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Aufgedeckt: Salafisten-Moschee in Vöcklabruck?

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Besucht man die neue, offenbar noch im Aufbau befindliche Internet-Seite http://www.dzematvb.com, so wird man zunächst mit mehreren nicht übereinstim­menden Bezeichnungen konfrontiert. Auf deutsch bezeichnet sich der Inhaber der Webseite im Titel als „Bosnisch-österreichisches Kulturzentrum Vöcklabruck“, im Impressum steht hingegen „Bosnisch-Österreichischer Kulturverein Vöcklabruck“. Immerhin wird in beiden Ausdrücken sowie auch durch die Flaggen beider Länder zum Ausdruck gebracht, dass es sich offenbar um ein Begegnungszentrum für Staats­angehörige von Bosnien und Österreich handeln soll—oder soll dies etwa nur vorgetäuscht werden?

I.

Bosniakisch-österreichisches Kultur- und Bildungszentrum Vöcklabruck

Bosnisch-österreichisches Kulturzentrum Vöcklabruck

Bosnisch-österreichischer Kulturverein Vöcklabruck

Džemat Vöcklabruck / Džemat Gazija

ein intransparentes Gebilde mit vielen Namen und dennoch ein ganz normaler Verein?

 

Besucht man die neue, offenbar noch im Aufbau befindliche Internet-Seite http://www.dzematvb.com, so wird man zunächst mit mehreren nicht übereinstim­menden Bezeichnungen konfrontiert. Auf deutsch bezeichnet sich der Inhaber der Webseite im Titel als „Bosnisch-österreichisches Kulturzentrum Vöcklabruck“, im Impressum steht hingegen „Bosnisch-Österreichischer Kulturverein Vöcklabruck“. Immerhin wird in beiden Ausdrücken sowie auch durch die Flaggen beider Länder zum Ausdruck gebracht, dass es sich offenbar um ein Begegnungszentrum für Staats­angehörige von Bosnien und Österreich handeln soll—oder soll dies etwa nur vorgetäuscht werden?

In bosnischer Sprache tritt der Verein nämlich auch unter der Bezeichnung „Džemat Vöcklabruck“ (verkürzt: DzematVB) auf, wobei „Džemat“ ein aus dem Arabischen bzw. dem Türkischen hergeleiteter Ausdruck mit der Bedeutung „(islamische) Glaubens­gemeinde“ bzw. „Versammlung der Gläubigen“) ist; in der Wortwurzel ist dieser Ausdruck verwandt mit arabisch „masdschid“ bzw. bosnisch „džamija“ („Ort der Versammlung der Gläubigen“ bzw. „Moschee“) [1]. Diese Bedeutung wird durch ein eigenes markantes, mit mehreren Minaretten verziertes Logo [2] unterstrichen.

Im „Reiter“ des Browsers findet sich ferner der Ausdruck „dzemat-gazija“ und ebendiese Bezeichnung „Dzemat Gazija“ (vereinfachte Orthographie von „Džemat Gazija“) findet man auch unter „Kontakt“ genau in der Mitte der Landkarte. Die an gleicher Stelle angegebene Kontakt-Adresse lautet: 4840 Vöcklabruck, Unterstadtgries 52, Mail: dzemat-voecklabruck@hotmail.com.

Überraschendes Fazit: keine einzige der Eigenbezeichnungen dieser Institu­tion, welche auf der Internet-Seite http://www.dzematvb.com verwendet werden, stimmt mit dem richtigen, im Vereinsregister aufscheinenden Vereinsnamen überein! Laut dem amtlichen Vereinsregister führt der Verein aktuell nämlich den Namen „Bosniakisch-österreichisches Kultur- und Bildungszentrum Vöcklabruck“ (ZVR: 606968101).

Dabei bezieht sich „bosniakisch“ ausschließlich auf „Bosniaken“, d.h. auf die muslimische Bevölkerung Bosniens, zu Zeiten der Übernahme Bosniens durch Österreich-Ungarn.[3] In dem früheren Vereinsnamen, der offenbar heute (neben anderen Bezeichnungen) noch immer verwendet wird, findet sich hingegen der Ausdruck „bosnisch“, was sich klar auf den Gesamtstaat „Bosnien und Herzegowina“ bezieht und somit die Gesamtheit der dort lebenden ethnischen bzw. religiösen Gruppen bezeichnet, nämlich neben den muslimischen Bosniaken auch die zumeist orthodoxen Serben und auch die zumeist katholischen Kroaten.

Würde ein kommerzielles Unternehmen mit einer Vielzahl von nicht regi­strierten und untereinander einerseits leicht verwechselbaren, andererseits semantisch deutlich unterschiedlichen Eigenbezeichnungen auftreten, hätte es mit erheblichen Probleme mit den einschlägigen Behörden zu rechnen. Bei der Vereinsbehörde Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck scheint dies hingegen keinerlei Rolle zu spielen. Warum eigentlich?

