünschen übrig.

Privat zahlen Jasmine und Martin Forcher (vormals Bugelmüller) längst keine Miete mehr. Mehrere Vermieter beklagten Einbußen im fünfstelligen Bereich. Schließlich einigte man sich bei Gericht wiederholt auf einen Vergleich, denn Familie Forcher will man lieber wieder los werden. Am aktuellen Standort in Sankt Pankraz soll es Mitte des Jahres soweit sein.

Als man mit der Vertretung nigerianischer Drogendealer wenig Erfolg hatte, die Auflösung von Bauunternehmen als Unternehmensberater von eigenen Gnaden das Finanzamt wachrüttelte, und selbst Großbäckereien wie Haubis oder Resch & Frisch nicht mehr liefern wollten, sollte endlich durch den Verpächter Schluss sein, wenn schon nicht die betriebswirtschaftliche Lampe anging.

Trotz angeblich verkaufter Backware um rund 6.000,- Euro ist bei Martin Forcher nichts zu holen. Über 180 Exekutionen sind gegen den Tausendsasa aus Steyr-Münichholz anhängig. Die Übernahme einer Diskothek in Spital am Pyhrn und das Vorhaben mit Baumaschinen in einer Lagerhalle zu handeln, dürfte schlussendlich auch an der finanziellen Potenz Forchers (vormals Bugelmüller) gescheitert sein, wenn auch der eigene PKW, ein Jaguar, gegenteiliges annehmen ließe.

Jetzt sind wieder die Gerichte gefragt. Dutzende Anzeigen von Martin Forcher beschäftigen sowohl das Landeskriminalamt in Linz, als auch das Landesgericht Steyr. Seinem mutmaßlichen Verpächter wirft Martin Forcher zahlreiche Straftaten vor. Umgekehrt habe Forcher rund 8.000,- Euro erpressen wollen – für die Entfernung diverser Schreibereien im Internet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte müssen nun entscheiden, zwischen Klagen, Anzeigen und gegenseitiger Anschuldigungen, die von Martin Forcher (vormals Bugelmüller) in Dutzenden Blogeinträgen besonders hervorgehoben werden. Während der von Martin Forcher angeprangerte Unternehmer über eine aufrechte Gewerbeberechtigung verfügt und bislang unbescholten gilt, ist sein Delinquent seit mehr als Einjahrzehnt amtsbekannt.

Wie ein Rechtsanwalt nun gegenüber XlargE auspackt, dürfte der in Steyr tätige Fahrzeughändler Franz R. eine weitere gewichtige Rolle im Hick-Hack um das Backshop Teiferl spielen. Neue Vertretungshandlungen von Martin Forcher (vormals Bugelmüller) sind nicht ausgeschlossen.

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