Aufgedeckt! Gewalttäter im Vorstand von Stibis Hundeparadies

In Zeiten von Naturkatastrophen und weltweit herrschender Kriegsherde, sollte auf das Leid von Tieren nicht vergessen werden. Der Obmannstellvertreter Markus S. des in St. Lorenzen im Mürztal ansässigen Tierschutzvereins Stibi Hundeparadies entpuppte sich aber als Gewalttäter mit einschlägigen Vorstrafen. Seine Gattin Sandra S. hält das Amt der Obfrau inne. Regionale Medien distanzieren sich längst von mit dubiosen Vorgängen umgarnten Hundeparadies.

Trotz behördlichen Genehmigungsverfahren darf ein Tierschutzverein mit Sitz in St. Lorenzen im Mürztal ungeniert Spenden keilen und Welpen verkaufen. In der Vergangenheit leitete die steirische Tierschutzombudsfrau Dr. Barbara Fiala-Köck aber mehrere Verfahren wegen dubioser Vorgänge und Anzeigen ein. Dem Verein war unter anderem der Handel mit Welpen und desaströse Zustände in den Zwingern angelastet worden.

Wie der Verein selbst auf Facebook behauptet, gäbe es gegen die Obfrau Sandra S. kein anhängiges Verfahren nach dem Tierschutzgesetz. Ehemalige Helfer aber äußern wiederholt schwere Vorwürfe, die auch in einem Offenen Brief an den Vereinsvorstand ins Treffen geführt wurden.

Nun entpuppt sich der Obmannstellvertreter Markus S. nach einem Informantentipp als Polizei bekannt. Sein mehrseitiges Strafregister weist einschlägige Verurteilungen, ua. wegen Körperverletzung, auf. In einem Fall habe der Bauarbeiter auf offener Straße einen Pressefotografen Krankenhaus reif geschlagen. XlargE liegen die Strafakten des Muskelbrots vor.

Regional macht der Tierschutzverein Stibis Hundeparadies längst nicht mehr von sich reden. Ehemalige Helfer die in der Region durch Mundpropaganda Kritik übten, veranlassten die Vereinsführung ihre Tätigkeiten ausschließlich auf Facebook zu verlagern. Dem Vernehmen nach handle es sich bei diversen Geldgebern vornehm um deutsche Facebook Kontakte. Hunde verkauft das Stibis Hundeparadies sogar bis nach Berlin.

Zwischenzeitlich versucht sich der Verein mit Veröffentlichung von Bankbelegen und Quittungen um ein Saubermann Image. Ehemalige Helfer bemängeln aber nach wie vor die Transparenz und den Umgang mit Hunden, die bis zur Vermittlung in privaten Familien untergebracht werden. Für Kritiker liegt der Ball beim Gesetzgeber, der bedauerlicherweise jedem eingetragenen Tierschutzverein die Hundevermittlung ermöglicht, ohne jede Kontrolle. Über ein Spendengütesiegel verfügt das Stibi Hundeparadies übrigens nicht.

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