Ferner: Laut § 8 Abs. 1 des österreichischen Islamgesetzes 2015 [4] dürfen nur sogenannte „Kultusgemeinden“, welche Teile einer islamischen Religionsgesellschaft und zugleich selbstständige Körperschaften öffentlichen Rechts sind, Aufgaben „für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse ihrer Mitglieder und für die Bereitstellung der dafür erforderlichen Einrichtungen“ erfüllen. Gemeint sind mit dieser Formulierung insbesondere öffentliche Kultushandlungen wie etwa das Freitagsgebet oder religiöse Feiern aus Anlass des Ramadan.[5]

Die oben beschriebene Institution mit den vielen Bezeichnungen, die unter der ZVR-Nummer 606968101 auftritt, ist ganz eindeutig ein privatrechtlicher „Verein“ und keine öffentlich-rechtliche „Körperschaft öffentlichen Rechts“. Sie wirbt aber andererseits als „Džemat Vöcklabruck“ auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/dzemat.vocklabruck/ mit einem plakatartigen Auf­ruf [6] für „Ramažanska vaktija (Ramadan-Gebetszeiten) za Vöcklabruck“, konkret die Bajram- und Sabah-Gebete in den Morgenstunden des 25. Juni 2017.[7] Ähnliche Aufrufe gab und gibt es auch für die regelmäßigen Freitagsgebete, die früher im Vereinsgebäude am Unterstadtgries 52, ab dem die Verwendung der Liegenschaft als Gebetsraum untersagenden Urteil des Oberösterreichischen Landesverwaltungs­gerichts vom 11. Jänner 2017 (https://www.lvwg-ooe.gv.at/Entscheidungen/2017/ 151017.pdf) jedoch an ständig wechselnden Orten stattfanden.

Eine weitere eindeutige religiös orientierte Manifestation der „Džemat Vöcklabruck“
gemeinsam mit einem „Medžlis Centar“ (eine bosnische Bezeichnung, unter der die „Islamische Vereinigung der Bosniaken in Österreich“ auftritt) und anderer religiöser Institutionen ist eine Ramadan-Veranstaltung in der Ferdinand-Höttl-Straße 19 in Vöcklabruck:[8]

Zu den Aktivitäten der „Džemat Vöcklabruck“ gehört jedoch auch ein Aufruf zum rituellen islamischen „Schlachtopfer“,[9] wobei die Frage offenbleibt, wer die Schafe schlachtet und ob es sich womöglich um illegale „Halal“-Schlachtungen handelt, wie man sie aus Frankreich und Belgien kennt.

Laut § 31 Abs. 3 des Islamgesetzes wären „Vereine, deren Zweck in der Verbreitung der Religionslehre einer Religionsgesellschaft nach diesem Bundesgesetz besteht und die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bestehen, (…) zum 1. März 2016 mit Bescheid des Bundesministers für Inneres aufzulösen, wenn der Vereinszweck nicht an die Erfordernisse dieses Gesetzes angepasst wurde.“

Nun kam es im Falle des Vöcklabrucker Bosniaken-Vereins sehr wohl, und zwar in deutlichem Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Islamgesetzes 2015, zu einer „Anpassung des Vereins­zwecks“ in Form einer Statutenänderung per 25. Oktober 2016. Der Vereinszweck lautet nach den nunmehr aktuellen Statuten (Hervorhebung durch die Autoren dieser Dokumentation):

 icon-angle-double-right b) Pflege des Islam als Kulturverein in Zusammenarbeit mit der Bosniakischen Kultusgemeinde der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich unter Ausschluss jedweder religiösen oder politischen Tätigkeit; der Verein bezweckt insbesondere nicht die Verbreitung der Islamischen Glaubenslehre.  icon-angle-double-left

Zwischen den Vereinsstatuten und der Realität klafft jedoch eine weite Lücke, da der vorgebliche „Kulturverein“ seinen statutenmäßig klar beschränkten Vereinszweck schlicht und einfach ignoriert und in Vöcklabruck und Umgebung weiterhin zu öffentlichen Kultus­handlungen (also eindeutig religiöser Tätigkeit) aufruft, diese öffentlich bewirbt (bzw. selber veranstaltet) und sich dabei auch noch des eindeutigen und für einen privatrechtlichen Verein laut Islamgesetz unzulässigen Namens „Džemat Vöcklabruck“ (also soviel wie „Islamische Glaubensgemeinde Vöcklabruck“) bedient.[10] Wie ist das möglich? Fragen über Fragen. Wissen die Behörden eine Antwort darauf?

Über die Umtriebe sogenannter „Moschee-Vereine“ in Österreich wurde in letzter Zeit viel in den Medien berichtet. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Initiative des Nationalratsabgeordneten Dr. Peter Pilz vom vergangenen Februar [11] gegen sogenannte „Moscheenvereine“; aus den Fragen des Abgeordneten (und seiner Anzeige) lassen sich einige interessante Überlegungen ableiten.

II.

„Džemat Gazija“—die „Eroberer-Moschee“ hinter dem „Kulturverein“

In der Einleitung ist die Frage unbeantwortet geblieben, was die Eigenbezeichnung „Džemat Gazija“ eigentlich bedeutet. Dazu bedurfte es auch unsererseits eingehender Recherchen sowie der Befragung des Islamexperten Dr. Amer Albayati, des Leiters der „Initiative Liberaler Muslime Österreich—ILMÖ“.[12] Es muss sich jedenfalls um einen für die Vöcklabrucker Bosniaken charakteristischen Begriff handeln, denn bei Eingabe von „Džemat Gazija“ in Google erscheint als alleroberstes Resultat die Webseite www.dzematvb.com.

