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PLEITE KAISER: Landeshauptmann Peter Kaiser bekommt Auflagen serviert

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Das Finanzloch in Kärnten ist noch lange nicht gestopft, wie Landeshauptmann Peter Kaiser anlässlich einer Pressekonferenz am Dienstag erklärt. Ein 343-Millionen Euro Kredit erwartet sich der Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) vom Bund. Kommende Woche wollen Experten Auflagen erarbeiten und die Gespräche zwischen Land Kärnten und Bund ihre Fortsetzung nehmen. Die Schuldfrage der unter Jörg Haider residierenden Soziallandesrätin und nunmehr tätigen Finanzlandesrätin Gaby Schaunigg (SPÖ) bleibt derweil unangefochten.

gaby-schauniggHunderttausende Euro überwies Gaby Schaunig für Erziehungsanstalten Bauten und Esoteriker Pflegeeltern in Spanien. Alles das in ihrer Funktion als Soziallandesrätin in einer Ära, die man wohl nur unter dem Begriff „Hypo-Debakel“ kennen und parteipolitisch instrumentalisieren will, glaubt man den Anfeindungen der Steirischen SPÖ.

Die Causa der 15-jährigen Syliva G. zumindest erweist sich als Belegschlager um rund 100.000,- Euro für Jugendhilfe auf der Ferieninsel Teneriffa. Weitere Subventionen flossen unter Gaby Schaunigg in neu errichtete Erziehungsanstalten am Standrand von Klagenfurt, die von auf Gewinn ausgerichteten Wirtschaftsunternehmen betrieben werden. Im Fall von Sylvia G. entpuppte sich der deutsche Trägerverein nicht nur als Reiseveranstalter. Sein Obmann sitzt zwischenzeitlich eine mehrjährige Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauch ab.

Für Mitte Mai erhofft sich Landeshauptmann Peter Kaiser ein erstes Aufatmen um die Finanzkrise von Kärnten, denn die Barmittel des Landes reichen nur noch wenige Wochen. Wie viele Zahlungen die Kinder- und Jugendhilfe unterdessen leistet, streift Peter Kaiser (SPÖ) tunlichst von der Tagesordnung.

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