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NACH 444 TAGEN: Neue Kampfzone im Sorgerechtsstreit um Yasemin Kobal

Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUENach über 19 Verhandlungsrunden ist im vielzitierten Sorgerechtskampf um die heute 10jr. Yasemin Kobal aus Lienz in Osttirol kein Ende in Sicht. Nach wie vor fehlen wichtige Übersetzungen der letzten Zeugenaussagen, wie ein Gerichtssprecher am Familiengericht Fatih-Istanbul bestätigt. Gegenüber der Kleinen Zeitung sagt Franziska Kobal »Ich habe nicht mehr die Kraft zu den Verhandlungen in die Türkei zu fliegen«

Alles andere als kraftlos zeigen sich unterdessen Kobals Mitstreiter, die nunmehr auf verschiedensten Weblogs im Internet zum Kampf gegen jene Medien aufrufen, welche nach wie vor kritisch im viel zitierten Fall Yasemin Kobal berichten. Mitten drin eine Initiative rund um Gasthof-Krone Betreiber German Bader aus Hohenweiler, der sich nach wie vor für eine Rückkehr der Schülerin zu ihrer Mutter nach Osttirol ausspricht.

Während Franziska Kobal ihre Tochter zuletzt vor 444 Tagen, nach Bemühungen von NEUE Journalist Köksal Baltaci, in ihre Arme schließen konnte, formieren sich ihre Anhänger zum Aufschrei im Netz. Auf der eigens erstellten Website »Initiative für Yasemin, Eine Stimme für Kinder« finden Sympathisanten Information aus erster Hand und können Neuentwicklungen sofort per Newsletter auf ihren PC laden.

Bereits in der Vergangenheit soll die Arbeit von Kobals Adjutanten Bespitzelungen der verantwortlichen Gerichtssachverständigen Ernestine T. und zahlreiche Tipps für andere Betroffene beinhaltet haben. Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer hat sich über zwei Jahre hinweg inkognito dieser Initiative angeschlossen, um zahlreichen Informanten Tipps auf den Grund zu gehen »Von besonderem Interesse waren die vielen guten Ratschläge im Passwort gesicherten Forum, das ich betreut habe. Damit Außenstehende nichts mitbekommen, musste ich auf Anordnung der Initiatoren alles versteckt halten. In den sogenannten „Internen Foren“ konnten sich schließlich andere betroffene Mütter über unterschiedliche Möglichkeiten, beispielsweise, wie man zu einem gefälschten Reisepass oder Peilsender für Kinderspielzeug gelangt, informieren«

Der Gastronom und Initiativen-Gründer German Bader will auf Xlarge-Anfrage von alle dem nichts wissen (zahlreiche Forenbeiträge liegen Xlarge exklusiv vor!) – kein Kommentar heißt es aus der Ideenschmiede in Hohenweiler. Zwischenzeitlich ermittelt die Staatsanwaltschaft, nachdem sich zwei Berater der Initiative als Betrügerpaar entpuppt haben. Der Linzer Gymnasial-Lehrer, Klaus Haidegger*, gab den entscheidenden Hinweis »Meine Frau und ich sind bereits auf die beiden Herren hereingefallen. Als ich im Internet diverse Kommentare in Foren gelesen habe, musste ich nicht lange kombinieren«

Unterdessen kämpft Franziska Kobal mit neuem Anwalt an offizieller Front. Die 20. Verhandlungsrunde hat das Gericht für den 28. Juni anberaumt. Experten gehen allerdings nicht davon aus, dass Yasemin Kobal wieder nach Österreich zurückkehren wird.

Im Gespräch mit Xlarge spricht Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit von klaren Beziehungsmustern zwischen Vater und Tochter »Mit dem Eintritt in die Pubertät verstärken sich zwischen Vater und Tochter die inneren Bindungen. Die Mutter spielt dabei nur noch eine sekundäre Rolle, zumal sich das Kind so auf seine zukünftige Paar-Beziehung besser vorbereiten kann. Sollte Yasemin gehört werden, könnte gerade diese psychosoziale Bindungsstärke und damit verbunden die mittlerweile sehr lange Aufenthaltsdauer beim Vater für die Obsorgeentscheidung richtungweisend sein«

Prozessbeobachter Abtul Ötzger sprach für Xlarge erstmals EXKLUSIV mit Vater Bayram Kobal, der sich wenig verständnisvoll über seine Noch-Ehefrau äußert »Die Behauptungen in der Kleinen Zeitung, unsere Familie unterdrücke jeden Kontakt zwischen Mutter und Tochter, stimmt einfach nicht. Franziska hätte im vergangenen Sommer ausreichend Kontaktmöglichkeiten gehabt. Sie ist aber nicht einmal zur Erstellung eines gerichtlich beauftragten Gutachtens in die Türkei gekommen«

Wegensheit abschließend »Einzig Leidtragende in diesem Rosenkrieg, der ungeniert über Internet und Medien seitens der Mutter ausgetragen wird, ist wohl das Kind. Ich würde mir wünschen, wenn Frau Kobal von ihrem bisherigen Feldzug Abstand nimmt und endlich den Kontakt zum Kindesvater sucht. In diesem Zusammenhang könnte Mediation der erste Schritt einer sinnvollen Konfliktlösung sein«

* Name von der Redaktion geändert

»Archivbox«

Siehe auch: AUFGEDECKT: Aus für arbeitslosen Sunny Boy in Steyr
Siehe auch: Seifenoper im Sorgerechtsprozess um Yasemin Kobal
Siehe auch: EXKLUSIV: Urteil gegen Profi Stalker rechtskräftig!
Siehe auch: Fall Yasemin: Prozessende zeichnet sich ab
Siehe auch: Neuer Wirbel im Fall Yasemin – Richterin wütend!
Siehe auch: Neues Gutachten im Streit um Yasemin bringt Wende

Die ganze Story – Das ganze Interview – ab 10. Juni im neuen XlargE – bei ihrem Zeitschriftenhändler

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