Zur Begriffserklärung muss man wissen, dass der arabische Buchstabe غ (in der Regel transkribiert als „gh“) im Bosnischen mit einem einfachen „g“ wiedergegeben wird. Ergo: bosnisch gazija =  arabisch ghaziya (j = y). Das Wort „ghaziya“ bzw. „ghazwa“ bedeutet im Arabischen „Kriegszug“, „Raubzug“, „Angriffsschlacht“. Von ihm ist unser Wort „Razzia“ abgeleitet—ein Lehnwort aus dem maghrebinischen Arabisch, wo der arabische Buchstabe غ (gh) in der Regel mit „r(h)“ transkribiert wird.

Erläuterung: „Razzia war ursprünglich eine Bezeichnung für die Raubzüge der nordafrikanischen Korsaren in Südeuropa. Bei diesen Überfällen erbeuteten die Seeräuber neben Gütern und Vieh vor allem christliche Sklaven, die auf den Sklavenmärkten der Barbaresken-Staaten verkauft wurden“.[13]

Das Grundwort zu „ghaziya“ und „ghazwa“ ist „ghazi“, vom  Al-Fahm Arabic Dictionary übersetzt mit „invader; raider; aggressor“ (dt. „Eindringling; Teilnehmer an einem Raubzug; Aggressor“). In der englischen Wikipedia findet sich folgende Definition: „Ghazi (غازي) is an Arabic term originally referring to an individual who participates in ghazw (غزو), meaning military expeditions or raiding; after the emergence of Islam, it took on new connotations of religious warfare.“[14] In der deutschen Wikipedia heißt es ergänzend: „Ghazi (غازي)‚ d.h. „wer einen Kriegszug unternimmt, Angreifer, Eroberer“, ist die Bezeichnung für einen muslimischen Krieger, der an dem Ghazw teilnimmt und damit zum „Kämpfer für die Sache Gottes“ (al-ghazi fi sabili allah) wird.“ (…) „Es gilt im Islam als besonders verdienstvoll, als Ghazi an Feldzügen gegen die Ungläubigen teilzunehmen; der Begriff wird in diesem Sinne allerdings nicht im Koran, sondern erst im Hadith, die in den kanonischen Traditionssammlungen vor allem in den Kapiteln über die Vorzüge des Dschihad erhalten sind, verwendet.“[15]

In Bosnien ist die Bezeichnung „G(h)azi“ zudem eng verknüpft mit dem Namen von Gazi Husrev-beg (1480-1541), dem Eroberer und späteren osmanischen Bey (bosnisch: beg) des bosnischen Sandschaks.

„Džemat Gazija“ heißt demnach soviel wie „Eroberer-Moschee“ oder, aus der Sicht der Eroberten bzw. zu Erobernden: „Invasoren-Moschee“, wobei nochmals auf die gleiche Wortwurzel und die ähnliche Bedeutung von „Glaubensgemeinde“ (=die Versammlung der Gläubigen) und „Moschee“ (=Ort der Versammlung der Gläubigen) verwiesen wird. Der Ausdruck „Džemat Gazija“ beinhaltet jedenfalls eindeutig kriegerische Untertöne, wenn auch im religiösen Sinn „verbrämt“ (oder besser gesagt „getarnt“). Dabei spielt der Dschihad eine entscheidende Rolle. Da der kriegerische Dschihad, wie oben erwähnt, eine typische Erscheinungsform des Salafismus darstellt, lässt sich in diesem Sinne von Salafismus sprechen.[16] Die Belege für diese These werden auf den folgenden Seiten erbracht.

In diesem Zusammenhang sei auch auf den Artikel »Die Rezeption der historischen Ghazi-Ideologie durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“« von Guy Y. Dampier, eines britischen Experten für nachrichtendienstliche Fragen und Terrorismusabwehr, verwiesen, der demnächst in auszugsweiser deutscher Übersetzung von der Bürger­initiative »Zivilcourage« vorgelegt wird.[17]

Die Wahl der Bezeichnung „Džemat Gazija“ ist kein Zufall oder gar ein „Versehen“. Dies geht schon aus der Tatsache hervor, dass der Vorgängerverein, der im Mai 2009 das heutige Vereinsgebäude (das ehemalige Lagergebäude des Kaufhauses Wohlmuth in der Vöcklabrucker Wohnsiedlung Unterstadtgries 52) erworben hatte, sich bis 28. April 2009 „Bosnischer Humanitärer Sport-, Kultur- und Glaubensverein Gazija“
bezeichnete, wobei „Glaubensverein“ nichts anderes als die ungefähre Übersetzung des bosnischen Wortes „Džemat“ darstellt. Der „Bosnische Humanitäre Sport-, Kultur-und Glaubensverein Gazija“ war am 7. Jänner 2005 gegründet worden und hatte die ZVR-Zahl 606968101.

Aber auch nach Beendigung dieses Vereins wurde von seiner Nachfolgerorganisation am 22. Dezember 2009 ein Kaufvertrag-Nachtrag mit der Namensnennung „Gazija“ abge­schlossen, ein Beweis, dass diese Eigenbezeichnung zumindest im internen Sprachgebrauch weiterhin aufrecht blieb. [18]

Es gibt aber auch weitere öffentliche Auftritte des Nachfolgervereins unter der Bezeichnung „Džemat Gazija“, darunter eine mediale Äußerung des gegenwärtigen „Leiter-Imams“ (= Vorstands-Funktionsbeschreibung laut aktuellem Vereinsregister­auszug—im übrigen eine Absurdität, weil eine solche Vorstandsfunktion weder nach Vereinsgesetz vorgesehen noch laut Islamgesetz 2015 für einen privatrechtlichen Verein zulässig wäre); darüber werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch gesondert berichten.

Vorerst wollen wir aber noch erkunden, welche Spuren die Vöcklabrucker „Džemat Gazija“ im Internet hinterlassen hat.

In den sozialen Netzen konnten mehrere Auftritte unter diesem Namen und mit eindeutigem Bezug auf Vöcklabruck festgestellt werden:

https://www.facebook.com/dzemat.gazija
(angemeldet nicht als Organisation, sondern als „People“, Aktivitäten nachweisbar von 3. Feb. 2010 – 28. Feb. 2011; 166 Facebook-“Freunde“);

https://www.facebook.com/Dzemat-GAZIJA-307928356227/
(31 „Gefällt mir“, offenbar eine geschlossene Gruppe; das Logo indiziert Identität mit https://www.facebook.com/dzemat.gazija);

https://www.facebook.com/pages/Dzemat-Gazija/456140701137590
(„Mosque“, Adressangabe: Unterstadtgries 48, Vöcklabruck, Austria; 3 Facebook-“Freunde“, ansonsten leer);

https://de.foursquare.com/v/dzemat-gazija/52f659ca498ec43f0a29096a
(„Moschee Vöcklabruck“, Adressangabe: Unterstadtgries 48 / Gmunderstraße, 4840 Vöcklabruck).

Dazu kommt noch der aktuelle Facebook-Auftritt:

https://www.facebook.com/dzemat.vocklabruck/
(Aktivitäten nachweisbar vom 3. Feb. 2014 bis heute; hier wird allerdings die Eigenbezeichnung „Džemat Gazija“ vermieden bzw. konnte nicht festgestellt werden)

Im aktuellen Internetauftritt http://www.dzematvb.com/ kommt die Bezeichnung „Džemat Gazija“ hingegten mehrfach vor, wie bereits oben beschrieben.

Während bei den Seiten in den sozialen Netzen nicht feststellbar war, wer diese angemeldet bzw. betrieben hat oder noch betreibt, liegen beim Internetauftritt http://www.dzematvb.com/ die Anmelderdaten offen vor und sind für jedermann in der WHOIS-Datenbank nachprüfbar:

Registry Registrant ID:
Registrant Name: Amir Cehadarevic
Registrant Organization: Dzemat VB
Registrant Street: Regaulauben 6
Registrant City: Regau
Registrant State/Province: AT-4
Registrant Postal Code: 4844
Registrant Country: AT
Registrant Phone: +43.6606509522
Registrant Email: dzemat-voecklabruck@hotmail.com

Amir Cehadarevic, der Anmelder (Registrant) und vermutliche Webmaster dieser Internet-Seite, wird uns in der Folge in anderem Zusammenhang erneut begegnen.

III.

Verbindungen zu den Salafisten um Ibrahim Abou-Nagie
und Pierre Vogel alias „Abu Hamza“

Am 28. Februar 2011 wurde bei https://www.facebook.com/dzemat.gazija unter dem offenbar bewusst auf Jugendliche zielenden Titel „Zu COOOOOL für Allah?“ [19] ein Verweis von GDATA.YOUTUBE.COM [20] auf die Webseiten „Die wahre Religion“ [21] und „Einladung ins Paradies“ [22] geteilt. Nach österreichischem Recht liegt eine Haftung (auch nach Strafrecht) für Verweise auf fremde Webseiten dann vor, wenn dem Betreiber der Webseite bzw. Verweissetzer die Rechtswidrigkeit der Zielinhalte hätte auffallen können bzw. wenn er den Verweis, sobald ihm die Rechtswidrigkeit bewusst wird, nicht unverzüglich entfernt.[23]

Die Webseite „Die wahre Religion“ (http://www.diewahrereligion.de) bzw. die gleich­namige  radikal-salafistische Organisation wurde am 15. November 2016 vom deutschen Innenminister Thomas de Maizière verboten; zeitgleich wurde eine Groß­razzia in mehreren deutschen Bundesländern durchgeführt. Bekannt wurde die Organisation in den vergangenen Jahren, als sie mit umstrittenen Koran-Verteilungs­aktionen für Aufsehen sorgte: In Fußgängerzonen gaben Aktivisten unter dem Titel „Lies!“ den Koran aus. Bis zum Sommer 2016 wurden laut deutschem Verfassungs­schutz insgesamt 3,5 Millionen Exemplare verteilt. Ähnliche Aktionen fanden auch in 15 anderen Ländern, darunter Frankreich, Großbritannien, Schweden und Österreich statt [24].

Auch in Vöcklabruck fand im Jahr 2012 eine solche salafistisch orientierte Koran-Verteilungsaktion statt, um Konvertiten zum Islam und Unterstützer des Salafismus zu rekrutieren. Einer der Vöcklabrucker Verteiler war ein sichtlich südslawischer Typus. Die Bücher wurden von einem Salafisten-Verein in Wels bereitgestellt. Die österreichischen Behörden sahen jedoch trotz deutlicher Warnungen ihrer Kollegen aus der BRD keinen Anlass zum Einschreiten. [25]

Der Mann hinter der Organisation „Die wahre Religion“ alias „Stiftung Lies!“ ist Ibrahim Abou-Nagie, ein salafistischer Prediger palästinensischer Herkunft, mit Verbindungen zur Hamas. In seinen im Internet verbreiteten Videos predigt er eine äußerst repressive Auslegung des Koran. Er unterscheidet dabei nur Muslime und „Kuffar“ (Ungläubige), gegen die Gewaltanwendung „legitim“ sei.[26]

Die Webseite „Einladung ins Paradies“ (http://www.einladungzumparadies.de, mittler­weile eingestellt) bzw. der bereits im August 2011 aufgelöste salafistische Verein [27] gleichen Namens ist dem deutschen radikal-islamischen Prediger Pierre Vogel [28] zuzuordnen, dessen arabischer „Kampfname“ Abu Hamza lautet [29]. Der Verein war zuvor vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet worden. Pierre Vogel trat auch öfters in Österreich, unter anderem auch in Vöcklabruck auf.[30] Dass er in Verbindung mit der bereits erwähnten Koran-Verteilungsaktion in Vöcklabruck und mit der „Džemat Gazija“ stand, ist somit mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen.

Zu den Internetauftritten Pierre Vogels gehört unter anderem ein am 13. Dezember 2013 aufgenommenes und am 5. Februat 2014 in YouTube eingestelltes Video mit dem provokanten Titel „Tötet sie (die Ungläubigen) wo immer ihr sie findet“, in dem der Prediger mit rhetorischen Tricks wie „historischer Kontext“ zu beweisen versucht, dass der Koran-Vers, aus dem das Titelzitat stammt (Koran 2:191), eigentlich nur zur Verteidigung der Muslime diente.31]

Um diese Rhetorik zu hinterfragen, zitieren wir hier alle zusammenhängenden Verse (Koran 2:191-193) laut https://quran.com/2/191-201 in der deutschen Übersetzung von BUBENHEIM & ELYAS:

Und tötet sie [die Ungläubigen], wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte [al-Masjid al-Haram], bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. […]

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.

„Verfolgung“ (also tatsächliche oder vorgebliche Defensive) erscheint hier als ein Rechtfertigungs­argument, um letztlich der „Religion Allahs“ zum alleinigen Durchbruch zu verhelfen. Dieser—laut dem Islamexperten Dr. Amer Albayati—typisch salafistische Alleinvertretungsanspruch des Islam, der in der Forderung gipfelt, „sie“ (d.h. die „Ungläubigen“) zu bekämpfen, bis der Islam obsiegt hat (und den „befriedeten“ Ungläubigen die entsprechenden Schutzsteuern auferlegt werden), wird uns in weiterer Folge bei den Hadithen des Imams an-Nawawi erneut begegnen.

IV.

Der „empfohlene“ bosnische Videokanal mit dem Mordaufruf

Noch vor der Einladung, die salafistischen Webseiten von Ibrahim Abou-Nagie und Pierre Vogel („Abu Hamza“) zu besuchen, wurden bei https://www.facebook.com/ dzemat.gazija am 25. Februar 2010 mehrere Videos mit dem gemeinsamen Titel „40 Nevevijevih hadisa“ (= „40 Hadithe von [Imam] an-Nawawi“) verlinkt, die auf den fundamentalistischen Youtube-Kanal „HalidibnVelid“ verweisen.[32] Der Kanal ist benannt nach Halid ibn Velid (Chalid ibn al-Walid), einem der bedeutendsten arabischen Feldherren der frühen islamischen Eroberungszüge.[33]

Hier einige typische Sequenzen, wie sie sich auch in den YouTube-Videos finden:

Besonders charakteristisch ist das Bild ganz rechts, hier nochmals in vergrößerter Wiedergabe:[34]

Bosnischer Originaltext:

Primi islam, bit ćeš spašen! Ili prihvati našu vlast i plaćaj sa svojim narodom džiziju islamskoj državi, mi vam garantujemo sigurnost. U suprotnam, ja ti dolazim sa vokjskom koja voli smrt više nego što ti voliš život. – Halid ibn Velid

Übersetzt:

Nehmt den Islam an, dann werdet ihr gerettet! Entweder ihr unterwerft euch unserer (Ober-)Macht und euer Volk bezahlt dem islamischen Staat die Džizija (Schutzsteuer, welche den Ungläubigen auferlegt wird), wofür wir euch Unversehrtheit garantieren. Oder aber ich komme mit einer Armee, die den Tod mehr liebt, als ihr das Leben liebt.“ – Chalid ibn al-Walid

Ein islamischer „Held“ also, jedem muslimischen Jugendlichen durch unzählige Propagandaposter und -videos bestens bekannt; nach Ansicht des Islamexperten Dr.  Albayati allerdings einer der vielen in der Geschichte der Verbreitung des Islam hervorgetretenen „Kriegsverbrecher“—ein Thema, das vor kurzem auch der „Kronen-Zeitung“ einen ausführlichen Beitrag wert war.[35]

Unter den Videos des erwähnten bei https://www.facebook.com/dzemat.gazija empfoh­lenen YouTube-Kanals befindet sich auch der Titel „40 Nevevijevih hadisa: Hadis 8—Koncept džihada“, also „Die 40 Hadithe des an-Nawawi: Hadith 8—Das Konzept des Dschihad“[36], dessen Inhalt wir hier wortgetreu dokumentieren und übersetzen:

Koncept džihada!

