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Langes Warten hat ein Ende?

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Im Fall Martin Forcher warten die Behörden seit Jahren zu. Der Delinquent nutzt bekanntlich rechtliche Grauzonen und Gesetzeslücken aus. Häufig trifft Martin Forcher aber auf Unwissenheit seiner Geschäftspartner. Der Kreis schließt sich, will man meinen. Die rechtskräftige Verurteilung wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung, die behördliche Auflösung seiner Vereine, und nicht zuletzt das Bemühen gegen Immobilienmakler Martin Forcher behördlich vorzugehen, lassen darauf schließen.

Das lange Warten hat nun doch ein Ende. Gerichte und Behörden mahlen langsam, aber auch im Fall des wohl bekanntesten Delinquenten im Land greift nun die staatliche Übermacht. Lange Zeit unterstellten böse Zungen dem schlauen Knaben aus Oberösterreich parteipolitischen Halt.

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2007: Martin Bugelmüller spielt in NEWS Rechtsanwalt

Der Raufhandel unter „Juristen“ trägt Früchte, wenn auch die zuständigen Behörden dem wortgewandten Martin Forcher bislang Narrenfreiheit gewährten. Im links-populistischen Nachrichtenmagazin News widmete Reporter Christoph Lehermayr auf Doppelseite den Beweis. Ein selbsternannter Rechtsanwalt darf im links-linken Blatt der Nation sich selbst als selbsternannter Rechtsanwalt sonnen und gegen Scharlatane wettern. Er selbst ist auch einer, zwischen Anwaltskanzlei und Immobilientreuhand.

Dieser Fall zeigt deutlich auf wie lange unsere Behörden und die Gerichtsbarkeit zuwarten. In Zeiten überfüllter Gefängnisse und der unnötigen Budget-Debatten kein Wunder. Ein Häftling namens Martin Forcher würde nicht nur finanziell zu Buche schlagen.

Wie lange die gegenüber Martin Forcher ausgesprochene Bewährungsstrafe durch unsere Behörden und die Gerichtsbarkeit – gar misstrauisch – beäugt wird, bleibt jetzt abzuwarten.

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