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Aufgedeckt! So führt Gerichtsvollzieher Zwangsenteignung für Kinderschänder durch

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Die Chronologie gesetzwidriger Vorgänge im Sprengel des Oberlandesgericht Innsbruck erreichte heute in der Causa Andrea Juen laut Insider ihren obskuren Höhepunkt. Punkt 9 Uhr 30 schritt Gerichtsvollzieher Erich Jäger in Begleitung von Exekutivbeamten, Kripo-Beamten und einem Beamten vom Verfassungsschutz, der sich Peter nennt, der Liegenschaft von Andrea Juen aus Arzl im Pitztal entgegen.

Gerichtsvollzieher Erich Jäger mit Polizei-Geleit

Gerichtsvollzieher Erich Jäger mit Polizei-Geleit

Überzeugt von ihren Enthüllungen und im Besein Dutzender Anhänger tritt Andrea Juen den Behördenvertretern, sie sollen im Auftrag des Tiroler Inzestvaters Peter Buchacher (es gilt die Unschuldsvermutung) agieren, entschlossen gegenüber. Die strittige Immobilie, Andrea Juen mittels Notariatsakt und Grundbucheintragung rechtmäßig übergeben, ist längst leer geräumt und die Schlösser sind ausgebaut.

Andrea Juen klagt sogleich an, denn ihr Ex-Mann Peter Buchacher habe die leibliche Tochter während der Ehe sexuell missbraucht und ihr Schwiegervater habe den eigenen Sohn beim Inzest erwischt. Grund genug der Schwiegertochter die Liegenschaft bei Lebzeiten zu übertragen und dem anwesenden Verfassungsschutz gegenüber die handlangenden Missbrauchs-Protagonisten erneut zur Anzeige zu bringen.

Bis heute scheuen Staatsanwaltschaften den Vorwürfen – nun auch gegen Richter am Landesgericht Innsbruck – nachzugehen. Dem Landeskriminalamt Salzburg habe man gar Weisung für die Einstellung der Ermittlungen gegeben. Das schreckt Gerichtsvollzieher Erich Jäger als Leiter der Amtshandlung keineswegs ab. Schließlich habe er auch seinen Vorgesetzten im Schlepptau, der nun die Rechtmäßigkeit besiegeln wird. Gegenüber XlargE kann Erich Jäger die Beweislage nicht entkräften.

Andrea Juen trotz Zwangsenteignung kämpferisch

Andrea Juen trotz Zwangsenteignung kämpferisch

Sogleich habe Andrea Juen ein ihr nicht bekanntes Papier unter Ausschluss der Öffentlichkeit dem Vollzugsbeamten gegenüber zu unterzeichnen – Kameras sind da freilich nicht erwünscht. Doch Andrea Juen schlägt gekonnt aus, denn sie kennt die Tricks der Justiz nur zugut. Schließlich war sie nicht einmal im ursächlichen Verfahren – trotz Anwaltszwang, das nun in der Zwangsräumung mündet, geladen.

Erklärungen während Jäger im Haus rund eine halbe Stunde abgeschirmt von Polizeibeamten beamtshandelt, sucht man vergebens. Keine Erklärung liefert nebst anwesenden Beobachtern am Ende der Zwangsräumung auch nicht Rechtsanwalt Martin Corazza, der Rechtsbeistand des Klägers Peter Buchacher. Apathisch das Gesicht mit einer Sonnenbrille verdeckt und eiligen Schrittes ins Haus, muss der Advokat aus Innsbruck ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen.

Am Ende? Die Übergabe sei erfolgt – oder doch nicht (?), nein, hallt es in die Kamera – von Gerichtsvollzieher Erich Jäger. Im Auftrag eines Sexualstraftäters (es gilt die Unschuldsvermutung) und mit dem Deckmantel der Justiz eine Stunde später, verlassen die Beamten einen Schauplatz, der seit Jahren für Kopfschütteln unter Juristen sorgt.

Rechtsbeistand von Peter Buchacher: Martin Corazza

Rechtsbeistand von Peter Buchacher: Martin Corazza

Pikanterie am Rande: Zivil- und Exekutivbeamte der Polizei chauffieren Rechtsbeistand Martin Corazza zum Ort des Geschehens und wieder zurück in seine Kanzlei nach Innsbruck – im Polizei-Dienstwagen. Seitens der Landespolizeidirektion Tirol wollte man auf Anfrage weder die aufgelaufenen Kosten noch den privaten Sicherheitsdienst für Rechtsanwalt Martin Corazza kommentieren. Man bestätige lediglich den Assistenzeinsatz auftrags des Oberlandesgericht Innsbruck durch Beamte der Polizeiinspektion Imst.

Möglicherweise nicht ohne Grund wollte Martin Corazza mögliche Absprachen mit Richter im Hofgarten Innsbruck und Vorwürfe von regelmäßigen Drogenkonsum kommentieren. Das Landesgericht Innsbruck sieht im zugrundeliegenden Urteil, das die Zwangsenteignung erst ermöglichte, kein Fehlurteil – XlargE berichtete. Mediensprecher Stutter  icon-angle-double-right Es wurde nach der Zivilprozessordnung vorgegangen  icon-angle-double-left In einem neuen Buch will Andrea Juen ihre Beweise nun lückenlos dokumentieren und Namen nennen. Bislang blieb dieses Vorhaben der Aufdecker-Hausfrau versagt, denn eine Klage aufgrund ihrer öffentlichen Äußerungen ging der Mutter von drei Kindern bis heute nicht zu.

 

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