„Naredjeno mi je da se protiv ljudi borim sve dok oni ne posvjedoče
da nema boga osim Allaha
i da Muhammed salallahu alejhi we selem Allahov Poslanik
i dok ne počnu klanjati namaz i davati zekat.
Ukoliko to učine od mene će im biti poštedjeni životi i imeci,
osim ako se na drugi način ne ogriješe prema Islamu.
a račun će polagati pred Uzvišenim Allahom.“

Übersetzt:

Das Konzept des Dschihad!

„Mir wurde befohlen, gegen die Menschen [a] zu kämpfen,
bis sie bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Allah
und dass Muhammad Allahs Prophet ist
und bis sie beginnen Salat [b] auszuführen und Zakat [c] zu leisten.
Wenn Sie es tun, wird ihr Leben und ihr Eigentum [d] verschont,
es sei denn, dass sie sich auf andere Weise gegen den Islam versündigen.
und die Abrechnung wird vor Allah stattfinden.“

[a] Gemeint sind auch hier „Ungläubige“; vgl. den Ausdruck „gojim“ im Hebräischen, der in der Übersetzung des Alten Testaments in der Regel mit „Völker“ wiedergegeben wird, was dem arabischen Wort al-nas („Menschen“) entspricht.

[b] Islamisches Gebet.

[c] Almosen an bedürftige Muslime; nicht zu verwechseln mit der oben genann­ten Ungläubigen-Schutzsteuer Džizija (dschizja, jizya).

[d] Imeci ist plural von imetak, ein altes Wort (Synonym ist ), Übersetzung: Eigentum, Vermögen.

Zum Vergleich und zum eindeutigen Verständnis dieses Hadith des Imam an-Nawawi wollen wir auch das arabische Original heranziehen:

Hier die wörtliche Übersetzung ins Deutsche:

Ibn Omar überlieferte, dass der Gesandte Allahs sagte: „Mir wurde befohlen, die Menschen [hier wieder arab. al-nas im Sinne von „Ungläubige“ bzw. „Heiden“] zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keine anbetungswürdige Gottheit [ilah] gibt außer Allah und dass Mohammed der Gesandte Allahs ist, das Gebet [salah] verrichten und Almosen [zakah] geben. Wenn sie dies tun, haben sie ihr Leben und ihren Besitz vor mir geschützt—außer wenn islamisches Recht dagegen steht. Doch die Abrechnung liegt bei Allah dem Erhabenen.“—Überliefert von al-Buchari und Muslim.

Das Wort „bekämpfen“ in der deutschen Übersetzung ist eine logische Konzession an den Kontext, da die „Bekämpften“ nach ihrer Niederlage ja noch etwas „bezeugen“ sollen. Im arabischen Original steht jedoch das Wort أقاتل (uqatil, abgeleitet von der arabischen Wurzel قتل = q-t-l), und das bedeutet—so Islamexperte Dr. Albayati—eindeutig „töten“.

Zur weiteren Erklärung des Hadith sei auf eine kompetetnte islamisch-theologische Quelle verwiesen:

„Dieses Hadith beschäftigt sich mit den Ungläubigen. Der muslimische Jurist al-Shafi‘i [= Abu ‘Abdullah Muhammad ibn Idris al-Shafiʿi, 767-820 u.Z.] erklärt, dass die „Ungläubigen“ (arab. kufr) laut diesem Hadith bekämpft werden müssen und dass dafür der Schwertvers des Koran heranzuziehen ist.“ [37]

Der relevante Teil des hier angesprochenen Schwertverses [Sure 9:5] lautet:

Übersetzt:

Und wenn nun die heiligen Monate [zB Ramadan] abgelaufen sind, dann tötet die Heiden [arab. al-mushrikin], wo (immer) ihr sie findet, greift sie an, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!

Gemäß der klassischen juristischen Koranexegese hebt der „Schwertvers“ alle anderen Koranverse über den Umgang mit Nichtmuslimen auf und gilt als juristische Begründung für den Dschihad.[38] Es handelt sich somit bei diesem Hadith um einen Mordaufruf, zumindest gegenüber jener Teilmenge der „Ungläubigen“, die nicht bereit sind, sich zu beugen und zu „bezeugen“.

Nach heutiger österreichischer Rechtsauffassung läge die Wiedergabe eines solchen Mordaufrufs gegen Angehörige einer (jeder) anderen Religion tatbestands­mäßig zumindest im Sinne des § 283 StGB (Verhetzung), speziell der Absätze 2 bzw 4.

V.

