XlargE Magazin Abo

Aufgedeckt! Staatenbund Österreich um Monika Unger am Ende

Monika Unger Staatenbund Österreich Artikel per Email versenden Artikel per Email versenden

Schon seit längerem stehen die führenden Köpfe um „Staatenbund Österreich Präsidentin“ Monika Unger unter Beobachtung. Jetzt schlug die Staatsanwaltschaft Graz mit rund 454 Polizisten und der Cobra in der Nacht auf Donnerstag in 8 Bundesländern zu. Von Betrug bis Amtsanmaßung reichen die Verdachtsmomente. Unter den Inhaftierten die „Präsidentin“ Monika Unger, die morgen Freitag am Landesgericht für Strafsachen Graz ihren eigenen Gerichtshof einberufen wollte.

Von einem Terrorakt sprechen jene Anhänger von Monika Unger, die seit 2015 der aus Bad Blumau stammenden Vermögensberaterin den Rücken stärken. Einst zugehörige Mitglieder hingegen werfen der Sozialhilfeempfängerin diktatorische Herrschaft und Betrug vor. Letzteres orten auch die Strafverfolgungsbehörden. So habe Monika Unger und weitere Führungseliten vom „Staatenbund Österreich“ mit Geldern der Mitglieder sogar eigene Verwaltungsstrafen bezahlt.

Wie das Steirerblatt in seiner Montag erschienenen Ausgabe berichtet, habe Monika Unger für morgen Freitag eine eigene Gerichtsshow im Schwurgerichtssaal vom Landesgericht für Strafsachen Graz geplant, und man spare beim „Staatenbund Österreich“ in der eigenen Facebook Chronik auch nicht mit zahlreichen Fake-News, spielt Steirerblatt auf originelle Fotomontagen an, die in den letzten Tagen vor den Festnahmen noch emsig online gestellt wurden.

Stephan Pfeifhofer kennt die Sorgen der Justiz Geschädigten

Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer kennt die Sorgen der Justiz Geschädigten seit 15 Jahren

Der in Justiz-Geschädigten Kreisen kundige Journalist Stephan Pfeifhofer versteht die Kritik der Unger-Jünger jedenfalls nicht  icon-angle-double-right Ich denke man kann auch ohne Zweifel an unserem Rechtsstaat vor Gericht mit dem Instrumentarium Gesetzgebung und Rechtsprechung für sich positive Entscheidungen erkämpfen, denn darum geht es im Wesentlichen bei den Unterstützern von Monika Unger, die in ihren eigenen Gerichtsverfahren, seien es Exekutionsverfahren, Zwangsräumungen udgl. völlig verfahren zu kämpfen haben, und durch Monika Unger plötzlich Fürsprache erfahren. Tatsächlich führt Monika Unger ihre Anhängerschaft in eine Scheinwelt ohne Steuerpflichten und Strafandrohungen. Den Betroffenen vermittelt Monika Unger ungeniert ihre Probleme bestünden nicht, da weder ein österreichisches Gericht noch ein österreichischer Richter befugt zum Handeln seien. Ein völlig falscher Irrglaube, der auch nichts mit Menschenrechte zutun hat. Schließlich bedarf es ja dieser Strukturen, um überhaupt in seiner eigenen Sache etwas bewerkstelligen zu können, und sei es ein Disput mit der eigenen Hausbank oder beim Warenkauf. Nicht vergessen darf man in diesem Zusammenhang Rechtsbehelfe, wenn beispielsweise Polizisten über die Strenge schlagen, dann ist man auch heil froh wenn man sich an jemanden wenden kann, und auch dafür sieht der Staat eine dem Bürger zugängliche Gerichtsbarkeit vor. Nicht zu vergessen im staatlichen Rechtsschutz die Volksanwaltschaft. Und noch eines sollte man bedenken. Warum haben Monika Unger und ihr Gefolge die behaupteten Rechtsansichten nie ausjudiziert? icon-angle-double-left

Wie man aus dem Innenministerium bestätigt, sei es anlässlich der Festnahmen zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, wie im Vorfeld befürchtet, gekommen. Im Fall von Monika Unger müsse aber bis Samstag über die Verhängung der Untersuchungshaft entschieden werden. – Es gilt die Unschuldsvermutung.

Download PDF
Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV