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Polterpost – Raue Sitten

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Der vielzitierte Fall Yasemin entwickelt sich zusehends zu einer Farce. Die eigentlichen Interessen eines 10jr. Kindes geraten mehr und mehr ins Abseits zwischen Familiengericht, Blogs und einer selbstherrschenden Mutter.

Man möge glauben, eine Mutter verspüre engste Bindungen zu ihrem Kind. Im vorliegenden Sorgerechtsstreit, der seit nunmehr dreieinhalb Jahren die Medien beherrscht, geht es offenbar schon lange nicht mehr um das eine – wer bekommt das Kind.

Immer wieder wenden sich betroffene Elternteile an die Medien, vermitteln via Blog ihre eigene Leidensgeschichte, oder machen für eine Petition mobil. Selten zuvor hat sich in einem derartigen Konflikt Politik und Gesellschaft gemeinsam mobilisiert, wie im Fall der heute 10jr. Schülerin Yasemin Kobal. Parlamentarische Anfragen, eine Petition und ein Spendenaufruf waren die Folge. Fast könnte man meinen, die österreichische Bevölkerung samt ihrer Volksvertreter, stellen sich geschlossen hinter Franziska Kobal, eine Mutter, die ihre eigenen Erfahrungen mit der unabhängigen Justiz in Österreich machen musste.

Schließlich kommt es wie es kommen muss. Ein Kind wird nach unzähligen Gutachten zu seinem Vater ausgeschafft, ein Verfahren in der Türkei beginnt und die Politik kehrt zu ihrer Tagesordnung zurück. Heute berichten Medien nur noch vereinzelt im vielzitierten Fall Yasemin. Unter ihnen das Nachrichtenmagazin Xlarge, kritisch, unabhängig, wie nie zuvor. Erstmals bekommt der Vater die Gelegenheit seine Stimme zu erheben. Nicht ohne Folgen, wie sich später erweisen wird. Nun machen Verbal Injurien die Runde, publiziert von einer „Initiative für Yasemin“, die bis heute nicht mit dem eigentlich betroffenen Kind und seinem Vater sprach.

Die Initiative für Yasemin sieht sich als Sprachrohr der Mutter und will jede Gegendarstellung tunlichst vermeiden. Mit rauen Sitten versuchen zwei Unternehmer aus Vorarlberg das Ansehen von Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer ins schiefe Licht zu rücken. Dabei kommt jedes Mittel recht. Die praktizierenden Sitten im viel zitierten Fall Yasemin werden wohl immer rauer.

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