Mordverherrlichung auch in Buchform

Dass es sich bei dem oben zitierten Mordaufruf um keinen Einzelfall oder womöglich gar um eine „aus dem Zusammenhang gerissene Darstellung“ handelt, wie von muslimischer Seite bei solchen Vorhalten immer wieder gerne behauptet wird, wird klar, wenn man sich die private Facebook-Seite von Amir Cehadarevic, des oben bereits erwähnten Anmelders der Webseite http://www.dzematvb.com/, näher betrachtet: https://www.facebook.com/amir.cehadarevic.1

Cehadarevic ist laut eigener Aussage beschäftigt mit „Produktion“ bei der HiPP Produktion Gmunden GmbH & Co KG. Auf seiner Facebook-Seite findet sich gleich nach Bewerbung des gemeinsamen Ramadan-Treffens des „Medžlis Centar“ und der „Džemat Vöcklabruck“ in der Ferdinand-Höttl-Straße 19 in Vöcklabruck die Empfehlung eines Buches mit dem bezeichnenden Titel „Putevi ka Džennetu—Komentar 40 hadisa imama Nevevija“ („Wege zum Paradies—Kommentar zu den 40 Hadithen des Imam an-Nawawi“); diese Empfehlung erfolgte durch Teilung eines vom 17. Mai 2017 datierenden Facebook-Posts eines gewissen Eldar Tutnić, dem die Facebook-Seite https://www.facebook.com/poruka.mira.3 („Botschaft des Friedens“) zuzordnen ist.  Tutnić ist Imam der Islamischen Gemeinschaft von Bosnien und Herze­gowina sowie Professor für Religionsunterricht an der Islamischen Pädagogischen Fakultät in Zenica. Er gilt als ein Vertreter des radikalen Salafismus.[39]

Dass es mit seiner „Botschaft des Friedens“ nicht weit her ist, wissen aufmerksame Leser bereits seit dem Augenblick, in dem sie den Titel seines Buches gelesen haben, denn das Buch beinhaltet natürlich auch das oben zitierte Hadith Nr. 8 von Imam an-Nawawi, also das „Konzept des Dschihad“ mit der Morddrohung gegen „Ungläubige“. Eine Auslieferung des Buches an Nicht-Muslime findet übrigens nicht statt (wir haben vergebens versucht, ein Belegexemplar zu bestellen).

Einen weiteren Hinweis auf salafistisch erscheinende Tendenzen beim bisherigen (illegalen) Moscheebetrieb der Džemat Vöcklabruck (bzw. Džemat Gazija bzw Bosniakisch-österreichischer Kulturverein usw.) erhielten wir von dem Islamexperten Dr. Albayati: er erkennt bei dem hier seit 2014 eingeführten täglichen (früh morgens und abends) gemeinsamen Rezitieren von Koranstellen eindeutig salafistische Motive, insofern als solche Zusammenkünfte im gesamten arabischen Raum unüblich sind und diese Art des gemeinsamen Einstimmens die Teilnehmer geistig verengt und daher möglicherweise radikalisiert.

Anmerkungen

[1]      Die bosnische Wikipedia erklärt den Begriff wie folgt: „Džemat za muslimane predstavlja temeljnu, osnovnu i najmanju organizacionu jedinicu. Kroz džemat muslimani ostvaruju osnovna vjerska prava, obaveze i provode različite aktivnosti. Džemat u pravilu sačinjava skupina od najmanje 100 muslimanskih domaćinstava, koja žive na jednom području i koja su međusobno povezana u izvršavanju zajedničkih islamskih dužnosti.“ (https://bs.wikipedia.org/wiki/Džemat) —Übersetzt: „Die Džemat (Glaubensgemeinde) ist für Muslime die grundlegende, einfachste und kleinste organisatorische Einheit. Durch die Glaubensgemeinde nehmen Muslime ihre grundlegenden religiösen Rechte und Pflichten wahr und üben verschiedene Aktivitäten aus. Die Glaubensgemeinde umfasst im allgemeinen eine Gruppe von mindestens 100 muslimischen Haushalten, welche in einem Wohnbereich leben und miteinander in der Ausführung islamischer Aufgaben verbunden sind.“

[2]      https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/11709792_371919469673330_5165872852
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Vgl. dazu das Erdoğan-Zitat: „Minarette sind unsere Bajonette, Kuppeln unsere Helme, Moscheen unsere Kasernen, Gläubige unsere Soldaten“, https://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdoğan

[3]      https://de.wikipedia.org/wiki/Bosniaken

[4]      https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&
Gesetzesnummer=20009124

[5]      Heuer: 27. Mai bis 24. Juni 2017

[6]      https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/18700128_688033311395276_1216
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[7]      Im Original bei facebook.com/dzemat.vocklabruck/: „Bajram-Namaz klanjat će se 25. juna sa početkom u 05:52 h a sabah-namaz u 04:40 h u REVA Halle, Kunz-Straße 2b 4840 Vöcklabruck.“ („Das Bajram-Gebet beginnt am 25. Juni um 05.52 Uhr und das Sabah-Gebet um 04:40 in der REVA Halle, Kunz-Strasse 2b 4840 Vöcklabruck.“)

[8]      Fundstelle: https://www.facebook.com/amir.cehadarevic.1 ‒ es handelt sich um die private Facebook-Seite des Anmelders (und vermutlichen Webmasters) der „offiziellen“ Vereins-Webseite http://www.dzematvb.com

[9]      Bildschirmkopie: http://ekiw.com/images/schlachtopfer2017-05-21_09-05.png

[10]    http://ekiw.com/images/taq/Vbtaqiya.pdf, Seite 8.

