IPhone hinkt mit Sicherheitslücken & Funktionsmanko hinterher

Kurz vor der Markteinführung des neuen Apple IPhone 3G, das mit GPS, UMTS und dem neuen App Store punkten möchte, verdichten sich die zahlreichen Mankos rund um das schicke Designer Handy, welches noch immer nicht in die Riege der Business Class aufsteigen konnte.

Ohne MMS, Video Feature trotz 2 Megapixel Kamera und Voice Rekorder, ist das Apple IPhone schlicht und ergreifend dünn besiedelt. So zumindest der ernüchternde Test vom Nachrichtenmagazin XlargE im Zuge der Einführung des IPhone 2.0 und damit vollmundig geknüpften Versprechungen aus dem Hause Apple.

Noch immer streikt das 140g schwere Mobiltelefon, wenn Drittanbieter Software wie z.B. der Mobile Client von Sipgate installiert werden sollte. Mittels Jailbreak lässt sich das IPhone zwar in minutenschnelle entriegeln, damit erlischt laut Apple allerdings aber jeglicher Garantieanspruch. Somit bleiben Anhänger von Bildnachrichten auch in Hinkunft mit einem Apple IPhone enttäuscht. Ähnlich verhält es sich mit Funktionen wie Voice Rekorder oder Videofunktion, die bereits beim kostengünstigen 3skypephone zum Standard gehören.

Nun schlägt IT Security Experte Charlie Miller kurz vor der Einführung des neuen IPhone 3G Alarm. Während kritische Sicherheitslücken in der regulären Mac OS X durch laufende Updates geschlossen werden, müssen IPhone Nutzer mit der löchrigen Mobile Variante von Mac OS X arbeiten, das seit dem letzten Update im Februar ohne aktuelle Patches auskommen muss. Miller hat vor kurzem ein Tool programmiert, das die von ihm entdeckte Safari-Lücke auf dem iPhone ausnutzt. Klicke ein User auf einen bösartigen Link, könnten damit Kontaktdaten gestohlen, Nachrichten gelesen und Anrufe getätigt werden.

„Dem Test von XlargE standgehalten, habe keinesfalls die Support Hotline von Apple“, betont Telekom Experte Ing. Thomas Gurschler. Erst im fünften Anlauf waren die Mitarbeiter von Apple in der Lage ein Problem mit der Import/Export Funktion von Kalender- und Kontaktdaten zwischen IPhone und Outlook zu lösen.

Durch die fehlenden Sicherheitsupdates für das iPhone haben dessen Nutzer keine andere Wahl, als mit ungepatchter Software im Internet unterwegs zu sein – etwas, wovor Sicherheitsexperten praktisch einhellig warnen. Der Mangel an aktuellen Sicherheitsupdates für das iPhone könnte mit einem Fokus auf den Rollout des 3G-Modells in einer Woche zusammenhängen. Damit wird auch die iPhone-Software 2.0 veröffentlicht, die entsprechende Patches mit sich bringen könnte. Ob dies der Fall sein wird, wollte Apple auf Anfrage von pressetext ebenso wenig kommentieren wie die geäußerte Kritik an der iPhone-Sicherheit. (pte/red)

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