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Aufgedeckt! So schweigen Medien um ORF zu ORF Volksbegehren

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Von der Wiener Stadtzeitung Falter bis hin zur ZiB2 Redaktion um Armin Wolf. Als einziger der besonders gut dotierten Verlagshäuser, berichtete die Tageszeitung DERSTANDARD bisher als einziges Mainstream-Medium von dem am vergangenen Freitag gestarteten ORF Volksbegehren. In nur wenigen Tagen unterzeichneten über 10.000 Wähler gegen zwanghafte Rundfunkgebühren. Selbst der ORF unterwandert seine Informationspflicht und schweigt sich in allen Medien tunlichst aus.

Obwohl eine vom Kurier in Auftrag gegebene Umfrage eine klare Sprache spricht, berichtet weder ORF noch die Medien aus dem Hause Wolfgang Fellner von dem seit 9.3.2018 aufliegenden Volksbegehren gegen die GIS Zwangsgebühren. Allen voran das XlargE Magazin informieren unabhängig kritische Medien wie Wochenblick von dem durch die CPÖ gestarteten Volksbegehren.

Moderator Armin Wolf: Rechtfertigt ORF Dasein in sozialen Netzwerken und auf seinem Blog

Laut einer aktuellen OGM-Umfrage im Auftrag der Tageszeitung Kurier, sehen über 60 Prozent der Befragten keine Notwendigkeit in Zwangsgebühren. Immerhin vereinnahmt der ORF über 600 Millionen Euro pro Jahr aus dem Aderlass der Bevölkerung. Nicht zuletzt deshalb blickten Generaldirektor Alexander Wrabetz und der als ORF-Sprachrohr in sozialen Medien bekannte Armin Wolf äußerst nervös in die Schweiz. Die Erleichterung war am Ende groß, denn die überwiegende Mehrheit der Eidgenossen lehnten eine Abschaffung ihrer Rundfunkgebühr BILLAG ab.

Während in Österreich ein duales Gebührensystem nur indirekt besteht, und mehrheitlich der ORF von Gebühren in dreistelliger Millionenhöhe profitiert, schüttete die Regulierungsbehörde gegenüber privaten Medientreibenden lediglich rund 9 Millionen aus einem mit Gebührengeldern finanzierten Fond aus. Das entspreche gerade einmal 1,5 Prozent von jenem Betrag, der dem ORF selbst für seine Kommerzialisierung auf ORF1 ungeniert zufließt, wie Kritiker besorgt klarstellen.

Kritiker sehen im ORF ein langlebiges Monopol-Monster, welches heute noch vom einstigen Monopolstatus profitiert. Von Sportrechten über Lizenzen an Hollywood Blockbuster bis hin zu nie gesendetem Material in den Archiven. Abseits der ewig praktizierten politischen Vereinnahmung jongliert der ORF bekanntermaßen am Markt mit Gelder, über die er ausnahmslos dank Zwangsgebühren verfügt. Eine pikante Hürde für den privaten Rundfunk und dessen  bescheidenen Schöpfen aus Werbeeinnahmen.

Das aktuell gegen die Zwangsgebühren Politik des ORF gerichteten Volksbegehren, kann auch mittels Bürgerkarte bzw. Handysignatur unterzeichnet werden. Weitere Informationen gibt die eigens von der CPÖ eingerichtete Webseite unter

https://www.cpoe.or.at/Inhalt/de/ORF-Volksbegehren

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