[11]    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Pilz-Anzeige-gegen-Erdogan-Spitzel/269144905

[12]    www.initiativeliberalermuslime.org

[13]    https://de.wikipedia.org/wiki/Razzia

[14]    https://en.wikipedia.org/wiki/Ghazi_(warrior)

[15]    https://de.wikipedia.org/wiki/Ghāzī_(Titel)

[16]    Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Salafismus: „Salafismus (auch Salafiyya, von arabisch السلفية) gilt als eine ultrakonservative Strömung innerhalb des Islams, die eine sogenannte geistige Rückbesinnung auf die „Altvorderen“ (arabisch سلف Salaf ‚Vorfahre; Vorgänger‘) anstrebt. (…) Zu den Salafisten zählen auch die Wahhabiten; speziell wird die Bezeichnung für nicht-saudische Wahhabiten gebraucht. (…) Die heutige Salafiyya-Bewegung (…) ist zweigeteilt in einen konservativen Teil sowie einen dschihadistischen Flügel. Der erste geht zurück auf die vormoderne Salafiyya wahhabitischer Prägung und hat sein geistiges Zentrum heute dementsprechend in Saudi-Arabien. Der dschihadi­stische Salafismus ist militant.“

[17]    URL der Übersetzung folgt; englisches Original: Guy Y. Dampier, “The historical influence of the ghazis on the Islamic State,” Journal of Intelligence and Terrorism Studies, 2017, 2: #EJTEV5, https://doi.org/10.22261/EJTEV5

[18]    http://www.ekiw.com/images/pdf/KVN_Gazija.pdf

[19]    Bildschirmkopie: http://ekiw.com/images/PierreVogel2017-05-21_08-20.png

[20]    https://www.youtube.com/watch?v=TsPGmkwg_ro, mittlerweile nicht mehr existent bzw. seit spätestens Juni 2016 nicht mehr erreichbar; vgl. https://github.com/tylerpearson/
lazyYT/issues/56

[21]    http://www.diewahrereligion.de, mittlerweile behördlich verboten.

[22]    http://www.einladungzumparadies.de, mittlerweile eingestellt.

[23]    https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/Haftung_fuer_Links_auf_
fremde_Seiten_im_Detail.html

[24]    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/die-wahre-religion-islam-salafisten-faq

[25]    http://ekiw.com/images/taq/Vbtaqiya.pdf; dort auch ein Belegfoto.

[26]    https://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Abou-Nagie

[27]    https://www.derwesten.de/panorama/radikalislamischer-verein-loest-sich-auf-id4999860.html

[28]    https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Vogel

[29]    Wenngleich Pierre Vogel verharmlosend erklärte, dass dieser Name mit dem Namen seines Sohnes Hamza zusammenhänge („Abu Hamza“ = wörtlich „Vater des Hamza“), so ist doch eine Anspielung auf den fundamentalistischen islamischen Prediger Abu Hamza al-Masri viel eher wahrscheinlich; vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Abu_Hamza_al-Masri.

[30]    Vgl. Thomas Rammersdorfer, „Salafismus und Reaktion in Oberösterreich“, http://www.thomasrammerstorfer.at/tag/pierre-vogel-oesterreich/

[31]    https://www.youtube.com/watch?v=PJcVN_FKBp4

[32]    https://www.youtube.com/channel/UC8HLLUA0QO_KbP1kKbbPbDg

[33]    https://de.wikipedia.org/wiki/Chālid_ibn_al-Walī

[34]    https://www.flickr.com/photos/96924667@N07/9035238111

[35]    http://www.krone.at/wien/moscheen-in-wien-nach-kriegsverbrechern-benannt-sofort-schliessen-story-565969

[36]    https://www.youtube.com/watch?v=iz4dMzgVrqQ

[37]    http://www.saaid.net/Doat/binbulihed/22.htm

[38]    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers

[39]    https://salafisteninyoutube.blogspot.co.at/2014/02/ubersicht-fur-nev234v234ws
44134v1324goo_4982.html

Eine Gast-Recherche der Anrainer aus Anlass des 2. Umwidmungsversuches eine „Lagerhalle in Wohnsiedlung für Moscheebetrieb“ nutzbar zu machen und die Anrainerinteressen zu ignorieren. XlargE berichtete ausführlich! > siehe https://www.xlarge.at/?p=2999

Diese Dokumentation ergänzt die bereits vorgelegte Informa­tionsbroschüre »Wie Bosniaken mit „Taqīya“ seit fünf Jahren in Vöcklabruck illegal eine Moschee betreiben« (http://ekiw.com/images/taq/VBtaqiya.pdf), die auch in englischer, französischer und serbokroatischer Sprache erschienen ist; vgl. dazu die Verweise bei ekiw.com. Die Verfasser belegen mit dieser Doku neueste Erkenntnisse über den ihrer Ansicht nach eindeutig islamistisch-fundamentalistischen bzw. salafistischen Hintergrund der im folgenden näher beschriebenen Institution, die nach außen hin als biederer „Kulturverein“ auftritt.

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